🌙JOAKIRSOFT - Traumdeutung, Traumsuche, Traumtagebuch
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Am 26.01.2026gab eine Frau im Alter zwischen 56-63 diesen Traum ein:
Mein Wunsch nach Strafbarkeit von Beleidigungen
Werde gemobbt und wünsche mir, dass es unter Strafe steht jemanden zu beleidigen. Auch auslachen und lästern sollten meiner Meinung nach dazu gehören. So treffe ich an einer Rossmannkasse eine ehemalige Freundin, sie ist Anwältin und hat mich jahrelang für ihre psychischen Probleme seelisch missbraucht und ausgenutzt. Jetzt zieht sie übef mich herr indem sie die Augen verdreht und " um Himmels willen" sagt als sie mich sieht. Andere lachen. Ich sage nur: " Strafbestand Frau Anwältin" und gehe weiter. Dann Szenenwechsel. Ich schlafe in einem sehr großen, geräumigen und wunderschönen Schlafzimmer mit Blick ins Grüne, auf einen Waldweg und ein kleines, beläutetes Häuschen. Sehr bezaubernd und schön. Dann soll ich packen, weil ich wieder nach Hause fahre. Dazu räume ich einen Kühlschrank komplett leer, darunter befinden sich auch Peperonie. Wieder wird über mich getratscht und gelästert, Menschen trinken Bier, Schnaps und Wein, rempeln mich an, Glas zerbricht und ich soll es wegräumen. Dabei schneide ich mich in den Finger, es fängt fürchterlich stark an zu bluten. Ein Plaster darum ist sofort dunkelrot durchtränkt. Als eine Art Hausmarkt werde ich belächelt, bis ich scheinbar Hilfe bekomme von jemandem, der mir meine Wunde desinfizieren und neu verbinden möchte. Dann soll ich telefonieren, mit Kopfhöreren und dem Klupp der Katzenpödchen, bei dem es um meine Katzen gehen soll die derzeit von einer Nachbarin versorgt werden. Auch hier scheint es sich wieder um lästern und auslachen zu handeln, denn jetzt wird vorgeschlagen, meine Katzen zu einem örtlich stattfindenden Pferderennen mitzubringen. Alles sehr skuril.Traumdeutung: Der Wunsch nach Schutz vor seelischer Gewalt:
Einleitung
Dieser Traum thematisiert mit großer Deutlichkeit die Erfahrung von Beschämung, Grenzverletzung und sozialer Aggression. Die Psyche formuliert nicht nur ein Leiden, sondern auch einen normativen Anspruch: Seelische Gewalt soll benannt, begrenzt und sanktioniert werden. Der Traum oszilliert zwischen Demütigung und dem Versuch, innere Würde und Schutzräume aufrechtzuerhalten.Der Wunsch nach Strafbarkeit von Beleidigungen:
Der explizite Wunsch nach Strafbarkeit zeigt ein starkes Bedürfnis nach Ordnung und Gerechtigkeit. Psychologisch betrachtet entsteht dieser Wunsch dort, wo innere oder äußere Grenzen wiederholt verletzt wurden. Die Psyche fordert ein äußeres Regelwerk, weil innere Abwehr allein nicht mehr ausreicht.Das Mobbing:
Das Mobbing steht für eine chronische Erfahrung von Abwertung. Es handelt sich nicht um einen singulären Angriff, sondern um eine soziale Dynamik, die sich wiederholt und verfestigt hat. Psychologisch ist dies ein Hinweis auf eine tief verankerte Verletzung des Selbstwertgefühls.Die Begegnung an der Rossmannkasse:
Die Kasse ist ein Ort öffentlicher Sichtbarkeit und Bewertung. Dass die Begegnung gerade dort stattfindet, zeigt die Angst vor Bloßstellung im sozialen Raum. Die ehemalige Freundin erscheint als Repräsentantin einer autoritären, moralisch überlegenen Instanz.Die Anwältin:
Die Anwältin symbolisiert Macht über Regeln, Deutungshoheit und Recht. Dass sie selbst abwertend handelt, zeigt die Erfahrung von institutionalisierter Ungerechtigkeit. Psychologisch wird hier das Gefühl sichtbar, dass gerade diejenigen, die schützen sollten, verletzen.Das Augenverdrehen und das Lachen der anderen:
Diese Gesten stehen für subtile, aber hochwirksame Formen sozialer Gewalt. Es handelt sich um nonverbale Ausschlüsse, die besonders schwer zu kontern sind. Die Psyche erlebt hier kollektive Komplizenschaft gegen das eigene Selbst.Der Satz "Strafbestand Frau Anwältin":
