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Am 02.02.2015
gab eine Frau im Alter zwischen 35-42 diesen Traum ein:

schwarze ameisen auf meinem körper die mich auffressen

ich habe geträumt, dass mich unendliche viele Ameisen befallen und mich auffressen/aussaugen. Ich habe Panik bekommen und etwas das Gefühl keine Luft zu bekommen. Irgendwann habe ich die Situation von außen gesehen. Allerdings nur den Ameisenhaufen nicht mich selbst, aber ich wusste, dass ich unter den Ameisen bin. Der Traum wirkte auf mich, als ob er in schwarz weiß ist.

AMEISEN = anhaltende Gereiztheit, Detailsweil man sich über Nebensächlichkeiten zu viele Sorgen macht

Assoziation: Soziale Organisation, Zwanghaftigkeit, Fleiß.
Fragestellung: Wie muss ich mit anderen zusammenarbeiten, um meine Ziele zu erreichen?
 
Ameisen im Traum weisen auf unbedeutsame Störungen hin - oder dass man sich über Nebensächlichkeiten Sorgen macht. Häufig sind es Angelegenheiten, die keine große Bedeutung haben. Eine anhaltende Gereiztheit, deren Ursache auf Arbeitsstress oder eine ungesunde Lebensweise zurückzuführen ist. Oder man erkennt, wie ärgerlich das eigene zwanghafte Verhalten für andere ist. Oft representieren sie kleinliche oder nervende Menschen, die gefährlich werden können, falls sie in der Gruppe gegen einen kämpfen.

Auch können Ameisen im Traum davor warnen, dass man zu enthusiastisch seinen Reichtum oder seine gesellschaftliche Überlegenheit zur Schau stellt.
 
Psychotherapeutisch gibt häufiges Träumen von Ameisen einen Hinweis auf Störungen im vegetativen Nervensystem, vor allem wenn man im Traum ein kribbeln wahrnimmt, was zu einer medizinischen Untersuchung Anlaß geben solle. Ab und zu wird ein solcher Traum allerdings auch dadurch bewirkt, dass Gliedmaßen eingeschlafen sind. Wichtig für die Deutung von Ameisenträumen ist, ob der Traum als angenehm oder beunruhigend empfunden wird. Ameisen, wie auch andere Insekten, sind meist ein Gefahrensignal.
 
Siehe Biene Biß Insekten Laus

  • Ameisen sehen verspricht Erfolg und Glück, allerdings nur dann, wenn man sich genau so darum bemüht wie die sprichwörtlich fleißigen Insekten.
    • Unmengen von Ameisen zeigen, wie mächtig, durchdringend und gefährlich ein Ärgernis werden kann. Besonders dann, wenn es nicht gelingt, sie aus dem Weg zu räumen. Von etwas Irrelevantem, das aber unaufhörlich wirkt, in Verlegenheit gebracht werden. Entspannung, Besonnenheit und Ruhe sind jetzt sehr wichtig.
    • Manchmal wird von einem Ameisengewimmel auch der Ausbruch einer bevorstehenden Psychose signalisiert.
    • Ameisen am eigenen Körper gelten ebenfalls als günstiges Vorzeichen, vielleicht will uns das Unbewußte hier und da darauf hinweisen, dass wir uns auf den eigenen Fleiß besinnen sollten. Vielleicht macht uns auch irgend etwas kribbelig, große Pläne, die durchführungsreif sind, zu verwirklichen.
    • Was passiert, wenn wir tote Ameisen sehen? Da Ameisen für Beständigkeit, Geduld, Ausdauer und Hartnäckigkeit stehen, fehlt es uns an all dem, was Ameisen repräsentieren. Vielleicht benötigen wir eine Pause, da wir unsere Grenzen der Belastbarkeit bereits überschritten haben. Danach werden wir die Hartnäckigkeit, die Stärke und alle anderen Eigenschaften wieder zurückgewinnen.
    • Der Ameisenhaufen hat oft mit dem Arbeitsplatz zu tun. Viellecht sollten wir damit beginnen, mehr in uns selbst zu vertrauen. Wie die Ameisen in einem Ameisenhaufen, haben auch wir diese große innere Stärke, mit der wir alles erreichen können, was wir uns vorgenommen haben, und im Team noch besser erarbeiten können.
    • Fliegende Ameisen stehen für Freiheit. Sie kommen erst dann aus dem Bau, bevor es regnet, so dass wir sie als Vorahnung interpretieren können, nämlich dass finanziell schlechtere Zeiten auf uns warten. Oder als positiver Traum der Befreiung von all den negativen Emotionen, die mit der Arbeit und dem Lebensunterhalt einhergehen.
    • Rote Ameisen stehen für in die Tat umgesetze Leidenschaft, um seine Ziele durch Anstrengung und Arbeit zu erreichen. Oder sie repräsentieren die Wut und Hilflosigkeit, die durch unseren Glauben entsteht, dass wir nicht in der Lage sind, unser Ziel zu erreichen.
  • Einzelne Ameisen töten oder ihren Bau zerstören, kann Sorgen und materielle Nöte ankündigen, weil man sich vermutlich nicht fleißig genug um den Erfolg bemüht hat.
  • Von Ameisen gebissen oder angespritzt werden, gilt in der Regel als eindringliche Warnung, dass in unserem Leben etwas nicht in Ordnung ist. Vielleicht haben wir uns im Berufsleben festgefahren, weil uns die Motivation verloren ging.- oder weil wir zu nachlässig waren. Oder weil wir nicht wahrhaben wollen, dass etwas schief läuft.
  • Ameisen im Bett deuten darauf hin, dass wir in einer Zeit großen Stresses leben, die uns am Ende zu sehr belasten kann. Das Bett ist zum Ausruhen und zum Träumen da. Wenn sich Ameisen zwischen unsere Laken schleichen, verheißt dies nichts Gutes. Es bedeutet, dass wir unsere Arbeitssorgen mit nach Hause nehmen, oder noch schlimmer, mit ins Bett nehmen. Wir ruhen uns nicht so aus, wie wir sollten, denken vor dem Schlafengehen ständig über unsere Pflichten nach, was den Stress und die Sorgen überhand nehmen lässt.
  • Ameisen im Haus kündigen Probleme an, die unsere Sicherheit oder unseren Schutz beeinträchtigen. Vielleicht sind es aufdringliche Gedanken oder gar Menschen, die sich in unser Leben eingeschlichen haben und uns nicht gut tun.
  • Ameisen unter der Haut spiegeln die Unsicherheiten über uns selbst. Möglicherweise erleben wir im realen Leben besonders unangenehme Emotionen.

