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Datum: 15.08.2019
Eine junge Frau im Alter zwischen 14-21 gab folgenden Traum ein:

Sturm boot mutter kostüm

Ich habe geträumt dass es fest gestürmt und gewittert hat und ich dann auf ein großes segelboot gefallen bin dass nicht angebunden war und mich raus ins weite des meeres getrieben hat. Ich sah meine mutter noch vorne stehen wie sie zu sah wie das boot weg schwomm. Ich schrie in letzter sekunde noch laut und zwar so, dass sie mich hörte. Sie hat mich dann gehört,gesehen und ist sofort ins wasser gesprungen und zu mir geschwommen. Meine mutter hat mich auch erreicht aber anstatt dass wir zurück schwimmen, sind wir zum einen land dass sehr weit weg war auf der anderen seite geschwommen. Schlussendlich sind wir echt am ziel angekommen und haben ein kind getroffen dass mit jemanden in einem katzen kostün spielte. Sie spielten fängi. Wir sind einem gartenweg nach gelaufen im zickzack und dann in das haus vo diesem kind gegangen wo sich drinnen eine tür befand dass wenn man da durch geht, wieder auf die andere seite des landes gelangt. Meine mutter wusste das alles da sie als kleines kind immer hier her kahm und hatte davor auch das kind gefragt ob wir es beschreiten dürfen. Das kind hatte anfangs überlegt doch es uns erlaubt. Ich hatte irgendwann auch einen kuchenteig in der hand der echt gut roch und ich essen wollte aber es nicht getan habe da meine dreckigen hände den teig dreckig machten. Keine ahnung warum ich auf einam dreckige hände hatte.
MUTTER = unsere Intuition die zeigt, Detailswie wir uns vom Bauchgefühl leiten lassen

Assoziation: Ahnung, Gespür, Bauchgefühl, innere Führung, intuitives Überich;
Fragestellung: Wie beurteile ich meine Fähigkeit intuitive Entscheidungen zu treffen?
 