Dieser Satz ist ein Akt innerer Selbstbehauptung. Psychologisch handelt es sich um eine symbolische Rückeroberung von Macht. Sprache wird hier zur Waffe der Grenzziehung, auch wenn sie äußerlich wirkungslos bleibt.Das wunderschöne Schlafzimmer:
Der Szenenwechsel führt in einen inneren Schutzraum. Das große, helle Schlafzimmer mit Blick ins Grüne symbolisiert einen Zustand innerer Ruhe, Würde und Selbstverbundenheit. Dieser Ort zeigt, dass die Psyche über intakte Rückzugsräume verfügt.Der Abschied und das Packen:
Das Packen verweist auf Vergänglichkeit und Verlust. Der Schutzraum ist nicht dauerhaft verfügbar. Psychologisch zeigt sich hier die Erfahrung, dass innere Ruhe immer wieder verlassen werden muss, um sich der Realität zu stellen.Der leere Kühlschrank und die Peperoni:
Der Kühlschrank steht für Versorgung und emotionale Nahrung. Das vollständige Ausräumen deutet auf Erschöpfung hin. Die Peperoni symbolisieren Schärfe, Abwehr und innere Energie, die ebenfalls mitgenommen oder entzogen werden.Das erneute Lästern und der Alkohol:
Der Alkohol steht für Enthemmung und fehlende Verantwortung. Das Lästern im betrunkenen Umfeld zeigt eine soziale Atmosphäre, in der Grenzen leicht überschritten werden. Die Psyche erlebt sich erneut als Ziel ungefilterter Aggression.Das zerbrochene Glas:
Das zerbrochene Glas symbolisiert verletzte Ordnung und chaotische Zustände. Dass die Träumende aufräumen soll, weist auf eine Rollenzuweisung hin, in der sie Verantwortung für fremdes Fehlverhalten übernimmt.Die Schnittverletzung am Finger:
Der Schnitt steht für eine konkrete Verletzung durch soziale Zumutungen. Der Finger symbolisiert Handlung und Kontakt. Die starke Blutung zeigt, wie tief diese Verletzungen empfunden werden und dass sie nicht oberflächlich sind.Das Durchbluten des Pflasters:
Das schnell durchtränkte Pflaster weist darauf hin, dass einfache Schutzmechanismen nicht ausreichen. Psychologisch bedeutet dies, dass Bagatellisierung oder Schweigen die Verletzung nicht heilen können.Die verspätete Hilfe:
Die Person, die schließlich helfen möchte, symbolisiert die Hoffnung auf ernsthafte Zuwendung. Diese Hilfe kommt jedoch spät und wirkt unsicher. Die Psyche bleibt wachsam und misstrauisch.Das Telefonat wegen der Katzen:
Die Katzen stehen für verletzliche, abhängige innere Anteile. Das Telefonat zeigt den Versuch, Verantwortung zu klären. Dass auch hier Lächerlichkeit und Absurdität auftreten, verstärkt das Gefühl, nirgends ernst genommen zu werden.Das Pferderennen:
Das Pferderennen symbolisiert Spektakel und Rücksichtslosigkeit. Die Idee, die Katzen dorthin mitzunehmen, zeigt eine groteske Missachtung von Schutzbedürftigkeit. Psychologisch ist dies der Gipfel der erlebten Entwertung.Zukunftsprognose:
Der Traum weist auf die Gefahr hin, dass fortgesetzte soziale Abwertung zu innerer Erschöpfung und Verbitterung führen kann. Gleichzeitig zeigt er eine wachsende innere Klarheit darüber, was als Gewalt zu werten ist. Ein wichtiges zukünftiges Ereignis könnte darin bestehen, sich konsequent aus entwertenden sozialen Kontexten zurückzuziehen und Schutz nicht mehr einzufordern, sondern aktiv herzustellen.
Zusammenfassung
Der Traum schildert eindringlich die Erfahrung seelischer Gewalt und den Wunsch nach rechtlichem und moralischem Schutz. Er zeigt eine Psyche, die sich gegen Demütigung zu wehren versucht, dabei aber immer wieder verletzt wird. Neben Schmerz und Bloßstellung existiert jedoch ein klarer innerer Anspruch auf Würde, Gerechtigkeit und Schutz. Insgesamt offenbart der Traum einen ernsthaften inneren Kampf um Selbstachtung in einem als feindlich erlebten sozialen Umfeld.Diese Deutung wurde mit dem Sprachmodell (ChatGPT, Version 3.5 oder höher) erstellt.
Die Deutung wurde überprüft und bearbeitet.