Volkstümliche Deutung:
(europ.):
  • eine Ameise sehen: man sollte fleißiger als bisher im Leben sein;
  • viele Ameisen sehen: viel und zähe Arbeit und große Ehren; Erfolge bei Unternehmungen und Übersiedlung in eine große Stadt; viel Geduld und ein klarer Blick bringen große Vorteile;
  • Ameisen am eigenen Körper: Glück und Erfolg in der nächsten Zeit;
  • von einer Ameise gebissen werden: man sollte eine berufliche Chance beim Schopfe packen;
  • von vielen Ameisen gebissen werden: Unheil, Verluste, Trübsal; Ansporn zu neuem beruflichen Entwickeln, das Fortschritte bringt;
  • absichtlich Ameisen zertreten: du wirst deine Feinde besiegen.
(arab.):
  • Ameisen sehen: Wohlstand durch viel Arbeit erlangen, man sollte fleißiger als bisher im Leben sein; auch: du wirst viel Arbeit bekommen, aber du wirst sie gut und richtig machen und Erfolg haben.
  • Ameisen töten oder verfolgen: sein Glück verfehlen.
  • Ameisen zertreten: du untergräbst dein eigenes Glück.
  • Ameisen in den Ohren haben: Todesfall.
  • von Ameisen gebissen werden: Unglück, mahnt vor falschen Freunden.
(persisch):
  • Kein sehr günstiges Bild: Ein Überdenken des sozialen Standes ist nötig, andernfalls wäre in naher Zukunft außer einer gleichbleibenden Situation sogar eine Verschlechterung möglich. Der Träumende hat Ängste, die er sich besser eingestehen würde.
  • Von Ameisen auf Kleidung oder im Essen zu träumen kündigt harte Zeiten an.
  • Allgemein will das Zeichen dem Träumenden vor Augen führen, dass er zu Selbstgenügsamkeit neigt und auf Werte und Gewinne verzichtet, die er erreichen könnte, wenn er sich etwas dafür einsetzte.
(indisch)
  • Ameisen erblicken: dein Lebensweg kann erfolgreich sein, wenn Du mehr Mut und Energie zeigst.
  • Ameisen töten: du bist an deinem eigenen Unglück schuld.
  • Ameisen im Ohr: Sorge wird dich heimsuchen.
  • von Ameisen gebissen werden: sei auf deine Gesundheit bedacht.
  • Ameisen treten: es werden sich für dich unangenehme Tage zeigen.
  • auf Ameisen liegen: verliere nicht den Halt und trachte dein Leben zu verbessern, du läufst sonst Gefahr, in Armut leben zu müssen.

SCHWARZ = Unausgewogenheit und Ausschweifung, Detailssich in einer unangenehmen Lage befinden

Assoziation: Isolation, Begrenzung, Trennung.
Fragestellung: Wovon schneide ich mich ab?
 
Schwarz im Traum deutet auf Unausgewogenheit oder Ausschweifung hin. Eine schädliche Denkweise oder eine unangenehme Situation, die sich deutlich von der Normalität unterscheidet. Hinter schwarz können sich ungute Gefühle wie Angst, Hass oder Trauer verbergen - oder Verhaltensweisen, wo es deutlich an Mäßigung fehlt. Auch: Eine Situation im Leben, wo überhaupt nichts Positives geschieht.

Schwarz kann für die dunklen unbekannten Seiten unserer Persönlichkeit stehen, die man trotzdem akzeptieren muss. Es ist auch die Farbe der Trauer und der Finsternis. Sie ist allgemein negativ zu werten und gilt als Mahnung, sein Leben umzustellen. Man fürchtet sich vor dem Unbekanntem und weigert sich Neues auszuprobieren.
 
Schwarz ist eigentlich keine Farbe, eher ein "Nicht-Licht", es bedeutet daher im Traum auch ein "Nicht-Leben", bzw. ein "Nicht- Bewußtsein". Es ist aber auch ein Hinweis auf den seelischen Zustand, ein Zeichen für Trauer und Tod.
 
Siehe Dunkelheit Farben Finsternis Grau Mitternacht Nacht Schatten Trauer Weiß

  • Von Schwärze umgeben sein bedeutet, dass man überhaupt keine Lösung für ein Problem hat. Es kann auch die Angst vor der Einsamkeit oder die Angst vor dem Unbekannten symbolisieren.
  • Eine schwarze Person verbildlicht erstaunlicherweise nicht nur für die Weißen den seelischen Schatten. Tritt im Traum eine schwarze Person oder ein schwarzer Schatten auf, vor dem wir uns fürchten oder ekeln, dann verweist das unter anderem auf die Ablehnung unserer weiblichen oder sündigen Seite. Zugleich wird auch darauf verwiesen, dass ein Mangel an Bewußtheit besteht. Um den verdrängten Schatten genauer bestimmen zu können, muss die schwarze Person genau charakterisiert und untersucht werden.
  • Ein schwarzer Anstrich kündigt manchmal eine Krankheit oder andere Gefahr an.
  • Ein schwarzes Auto bedeutet, dass man versuchen muss, sich von schwierigen Menschen fernzuhalten. Dies gelingt am besten durch eine besonnene Kommunikation, die unseren eigenen Interessen Priorität einräumt.
  • Schwarz und weiß verweist auf die Integrierung unserer inneren Gegensätze.
  • Schwarze Beeren zeigen zwar Kummer und Sorgen an, versprechen aber auch, dass man damit schon fertig wird.
  • Schwarze Dessous betonen das Geheimnis, das gelüftet werden möchte.
  • Schwarze Fahne kann Unglück, Kummer, Streitigkeiten oder Todesfälle anzeigen.
  • Schwarze Feder soll nach alten Traumbüchern auf ein bevorstehendes Unglück hinweisen.
  • Schwarzes Haar gilt als Zeichen für Leidenschaft.
  • Schwarzer Hund wird oft als schmerzhafte Täuschung durch einen Freund gedeutet.
  • Ein schwarzes Kleid wird als Anzeichen für Liebesprobleme gedeutet, wohingegen rote und schwarze Unterwäsche die Verführung symbolisiert
  • Ein schwarzes Pferd steht für unsere leidenschaftlichen Anteile.
  • Schwarze Schwäne weisen auf Ahnungen und Intuitionen hin. Sie können manchmal leider auch Unglücks- oder Todesboten sein.
  • Schwarze Wolken symbolisieren Pessimismus, Angst und Depression, manchmal auch Verzweiflung.
  • Schwarze Wolle fordert auf, sich nicht um Verleumdungen zu kümmern, weil die Urheber sich selbst entlarven werden.

