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Datum: 19.07.2011
Eine junge Frau im Alter zwischen 14-21 gab folgenden Todestraum ein:

Tod des Bruders

Der Burder verstarb und die verbliebene Schwester machte eine Rucksacktrip nach Neuseeland und verwicklichte ihren Traum beim Biken. Allerdings frustriert sie das biken mehr als sie dachte, da dass ein Sport war den sie nur mit ihrem Bruder machte.
TOD = das Ende eines Lebensabschnittes, Detailsmit neuen Hoffnungen in eine neue Phase eintreten

Assoziation: Ende eines Zyklus.
Fragestellung: Was ist vorüber?
 
Tod im Traum kann für eine Herausforderung stehen, der man sich stellen muß. Er markiert meist das Ende eines Lebensabschnittes; man wird mit neuen Plänen, Hoffnungen in eine neue Phase eintreten und soll dabei die früheren Erfahrungen beachten.
 
Oft glauben wir allzu rasch, in solchen Träumen künde sich unser eigenes Sterben oder der Tod in der Familie, im Freundeskreis an. Aus der Erfahrung von Tausenden kleiner und großer Träume gewinnt man die Gewißheit, dass Träume vom Tode nie den leiblichen Tod verkünden, sie also nicht dunkle Voraussage sind.
  • Träume, in denen vom Tode gesprochen wird, in welchen oft seltsamen Bilder ein Sterben sich vollzieht, in denen wir selbst sterben müssen, oder gar am eigenen Begräbnis teilnehmen, besagen nichts anderes, als dass seelisch etwas tot ist, dass die Beziehung zu den Menschen, die wir als gestorben träumen, zur Zeit des Lebens entbehrt.
  • Die Träume von Toten gehen uns fast immer selbst an. Es ist vielleicht in uns eine Liebe abgestorben, obwohl wir es bewußt noch nicht wahrhaben mögen. Ja vielleicht betonen wir jene Beziehung bewußt besonders stark, weil wir spüren, dass das Leben aus ihr entwichen ist.
  • Gerade an der Lebenswende, wenn man die Scheitelhöhe des Daseins erwandert hat und in der Ferne das dunkle Tor des Todes am nahen oder fernen Horizonte auftaucht, nähern sich uns Sterbe- und Todesträume und helfen der zögernden Einsicht, das Unabänderliche nicht nur in bittere Lebensangst zu ahnen, sondern bewußt und unsere Lebensführung daraufhin gestaltend, anzunehmen. Da kann es auch vorkommen, dass im Traume selbst, wie einst in den Totentänzen des ausgehenden Mittelalters, der Tod in unser Gemach als eine körperliche Gestalt eintritt.
  • Es kann vorkommen, dass wir plötzlich in schwarzer Trauerkleidung gehen. Dann haben wir uns, falls wir den Traum nicht begreifen, zu fragen, um wen oder warum unser Inneres zur Zeit in Trauer ist, weshalb wir, wie es volkstümlich ausgedrückt wird, "im Leide" sind. Nur selten kommt es vor, dass wir ohne eine persönliche Beziehung spüren, wie irgend ein Mensch unserer Umwelt innerlich tot ist.
  • Wenn wir vom Tod eines nahestehenden Menschen träumen, bedeutet das nach C. G. Jung die Ablösung aus einer Verschmelzung mit ihm.
  • Verstorbene noch einmal sterben zu sehen, läßt darauf schließen, dass sie auch heute noch untrennbar mit einem verbunden sind, dass man ihnen im Leben vielleicht nacheifern möchte, um es so zu etwas zu bringen.
  • Sterben wir selbst im Traum, ist das eine Art Reinigungsprozeß unserer Seele, die Wiedergeburt unseres besseren Ich, das sich zum Guten hin ändern muß, um den Lebenskampf zu bestehen. Man wird sich seiner Chancen bewußt, die man nicht genutzt hat, und es wird einem klar, dass es nun zu spät ist. Der eigene Tod kann auch bedeuten, dass man seine Gefühle in bezug auf den Tod erforscht. Man setzt sich mit der Trennung von Geist und Körper auseinander.
So schrecklich der Tod in der Wirklichkeit sein kann, im Traum ist er nur ein Wandlungssymbol und keineswegs ein Signal für einen tatsächlich bevorstehenden Todesfall. Was im Traum stirbt, wird durch etwas Neues ersetzt. Träume vom Tod sagen meist nur, dass in unserem Inneren etwas am Leben gehalten wird, das eigentlich verkümmern sollte; sie sind also die Hilfestellung des Unbewußten, dem Lebensweg eine andere Richtung zu geben, der Gefahr auszuweichen, die sich vor einem aufbaut.
 