Volkstümliche Deutung:
(europ.):
  • alles schwarz und traurig sehen: Anzeichen von Krankheit. Rät zur Veränderung, wenn irgendwie möglich.
  • einen schwarzen Adler in der Nähe landen sehen: baldiger Tod eines guten Freundes;
  • schwarzer Anstrich: du verlierst einen Freund oder Freundin; Warnung vor beginnender Krankheit;
  • einen schwarzen Anzug tragen: bevorstehende Krankheit;
  • schwarze, unergründliche Augen können ein Hinweis und eine Warnung vor unaufrichtigen Menschen beinhalten;
  • schwarzes Band: Trauer;
  • schwarzer Bart: Gesundheit;
  • schwarze (verbrannte) Erde sehen: bringt Kummer und Trauer;
  • ein schwarzer Faden: es stehen einem Unannehmlichkeiten und Ärger bevor;
  • schwarze Fahne: Betrübnis, Trauer; kündet Feindschaft an;
  • schwarze Feder: deutet auf langanhaltenden Kummer hin; mit Enttäuschungen und unerwiderte Liebe rechnen müssen;
  • selbst oder andere schwarz gekleidet sehen: Streit und Enttäuschungen mit Bekannten; Geschäfte bleiben hinter den Erwartungen zurück;
  • schwarze Hose tragen: Leid;
  • schwarzer Hund: Verrat durch Freunde;
  • schwarze Johannisbeeren:Treulosigkeit des Partners und Liebeskummer;
  • schwarzer Kater: Eifersucht;
  • schwarze Katze: Unglück; bedeutet Ungemach; warnt vor Gefahren;
  • ein schwarzes Kleid: man wird in Trauer versetzt werden;
  • schwarze Trauerkleidung tragen: es kommt Unheil und Unglück auf einem zu;
  • schwarze Wolken: Sorgen aller Art; bringt sorgenvolle Tage; verkünden Unglück und ein schlechtes Management; fällt Regen, bedeutet dies Ärger und Krankheit;
(arab.):
  • schwarz sehen: Unannehmlichkeiten bekommen. Todesfall oder Unglück.
  • Anstrich mit schwarzer Farbe: Krankheit;
  • schwarze Beeren pflücken: viel Herzleid und Kummer;
  • schwarze Beeren essen: Krankheit und Tod.
  • schwarzer Faden: baldiges nahendes Unheil;
  • schwarze Fahne: ein Feind wird Ärger bereiten.
  • schwarze Feder: großes Unglück;
  • schwarze Hose tragen: Trauerbotschaft erhalten; eine leidvolle Erfahrung machen müssen;
  • schwarze Hunde sehen: bevorstehendes Unglück; ein falsche Freunde ist in der Nähe;
  • schwarzer Kater: es drohen familiäre Auseinandersetzungen wegen Ehebruchs;
  • schwarze Katze: Bosheit und Verschlagenheit eines Feindes werden dich ärgern;
  • schwarzer Sessel: eine Todesnachricht wird dich überraschen;
  • schwarze Strümpfe: Trauer bekommen;
  • in eine schwarze Tiefe fallen; man will dich ins Verderben stürzen;
  • schwarze Ziegen: bittere Not; auch: es mit Nörglern zu tun bekommen, die überdies noch einen bösen Charakter haben und einem großen Schaden zufügen wollen;
(persisch):
  • Ein warnendes Sinnbild: Im Dunkeln ist alles fein verflochten, aber unsere Augen sehen nichts, Unangenehmes entwickelt sich ungesehen. Beherrscht diese Farbe den Traum, will sie den Träumenden auf etwas Unangenehmes vorbereiten. Er kann es abwenden, wenn er vorausblickend erkennt, worum es sich handelt und sich mit all seiner Kraft gegen die negative Entwicklung stemmt.
(indisch):
  • schwarz bedeutet die Farbe der Trauer.
  • schwarze Augen: hüte dich vor falschen Menschen;
  • schwarzes Kleid tragen: Trauer (naheliegende Symbolik); auch: du wirst deinen Geliebten verlieren;
  • schwarze Wolle: lasse die Verleumder reden, auch sie trifft die wohlverdiente Strafe;
  • schwarze Ziegen: deine Sorgen sind groß, aber du bist nicht allein damit; Ungemach;

KOERPER = die Art, Detailswie man sich nach außen repräsentiert und das Leben bewältigt

Assoziation: Äußere Form der inneren Natur.
Fragestellung: Welcher Teil ist wichtig?
 
Körper im Traum versinnbildlicht die Persönlichkeit und die Art, wie man sich nach außen repräsentiert und das Leben bewältigt. Im Traum symbolisiert der Körper oft das Ich. Die individuelle Bedeutung leitet man aus den Lebensumständen ab. Da sich der Mensch als Säugling zuallererst als "körperlich" erlebt, ist der Körper seine erste Informationsquelle. Der Körper und seine Funktionen übersetzen meist seelische Belange. Mit einem körperlichen Mangel zeigt also das Unbewußte seelische und geistige Schwachstellen auf.

Die meisten psychischen und emotionalen Erfahrungen des Menschen überträgt er in Körpergefühle. Daher sind sie für Träume eine reiche Symbolquelle. Wenn man sich seinen Gefühlen auf der Bewußtseinsebene nicht stellen will, kommen sie oft als verzerrte Traumsymbole zum Ausdruck. Die verschiedenen Körperteile und -bereiche können unterschiedliche Bedeutungen haben. Beispielsweise symbolisiert der Oberkörper die Verbindung mit dem Geist und den spirituellen Anteilen des Charakters, während der Unterleib für Triebe, Instinkte und emotionale Anteile des Charakters steht.
 
Spirituell: Auf dieser Ebene ist der Körper im Traum der physische Ausdruck innerer Spiritualität.
 
Siehe After Auge Bauch Bein Blut Brust Busen Darm Daumen Eiter Fettleibigkeit Finger Fuß Gebärmutter Gehirn Gesäß Gesicht Haar Hand Hals Haut Herz Hoden Kiefer Kinn Knie Knochen Kopf Krankheit Leber Leib Lippen Magerkeit Mund Muskeln Nabel Nase Niere Ohr Organe Penis Rippe Rücken Rückgrat Schädel Schultern Skelett Sperma Stirn Urin Vagina Wangen Zähne Zehen Zunge