In der traditionellen Traumdeutung hielt man Träume vom Tod für einen Hinweis, dass vielleicht bald eine Geburt stattfinden oder dass eine Veränderung der Lebensbedingungen beim Träumenden oder den Menschen in seinem Umfeld eintreten würde. Schon immer war der Tod mit starken Ängsten verbunden, und daher symbolisiert er auch weiterhin großes Unglück, nach dem nichts mehr sein kann wie zuvor.
 
Spirituell: Auf der spirituellen Ebene steht der Tod im Traum für den Teil des Lebens, der nicht gesehen wird, für Allwissenheit, spirituelle Wiedergeburt, Auferstehung und Wiedereingliederung.
 
Siehe Asche Beerdigung Friedhof Galgen Grab Grabrede Grabstein Gruft Henker Inkarnation Knochen Krankheit Kreislauf Krematorium Leiche Leichenwagen Mord Mörder Sarg Scheintod Sense Sensenmann Skelett Sterben Toter Totengräber Totenkopf Töten Totenglocke Todesnachricht Todesanzeige Todesurteil Unfall Unglück Unsterblichkeit Urne Verstorbener Witwe
Volkstümliche Deutung:
(europ.):
  • Tod allgemein: klarer Abschluß eines Lebenskapitels.
  • von einem Todesfall hören: Nachricht von einer Geburt.
  • den Tod als Gerippe mit Sense sehen: kündet Befreiung von einer Last an.
  • Tod sehen: gilt für ein langes Leben.
  • einen unbekannten Toten sehen: Symbol für einen Trennungsgedanken oder Überwindung einer schwierigen Lebenssituation.
  • lebendig begraben sein oder wurden: verkündet Elend.
  • Verstorbene sehen: frohe Ereignisse werden eintreten.
  • mit verstorbenen Freunden oder Angehörigen reden: bedeutet eine Nachricht von lebenden Freunden oder Angehörigen.
  • den Tod berühren oder küssen: man wird eine traurige Nachricht erhalten.
  • an einem offenen Grab stehen: im realen Leben ist ein Schlußstrich gezogen, doch eine Hoffnung keimt noch um den Verlust wiedergewinnen zu können.
  • um einem immer dunkler werdend und das Gefühl haben, sterben zu müssen oder auch zu wollen: Abschied von einer zurückliegenden Lebensphase.
(arab.):
  • steht der Tod vor der Tür: lebe nicht so in den Tag hinein, denk an dein Alter.
  • Tod als Sensenmann sehen: verspricht die Befreiung von einer drückenden Last,.
(indisch):
  • Die altindische Traumlehre versteht ihn als Symbol für Gesundheit und Lebensfreude.
  • sich selbst tot sehen: Vergnügen und gutes Leben.
  • tot sein und wieder lebendig werden: Ehre und Ansehen.
BRUDER = Männlichkeit, Kameradschaft, Brüderlichkeit, Detailsetwas an sich selbst bewundern oder fürchten

Assoziation: Männlicher Aspekt des Selbst, Kameradschaft.
Fragestellung: Was bewundere oder fürchte ich an mir selbst?
 
Bruder im Traum kann für Vertrauen, Hoffnung, oder jemand mit mehr Erfahrung stehen. Er kann auch tatsächlich das Verhältnis zum eigenen Bruder zum Ausdruck bringen; die Deutung ergibt sich dann aus den realen Lebensumständen.
  • Nur im Traum einen Bruders haben, kann auf neue Ideen oder neue Perspektiven hinweisen, von denen man sich angezogen fühlt. Er kann aber auch für unbekannte Gefühle der Unsicherheit oder Selbstzweifel stehen.
  • In Männerträumen oft das zweite Ich, das auf seelische oder charakterliche Unebenheiten aufmerksam macht und dazu anregt, sich wieder auf sich selbst zu besinnen. In einem Männertraum ist der Bruder Symbolgestalt für das zweite Ich - was heißt: Man ist auf sich selbst gestellt, muß seine Probleme allein lösen - vielleicht mit Hilfe einer typisch männlichen Eigenschaft.
  • Auch in Frauenträumen kaum der eigene Bruder, eher der Nächste, der Mitmenschen, der sich uns brüderlich zuwendet, uns möglicherweise hilft, Schweres zu überwinden; der Bruder ist also mehr als Symbol der Brüderlichkeit zu verstehen. In einem Frauentraum steht die Brudergestalt für ihren maskulinen Wesensanteil.
Häufig steht der Bruder aber auch für die andere Seite unserer Persönlichkeit (zwei Seelen in einer Brust), die man annehmen oder ablehnen, jedenfalls aber so gut wie möglich kennen und erforschen sollte.
 