  • Es kann vorkommen, dass man kein Gesicht hat, quasi seiner offiziellen Persönlichkeit verlustig ging.
  • Eine unverheiratete Frau erkennt, dass ihr unterer Leib wie ein Schatten ist, dass also ihre weibliche Existenz sich noch nicht verwirklicht hat. Sie muß hier noch Körper werden, dieses ihr leibliches, weibliches Wesen annehmen.
  • Der Traum von einem verletzten oder schmerzenden Körperbereich sollte immer genau abgeklärt werden, denn er enthält möglicherweise die Selbstdiagnose einer Krankheit, noch bevor der Arzt Symptome erkennen kann. Seit langem ist bekannt, dass unsere Träume Hinweise auf Krankheiten geben können, bevor wir bewußt erkennen, dass irgend etwas nicht stimmt, und mit Sicherheit bevor Krankheitszeichen für einen Arzt ersichtlich sind. Man fürchte aber nicht, dass jeder Alptraum eine ernsthafte Erkrankung ankündigt!
  • Wenn man davon träumt, dass einem medizinisch etwas fehlt {vor allem, wenn der Traum sich wiederholt}, ist es Zeit, zum Arzt zu gehen.
  • Wer mit seinem Körper im Traum zufrieden ist, der kann im Wachleben auf seine geistige Kraft bauen.
  • Löst sich der Körper in nichts auf, scheint die Psyche gesundheitlich nicht in Ordnung zu sein.
  • Ein Konflikt zwischen Oberkörper und Unterleib weist auf eine gestörte Harmonie zwischen unseren mentalen Funktionen und dem instinktiven Verhalten hin.
  • Der Kopf eines Erwachsenen auf kindlichem Körper oder der Kopf eines Kindes auf dem Körper eines Erwachsenen deutet darauf hin, dass man den Unterschied zwischen reifem Denken und Emotionen erkennen muß.
  • Wenn die rechte Körperseite oder die rechte Hand im Traum eine besondere Rolle spielt, bedeutet dies, dass man die logische Seite seiner Persönlichkeit zur Kenntnis nehmen sollte.
  • Die linke Körperseite und die linke Hand hingegen machen deutlich, dass man sich seiner intuitiven, kreativen Anteile bewußt werden muß.
  • Anus: Die erste Erfahrung seiner Macht hat das Kind, wenn es die Kontrolle über seine Ausscheidungsorgane erlangt. Im Traum kehrt der Geist des Träumenden zu dieser Erfahrung zurück, entweder um Selbstvertrauen zu tanken und Selbstverwirklichung ins Auge zu fassen oder um in Sachen Unterdrückung und Abwehr aufzurüsten. Ein solches Traumsymbol als auch Exkremente verweisen daher auf kindisches Verhalten oder Egoismus.
  • Die Arme können im Traum in vielerlei Hinsicht zum Einsatz kommen. Vielleicht verteidigt man sich, oder kämpft oder wird festgehalten. Möglicherweise dienen sie auch dem Ausdruck leidenschaftlichen Engagements.
  • Träume, in denen die Augen eine Rolle spielen, haben etwas mit Beobachtung und kritischem Urteilsvermögen zu tun. Sie werden in Verbindung gebracht mit Erleuchtung und Weisheit, mit Schutz und Stabilität. In alten Deutungen wurden sie mit der Kraft des Lichts und den Sonnengöttern assoziiert. Als ägyptisches Symbol ist das Auge auch ein Talisman. Der Verlust desAugenlichts stellt die verlorengegangene Klarheit dar, und je nachdem, welches Auge erblindet ist, kann es sowohl den Verlust der Logik {rechtes Auge} als auch der Intuition {linkes Auge} symbolisieren. Wenn man im Traum sein Augenlicht zurückerlangt, kann dies auf die Rückkehr zur Unschuld und Klarsichtigkeit eines Kindes hindeuten. Die Augen sind die Fenster der Seele, so sagt man. Durch die Augen werden auch ehrliche Gefühle vermittelt. Träumt man von Augen, kann das auch zum einen bedeuten, dass man genauer seine Mitmenschen betrachten sollte, zum anderen, dass man ehrlicher seine Gefühle zeigen sollte.
  • Füße und Beine verweisen immer auf die Erdung, aber auch auf die Fortbewegung aus eigener Kraft. Werden die Füße oder Beine im Traum besonders hervorgehoben, dann sollte man sein Erdung betrachten und sich fragen, ob man auf eigenen Füßen steht und geht, welches unsere Grundlagen und Grundwerte sind.
  • Von Blut zu träumen, symbolisiert entweder die Annahme, dass auf einer bestimmten Ebene ein Opfer dargebracht wurde. Dies stellt eine Verbindung zu der alten Vorstellung her, Blut enthalte auf irgendeine Weise das Leben des Geistes, und daher sei vergossenes Blut heilig. Oder aber es symbolisiert wegen seiner Verbindung mit der Menstruation die Erneuerung des Lebens. Viele Menschen fürchten sich vor Blut, und daher kann ein Traum, in dem Blut eine Rolle spielt, das Bedürfnis signalisieren, mit diesen Ängsten ins reine zu kommen. Auf der spirituellen Ebene kann das Blut im Traum jenes des Christus repräsentieren.
  • Bei der Brust kommt es grundsätzlich darauf an, ob es sich um eine weibliche oder männliche Brust handelt. Die weibliche Brust hängt oftmals mit den regressiven Wünschen nach Verschmelzung zusammen. Auf der Oberfläche mag sich dieser Wunsch besonders im Männertraum sexuell geben. Im allgemeinen deuten Frauen-Brüste im Traum auch auf unsere Nähe zu unserer Mutter und auf unseren Wunsch hin, ernährt zu werden. Ein Traum mit diesem Traumsymbol kann auch die Sehnsucht spürbar machen, wieder ein von Verantwortungen freies Kind zu sein. Frauen die öfters von Brüsten träumen, hegen oft einen unbewußten Wunsch nach einem Kind. Die männliche Brust hängt mit Stärke zusammen. Wir sprechen von der "Heldenbrust". Träumen Frauen von der männlichen Brust, verweist das ebenfalls auf regressive Wünsche, die sich oberflächlich sexuell geben. Frauen träumen von der Männerbrust bei einem großen Anlehnungsbedürfnis. Männer träumen von der Brust, wenn sie mehr Stärke zeigen sollten.
  • Der Daumen im Traum deutet an, dass man sich bewußt ist, wieviel Kraft man hat. Ein nach oben gerichteter Daumen stellt günstige Energien dar, ein nach unten weisender Daumen negative.
  • Die Ferse ist der Teil des Körpers, der zugleich sehr stark, aber äußerst verletzbar ist.
  • Mit den Fingern und der Hand greifen wir zu, packen wir etwas an und so deutet dieses Traumsymbol auf anliegende Aktivitäten hin. Natürlich muß die Gestik der Finger berücksichtigt werden, ob der Finger beispielsweise auf etwas hindeutet oder die Finger zur Faust geschlossen sind.
  • Der Fuß besitzt weitgehend die gleiche Bedeutung wie das Bein. Allerdings scheint mir hier der Aspekt der Erdung noch betonter als beim Traumsymbol "Bein".
  • Die Geschlechtsorgane verweisen nur oberflächlich auf die Sexualität. Dahinter verbirgt sich der Wunsch nach Vereinigung mit seiner gegengeschlechtlichen Seite oder überhaupt mit dem eigenen Geschlecht und der eigenen Geschlechtlichkeit. Geschlechtsverkehr im Traum verdeutlicht meistens entsprechende Sehnsüchte oder Ängste. Man fsse den Mut, sich diese einzugestehen! Sieht man die eigenen Geschlechtsorgane im Traum, was viel seltener vorkommt, dann sollte man bewußter seine Sexualität pflegen.
  • Beim Gesicht ist der Ausdruck des Traum-Gesichts wichtig. Kennt man dieses Gesicht? Aus welchem Zusammenhang und aus welcher Zeit? In uns unbekannten Gesichtern sehen wir unsere verdrängten oder noch unbekannten Eigenschaften.
  • Mit unseren Gliedern bewegen wir uns in die Welt hinaus und können etwas behandeln, begegnen usw. So symbolisieren sie auch im Traum unsere Fähigkeit, etwas in der Außenwelt zu bewirken. Ob es nun etwas mit dem Zellgedächtnis zu tun hat oder mit dem Wachstumsprozeß, jedenfalls können alle Gliedmaßen im Traum ein Symbol für Sexualität und für die mit ihr verbundenen Ängste sein. Abgerissene oder abgeschnittene Gliedmaßen zeigen, dass man von einem Menschen oder einem Ereignis sozusagen auseinandergerissen worden ist. Dies kann von uns verlangen, das Leben neu zu ordnen und von vorn zu beginnen. Manchmal kann dieses Traumbild auch darauf hindeuten, dass man in irgendeiner Weise im innersten Kern seiner Existenz bedroht ist.
  • Haare repräsentieren Stärke und Potenz. Die Haare sind ein bekanntes Sexualsymbol. Kämmt man sich im Traum die Haare, versucht man eine bestimmt persönliche Einstellung aufzulösen. Werden die Haare geschnitten, heißt dies, dass man versucht, Ordnung ins Leben zu bringen. Mit dem Abschneiden der Haare verlieren Mann oder Frau wie im Mythos ihre sexuelle Kraft. Schneidet man einem anderen Menschen die Haare, kann dies anzeigen, dass man in seinen Aktivitäten zurücksteckt. Dies bezieht sich unter Umständen auf eine sexuelle Beziehung, die mit Ängsten oder Zweifeln belastet ist. Das Haar kann binden. So warnen islamische Geschichten immer wieder vor dem Frauenhaar, das stärker bindet als tausend Verträge. Damit ist die Faszination und die Verführung angesprochen. In bezug auf die Haarfarbe arbeitet der Traum mit starken Kontrasten: Die blonden Menschen sind gut, die Schwarzhaarigen gefährlich. Locken können den Träumer zu einer Torheit verlocken und auf das Narrenhafte verweisen. Wenn man in seinem Traum kahlköpfig ist, weiß man um seine eigene Intelligenz.
  • Der Hals stellt die Verbindung zwischen dem Rumpf und dem Kopf dar. Gefühl und Intellekt sollen verbunden werden. Durch seine wichtige Funktion, die er bei der Atmung und beim Sprechen besitzt, deutet er auf unser Freiheitsbedürfnis sowie auf die Fähigkeit, uns auszudrücken und zu erklären.
  • Die Hände sind Ausdruck der stärksten Teile des menschlichen Körpers; sie symbolisieren Kraft und Kreativität. Vergleicht man seine beiden Hände miteinander, oder hält man in jeder einen anderen Gegenstand, zeigt dies möglicherweise einen Konflikt zwischen unseren Überzeugungen und Gefühlen. Eine Hand auf der Brust symbolisiert Unterwerfung. Ein Händedruck deutet auf Vereinigung und Freundschaft hin, zu Fäusten geballte Hände hingegen signalisieren Bedrohung. Gefaltete Hände drücken tiefe Gelassenheit aus oder einen Zustand der Ruhe. Eine die Augen verdeckende Hand stellt im allgemeinen Scham oder entsetzliche Angst dar, während an den Handgelenken gekreuzte Hände ausdrücken, dass man gefesselt ist. Eine geöffnete Hand stellt Gerechtigkeit dar, und Handauflegen symbolisiert Heilung und Segnung - besonders wenn die Hand auf dem Nacken aufgelegt wird. Zusammengelegte Hände sind ein Hinweis auf Wehrlosigkeit. Liegt die Hand in der Hand eines anderen Menschen, ist dies ein Hinweis auf das Versprechen von Diensten. Erhobene Hände bedeuten Anbetung, Gebet oder Unterwerfung. Wenn die Handflächen nach Außen gewendet sind, segnen sie, und wenn sie zum Kopf erhoben sind, sollte man sich aufmerksam mit seiner Situation befassen und über sie nachdenken. Hände waschen signalisiert Unschuld oder das Zurückweisen von Schuld, während Händeringen tiefen Kummer symbolisiert. Eine riesige Hand, besonders wenn sie vom Himmel kommt, ist ein Hinweis darauf, dass man "besonders" auserwählt ist. Die rechte Hand ist die Hand der Macht, die linke Hand hingegen die passive und empfangende. Manchmal kann sie im Traum Betrug symbolisieren. Die ausgestreckten Hände zeigen unser Verlangen nach etwas, was man nicht hat. Dies kann emotionaler wie auch materieller Natur sein, jedenfalls versucht man andere Menschen durch seine Bedürftigkeit zu kontrollieren. Oder aber man bemüht sich, ein Konzept zu erfassen beziehungsweise eine Möglichkeit zu ergreifen, die außerhalb unserer Reichweite oder Verständnisses zu liegen scheint.
  • Die Haut im Traum symbolisiert die Fassade, welche man für andere Menschen aufbaut. Harte, rauhe oder zähe Haut signalisiert das "dicke Fell", welches man sich zugelegt hat und mit dem man versucht, sich zu schützen.
  • Das Herz ist das Zentrum des Seins und repräsentiert "emotionale" Weisheit statt intellektueller Klugheit.
  • Die Kehle zeigt, dass man sich seiner Verletzbarkeit bewußt ist oder sein Bedürfnis nach Selbstausdruck spürt.
  • Das Kinn symbolisiert unseren Selbstausdruck.
  • Das Knie ist ein Symbol des Gebets, der Anerkennung und des emotionalen Engagements.
  • Der Kopf wird als Hauptteil des Körpers betrachtet. Er stellt Macht und Weisheit dar, weil er der Sitz der Lebenskraft ist. Wenn ein Traum von einem Kopf handelt, dann verlangt dies von uns, sehr sorgfältig darauf zu achten, wie man sowohl mit Intelligenz als auch mit Torheit umgeht. Wenn man von einem gesenkten Kopf träumt, deutet dies demütiges Bitten an. Ein verhüllter Kopf könnte unsere Intelligenz verhüllen oder ein Signal dafür sein, dass man die Überlegenheit eines anderen Menschen anerkennt. Ein Schlag auf den Kopf verlangt, dass wir unsere Handlungen in einer bestimmten Situation überdenken müssen.
  • Die Leber verkörpert Gereiztheit und unterdrückten Zorn.
  • Die Lunge symbolisiert in der chinesischen Medizin Trauer und Kummer. Sie spielt außerdem eine wichtige Rolle beim Treffen von Entscheidungen. Auf der spirituellen Ebene ist die Lunge der Sitz der Selbstgerechtigkeit und der Ursprung der Gedanken über das Selbst.
  • Der Mund repräsentiert den verschlingenden beziehungsweise den empfangenden Teil der Persönlichkeit. Die Umstände im Traum geben vielleicht Aufschluß über die richtige Deutung. Der Mund kann manchmal auch für unsere weibliche Seite stehen. Der Mund symbolisiert auch die menschliche Kommunikation, nach Freud stellt er auch einen Hinweis auf die Schamlippen der Frau dar. Vielleicht sollte man bewußter kommunizieren, wenn einem im Traum ein Mund auffällt. Außerdem kann der Mund die Erotik symbolisieren.
  • Der Nabel steht für Zentrierung, Egozentrik oder Weg in die Mitte. Auch für Mutterbindung und Abnablungsprozesse jeder Art.
  • Die Nase symbolisiert Neugier, aber auch Intuition.
  • Die Nieren sind Organe der Ausscheidung; wenn sie im Traum eine Rolle spielen, dann deutet dies auf die Notwendigkeit hin, sich einer Reinigung zu unterziehen.
  • Die Ohren verweisen auf das Hören. Kann man gut zuhören und sich auf andere einstellen? Es geht auch um Gehorsam und das Gehörige, um Verständnis und Selbstverständnis.
  • Der Penis illustriert in der Regel unsere Einstellung zu penetrierender Sexualität. Dabei kann es sich um den eigenen Penis oder um den einer anderen Person handeln.
  • Der Po, unser "Allerwerteste", liefert beliebte Schimpfwörter und stellt vor allem einen wichtigen Tabu-Bereich dar. Annahme des Analen und Auseinandersetzung mit diesen anderen und unbekannten Seiten sind angezeigt.
  • Die Rippen und speziell eine Rippe läßt uns an den christlichen Mythos von der Erschaffung der Frau denken. Im übertragenen Sinn ist damit ausgedrückt, dass der Mann etwas opfern muß, um sich der Weiblichkeit verbinden zu können. Dieses freiwillige Opfer ist bewußtseinsbildend. - Auch Symbol der Atmung und ihres Schutzes. - Ein "Gerippe" betont die reine, leblose oder abstrakte Struktur.
  • Wenn uns im Traum ein anderer Mensch den Rücken zuwendet, sollte man die intimeren Elemente seines Charakters kennenlernen. Man muß sich mit dem Gedanken konfrontieren, dass uns andere Menschen - zum gegenwärtigen Zeitpunkt - nicht an ihren Gedanken teilhaben lassen wollen. Es drückt eben Heimlichkeiten, Opposition oder Distanz aus. Möglicherweise zeigt die Haltung auch unsere stärkere Verletzbarkeit durch das Unerwartete. Wenn man selbst in seinem Traum einem Menschen oder Gegenstand den Rücken zukehrt, wehrt man damit das spezielle Gefühl ab, welches man im Traum gerade erlebt. Den eigenen Rücken sieht man nur selten. Er verweist auf unsere Schattenseiten. Wenn man diesem im Traum begegnet, ist dies ein großes Glück, weil der Schatten nun nicht mehr hinterrücks wirkt.
  • Wenn das Rückgrat im Traum besonders wichtig ist, sollte man überlegen, welche Strukturen uns im Leben hauptsächlich unterstützen. Auf der intellektuellen Ebene sollte man darüber nachdenken, wie stabil unser Charakter ist.
  • Wird der Rumpf im Traum betont, so achte man darauf, ob man dick oder dünn dargestellt wird. Welches Verhältnis besitzt man zu seinem Körper? Wie empfindet man seinen Körper bzw. den oder die Körper der anderen im Traum?
  • Der Schoß repräsentiert die Rückkehr zum Ursprung. Man hat ein Bedürfnis nach grundlegender Sicherheit und nach Schutz, oder aber er weist Verantwortung zurück. Auf der spirituellen Ebene stellt der Schoß unsere Verbindung mit der großen Mutter oder mit Mutter Erde dar. Wenn man träumt, man würde in den Schoß zurückkehren, ist dies ein Hinweis auf unser Bedürfnis, sich wieder mit der passiven und nachgiebigen Seite unseres Wesens zu verbinden. Vielleicht braucht man Zeit für Selbstheilung und Genesung.
  • Die Schultern symbolisieren Kraft, Stärke, Vorfahren und Nachfahren {auf den Schultern von jemandem stehen}, etwas schultern, sich bereit machen und einspannen.
  • Wenn im Traum Unterleib / Magen / Bauch eine Rolle spielen, muß man sich auf Emotionen und unterdrückte Gefühle konzentrieren. Der Bauch ist die Mitte des Leibes, "hält Kopf und Füße zusammen". Magen, Gaumen, Verdauung, Sammlung des Heruntergeschluckten. Lust, Trieb, Abschirmung des Genitalen.
  • Erscheint Urin im Traum, kann dies oft unsere Haltung hinsichtlich emotionaler Kontrolle hindeuten. Entweder man staut seine Gefühle auf, oder gibt ihnen nach. Der Umgang mit dem Urin gewährt uns auch einen guten Einblick in den Umgang mit unserer Sexualität.
  • Die Vagina hat etwas mit unserem Selbstbild zu tun. Im Traum einer Frau betont sie ihre Empfänglichkeit. Im Traum eines Mannes deutet sie auf sein Bedürfnis hin, sowohl körperlich als auch geistig zu durchdringen.
  • Bei den Zähnen ging man in der traditionellen Traumdeutung davon aus, dass sie im Traum eine aggressive Sexualität darstellen. Korrekter ist es, sie mit dem Wachstumsprozeß zur sexuellen Reife in Verbindung zu bringen. Ausfallende oder lockere Zähne deuten an, dass man sich bewußt ist, dass man eine Form des Übergangs durchlebt, der vergleichbar ist im Schritt vom Kind zum Erwachsenen oder vom Erwachsenen zu Alter und Hilflosigkeit. Wenn jemand im Traum fürchtet, ihm könnten die Zähne ausfallen, geht es um die Angst, alt und nicht mehr begehrenswert zu sein, der um die Angst vor dem Erwachsenwerden. Träumt eine Frau davon, Zähne verschluckt zu haben, kann dies auf eine Schwangerschaft schließen lassen. Zähne sind auch ein Hinweis auf den "Biß" und die Bissigkeit. Zähne symbolisieren Vitalität, Geliebte, Kinder oder Geschlechtsorgane. Auch das Raubtierhafte und Reißerische sind zu beachten.
  • Die Zunge im Traum symbolisiert die Fähigkeit, genau zu wissen, wann man sprechen und wann man besser schweigen soll. Sie kann auch etwas damit zu tun haben, wie man die Information versteht, die man an andere weitergeben will. Vielleicht hat man tiefe Überzeugungen, die man mitteilen möchte. Eine andere, grundlegendere Erklärung verbindet die Zunge im Traum mit der Schlange und dem Phallus und daher letztlich mit der Sexualität. Außerdem ist die Zunge eine Droh- oder Abwehrgebärde, wenn Sie demonstrativ herausgestreckt wird. Nicht zuletzt ist sie ein Symbol des Geschmacksinns und der Auswahl der persönlichen Vorlieben.