Siehe Familie Freund Geschwister Junge Kamerad Mann Mönch Schwester Sohn
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Volkstümliche Deutung:
(europ.):
  • Bruder oder Schwester im Traum sehen: baldige Nachricht.
  • träumt eine Frau von ihrem Bruder: Zeichen häuslichen Glückes.
  • träumt ein Mann von seinem Bruder: es erwartet ihm Streit.
  • von Brüdern scheiden: Kummer im Anzug.
  • Älterer Bruder zeigt, daß man einen aufrichtigen Ratgeber oder eine gute zwischenmenschliche Beziehung mit Geborgenheit und Wärme sucht.
  • Jüngerer Bruder kann dafür stehen, daß man selbst Rat, Hilfe und Schutz geben will; zum Teil deutet er aber auch auf unreife Teile der Persönlichkeit hin.
  • vom Bruder Abschied nehmen bedeutet oft, daß man in einer Angelegenheit auf keine Hilfe anderer hoffen darf, sondern sie auf sich allein gestellt bewältigen muß.
  • Bruder verlieren: du gehst einer stürmischen Zukunft entgegen.
  • Bruder sterben sehen: Verschlechterung der Lage.
  • Zank mit dem Bruder: du wirst Verdruß haben.
  • Bruder oder Schwester sterben sehen: Tod eines Freundes.
  • große Tatkraft Ihrer Brüder sehen: sich über das eigene oder das Glück Ihrer Brüder erfreuen.
  • armer, trauriger Bruder, oder um Hilfe bittender Bruder: bald an ein Sterbebett gerufen werden, oder Sie bzw. Ihre Brüder erleiden einen schrecklichen Verlust.
(arab.):
  • Bruder sehen: Einigkeit in der Familie,- Familienglück,-
  • vom Bruder Abschied nehmen oder ihn verlieren: traurige Zufälle, auch Verlust durch den Tod.
(persisch) :
  • Träumt eine Frau von ihrem Bruder, so darf sie Zeiten häuslichen Friedens genießen.
  • Träumt ein Mann von seinem Bruder, so sind Zeiten häuslichen Unfriedens zu erwarten.
  • Verstehen zwei Brüder in dem Traum einander sehr gut, so bedeutet das für den Träumenden finanzielle Stabilität.
  • Geraten zwei Brüder in Streit, dann sollte der Träumende in den nächsten Tagen sehr vorsichtig in seinen Geschäften, aber auch allgemein mit seinen Worten und Handlungen sein.
  • Auf jeden Fall gilt es, die Beziehungen zur nächsten Umgebung zu durchdenken und nötigenfalls zu pflegen.
(indisch):
  • suche dir gute Freunde.
TRAUM = die Frage, was wirklich real ist, Detailsdie innere seelische Realität

Assoziation: Erschaffen; Erwachen für die innere Wirklichkeit. Fragestellung: Was ist für mich real?   Traum im Traum (verschachteltes Träumen) kann vor Tagträumerei mit Flucht vor der Realität warnen. Das Traum-Ich ist die Person im Traum, mit der man sich identifiziert. Es ist die Person, die man im Traum als sich selbst empfindet und mit deren Augen man schaut. Beim Traum-Ich ist zunächst zu betrachten, ob es sich ... weiter
SCHWESTER = die emotionale weibliche Schattenseite, Detailsseine negativen Aspekte akzeptieren sollen

Assoziation: Weiblicher Aspekt des Selbst, Kameradschaft. Fragestellung: Was bewundere oder fürchte ich an mir selbst?   Schwester im Traum verkörpert jene Eigenschaften, die einem zwar "verwandt" sind, die man aber nicht voll akzeptiert. Sie stellt gewöhnlich unsere emotionale Seite dar. Man ist dazu in der Lage, mit diesem Bestandteil seines Selbst Verbindung aufzunehmen, vorausgesetzt, man bringt Verständnis für die ... weiter
SPORT = Problemen entgegentreten, Detailswidersprüchliche Angelegenheiten aus der Welt schaffen wollen

Assoziation: Sich auf das Spiel einlassen; Ehre. Fragestellung: Welches Spiel spiele ich?   Sport im Traum weist darauf hin, dass man bereit ist, sich seinen Problemen entgegenzustellen. Wobei der Mannschaftssport die widersprüchlichen Gefühle der beteiligten Parteien repräsentiert, was dazu beiträgt, den Entscheidungsfindungsprozess vorantreiben.   Wenn man von einer Sportart träumt, heißt das nicht unbedingt, ... weiter

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