Volkstümliche Deutung:
(europ.):
  • Körper sehen: von unsichtbaren Feinden bedroht werden;
  • Körper verletzen: zeigt Mangel an;
  • Verletzungen am Körper sehen: man wird etwas entbehren oder auf etwas verzichten müssen;
  • einen fremden Körper nackt sehen: in erotischen Träumen bedeutet es Liebessehnsucht; in neutralen Träumen bedeutet es, daß man eine Entdeckung machen wird;
  • seinen eigenen Körper gesund sehen: man ist in sehr guter Verfassung;
  • seinen eigenen Körper zu dick oder krank sehen: reale körperliche Ursachen, oder seelische Belastungen von denen man sich befreien sollte;
  • seinen eigenen Körper entblößen: man wird sich einer Handlung schämen müssen;
  • einen wachsenden Körper sehen: für Männer Verbesserung der sozialen Position; für junge Frauen bedeutet dies Schwangerschaft; bei älteren Frauen stehen materielle Einnahmen bevor; bei jungen Mädchen wird eine heimliche Liebe auftauchen.
(arab.):
  • Körper verletzen: Not und Verzweiflung in Aussicht haben;
  • einen dicken Körper sehen oder haben: Nahrungssorgen werden dir fern bleiben.
(indisch):
  • eigener Körper: du kannst dich glücklich fühlen;
  • mageren Körper: du kannst von Glück sprechen, es hätte auch schief gehen können;
  • Körper waschen: du sollst bereuen, was du getan hast
WEISS = Unschuld und Reinheit, Detailsdie auf guten und ehrlichen Absichten beruht

Assoziation: Reinheit; Klarheit; Licht. Fragestellung: Was will ich läutern?   Weiß im Traum steht für Unschuld, Reinheit und Vervollkommnung, nach der man strebt, die man aber nie ganz erreicht. Da es sich in die Spektralfarben auflöst, ist das Weiß im eigentlichen Sinne farblos. Es bedeutet Reinheit, weshalb in vielen Ländern die Braut weißgekleidet vor den Altar tritt, aber auch Enthaltsamkeit, Kühle und ... weiter
TRAUM = die Frage, was wirklich real ist, Detailsdie innere seelische Realität

Assoziation: Erschaffen; Erwachen für die innere Wirklichkeit. Fragestellung: Was ist für mich real?   Traum im Traum {verschachteltes Träumen} kann vor Tagträumerei mit Flucht vor der Realität warnen. Das Traum-Ich ist die Person im Traum, mit der man sich identifiziert. Es ist die Person, die man im Traum als sich selbst empfindet und mit deren Augen man schaut. Beim Traum-Ich ist zunächst zu betrachten, ob es ... weiter
GEFUEHLE = Stimmungsumschwünge, Detailsderen extremeren Regungen man im Leben unterworfen ist

Gefühle im Traum deuten an, dass wir Stimmungsumschwüngen unterworfen sind. Unsere Gefühle im Traumzustand können sich stark von jenen im Wachzustand unterscheiden. Vor allem extremeren Regungen kann der Mensch im Traum offenbar freieren Lauf lassen. Gelegentlich ist es leichter und sinnvoller, Traumsymbole zu übergehen und sich gleich mit den leichter zugänglichen Stimmungen und Gefühlen des Traums zu beschäftigen. ... weiter
PANIK = einer Gefahr entfliehen wollen, Detailseinen Fehler gern ungeschehen machen

Die moderne Psychologie sieht darin einen Fehler, den man gern ungeschehen machen möchte. Meisten tritt Panik im Traum gerade dann auf, wenn kurz vorher etwas Erschreckendes bewußt oder unbewußt erlebt wurde. Der Angstschrei im Traum deutet auf einen besonders schweren Irrtum hin, dessen Wiedergutmachung Eigeninitiative erfordert. Man gehe also noch einmal genau die letzten Tage vor diesem Traum durch und schreibt ... weiter
UNTER = unbewusste Inhalte, Detailsdie zur Ergründung der inneren Tiefen beitragen können

Assoziation: Unbewußtes; niederer Aspekt des Selbst. Fragestellung: Was bin ich bereit hervorzubringen?   Unten im Traum signalisiet die Berührung mit gewissen Inhalten des Unbewußten. Während man im Wachzustand gewöhnlich keinen Zugang zu seinem Unbewußten hat, kann man im Traum, mit dieser Seite leicht in Kontakt treten. Fahrten in der Untergrundbahn symbolisieren Reisen, zu denen man bereit - oder gezwungen ... weiter
LUFT = die notwendigen Fähigkeiten, Detailsum erfolgreich zu sein und sich weiter entwickeln zu können

Assoziation: Atem; Intelligenz; Verstandeskraft. Fragestellung: Welcher Bereich meines Lebens bedarf der Stimulation ?   Luft im Traum verweist auf die Fähigkeiten auf die es ankommt, um erfolgreich zu sein, und sich weiter zu entwickeln. Luft gilt als Symbol des Geistes, der Idee, Vorstellungskraft und des kreativen Denkens. Wenn man jemandem keinesfalls verlieren will, braucht man ihn wie die Luft zum Atmen - sie ist ... weiter

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29.03.2022  Eine Frau zwischen 42-49 träumte:
 
Schwarzer aggressiver Hund
Ein bekannter schwarzer Hund. Sehr aggressiv. Bzw wusste ich, dass er aggressiv ist / war. Weshalb ich (unbegründet) große Angst vor ihm hatte.... Er hat aber auch ständig so geguckt, als würde er gleich beißen. Naja, weiß auch nicht.... Getan hatte er es jedenfalls nicht. Komischer Traum....
 

12.02.2022  Eine Frau zwischen 63-70 träumte:
 
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Traum von der Mutter. Sie sagt, dass der Vater und sie nicht gestorben wären. Das Elternhaus, was verkauft worden war, hatten sie zurückgekauft und neu wieder eingerichtet. Ich gucke im Traum auf die Bücher im Regal um zu sehen, ob es alte und bekannte Bücher sind. Dann wäre mir klar, daß ich träume. Es sind aber alles neue Bücher. Gefragt, warum sie sich nicht gemeldet hätten, wird die Mutter ärgerlich. Sie hätten einfach nicht immer mehr zur Verfügung stehen wollen. Sie nimmt mich mit in einem neuen schwarzen Mercedes (Diesel). Sie sagt, das sie sich ...
 

10.02.2022  Eine Frau zwischen 63-70 träumte:
 
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27.09.2021  Eine Frau zwischen 56-63 träumte:
 
Große schwarze GIFTSCHLANGE beißt meinen Hund
Ich befand mich auf einem Hof, auf dem sich eine Gruppe Hunde befand, unter ihnen mein alter Hund Russ. Von irgendwo her schoss eine riesige SCHWARZE_MAMBA, eine hoch GIFTIGE_SCHLANGE, zwischen die Hunde und biss meinen Hund. Ich konnte es nicht verhindern. Er fiel um und lag da. „Stirbt er jetzt?“ fragte ich einen hochrangigen anwesenden Bekannten, und dieser antwortete: „ja“. Ich rannte zu meinem Hund, der still da lag, und sah, dass er noch lebte, aber bewegungsunfähig war.
 
Impressum: joakirsoft.de   78647 Trossingen   Deutschland
mugwa



 
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