Mutter im Traum deutet darauf hin, wie wir uns von unserer Intuition leiten lassen, oder wie wir unsere Zukunft einschätzen. Sie kann im Einzelfall das Verhältnis zur eigenen Mutter aufzeigen; kommen dabei Probleme zum Vorschein, muß man sie verarbeiten. Allgemein verkörpert sie den teilweise unbewußten seelisch-geistigen Bereich einer Persönlichkeit; das läßt sich nur individuell verstehen.
  • Die bereits verstorbene Mutter, weist auf unsere Eingebung, unseren sechsten Sinn oder unseren Instinkt. Sie kann auch eine Warnung sein, die durch andere Traumsymbole verdeutlicht wird. Meist jedoch haben tote Verwandte in Träumen eine gleichbedeutende Symbolik, wie die der Lebenden und reflektiert ebenfalls die Facetten unserer Intuition. Es sei denn, sie ist erst vor kurzem gestorben oder wurde innig geliebt. In solch einem Fall deutet sie eher darauf hin, wie sehr man sie vermisst.
  • Mit der Mutter Ärger haben, weist auf zukünftig schlechte Entscheidungen, oder man bereut bereits gemachte Entscheidungen, weil sie aus Eifersucht oder voreilig oder unüberlegt getroffen wurden. Die Wahrheit ignorieren, sich selbst anlügen oder einem Problem aus dem Weg gehen.
  • Wenn die Mutter sehr wütend ist, stellt sie Enttäuschung oder Pech dar. Gleichgültig wie man sich entscheidet, es scheint, als ob man nicht zur Ruhe kommt oder geradewegs vom Pech verfolgt wird. Auch: Eine bereits gemachte Entscheidung bereuen.
  • Seine Mutter töten stellt Entscheidungen dar, die sich sehr ungünstig auf die Zukunft auswirken werden. Man schneidet sich selbst von seinen Möglichkeiten ab. Diese Symbolik kann aber auch auf das Bereuen bereits gemachter Entscheidungen hinweisen und den Rat beinhalten, diese heikle Thematik endlich als erledigt zu betrachten.
  • Wenn die Mutter stirbt, weist das darauf hin, dass man seinen Sinn für Intuition verloren hat oder andauernd schlechte Entscheidungen trifft. Es fällt einem besonders schwer, Lösungen für seine Probleme zu finden oder seine Mißgeschicke zu beenden.
  • Wo die eigene Mutter im Traumbild erscheint, mangelt es dem männlichen Träumer vielfach an Selbständigkeit, auch versinnbildlicht die eigene Mutter seine unbewußte Vorstellung vom idealen Verhältnis Mann-Frau.
  • Die unbekannte Mutter kann im Traum erweiterte Mutterfunktion von Staat, Arbeitgeber oder Kirche darstellen.
  • Die schwangere Mutter stellt günstige Entscheidungen für die Zukunft dar oder man wird vom Glück gesegnet. Neue Erfahrungen, neue Pläne oder eine neue Art zu leben, schafft neue Lebensenergien.
  • Ist die Mutter-Kind-Beziehung irgendwie gestört, ist die Erziehung zu hart oder zu verwöhnend, liegen darin bereits die Anfänge für Neurosen oder Fehlverhalten anderer Art im späteren Leben des Kindes.
  • Bei Frauen verkörpert die Mutter die Bewußtwerdung des echten weiblichen Wesens und stellt die unsere unbewußten Schattenseiten dar.
  • Obwohl die Mutter ein nährendes und schützendes Wesen ist, kann sie im Traum auch einen bedrohlichen, verschlingenden und fordernden Aspekt haben. Der Begriff Mutterkomplex wurde von C. G.: Jung geprägt. Er bedeutet, dass unbewußte Vorstellungen, Gedankengänge und Erfahrungen die psychische Kraft einschließen und verkapseln, sprich dem Bewußtsein nicht mehr zugänglich machen. Dies kann zu psychischen Störungen oder physischen Krankheiten führen. Im ersten Jahr ist das Kind noch nicht lebensfähig ohne die Mutter, auch sieht es die Mutter als einen Teil der eigenen Persönlichkeit.
Die Mutter ist generell ein Symbol für das Weibliche. Im Traum steht sie meist für unsere seelische Bereiche, die in der Kindheit durch sie geprägt und angelegt wurden. Archetypisches Symbol, nach C. G. Jung auch "das Geheime, das Verborgene, das Finstere, der Abgrund, die belebte Unterwelt, das Verführende und das Vergiftende, das Unentrinnbare" oder "die magische Autorität des Weiblichen, das Gütige, Hegende, die Stätte der Wiedergeburt".
 
Die Mutter legt also einen großen Teil der späteren Verhaltensweisen ihres Kindes bereits durch ihr Verhalten fest. Die Erfahrungen, die man in seiner Kindheit oder Jugend mit seiner oder durch seine Mutter gemacht hat, sind immer bestimmend für die Verhaltensweisen in späteren Partnerschaften. Im übrigen kommt es in derartigen Träumen immer auch darauf an, wie man zu seiner Mutter steht oder gestanden hat. Die Mutter, mit der man sich nicht gut versteht oder verstanden hat, kann manche der hier gemachten Aussagen ins Gegenteil verkehren.
 
Siehe Archetyp Eltern Familie Frau Großmutter Mutterkomplex Mutterschoß Muttertag Schwiegermutter Sohn Stiefmutter Tochter Vater
Volkstümliche Deutung:
(europ.):
  • Symbol der Fruchtbarkeit; träumt man von ihr selten, ist das seelische Verhältnis zu ihr in Ordnung.
  • Die noch lebende Mutter im Traum verlieren umschreibt das schlechte Gewissen, das man im Wachleben hat.
  • träumt man häufig von seiner Mutter, herrscht Unsicherheit; die Selbständigkeit ist noch nicht erreicht.
  • Mutter sehen: hat die Vorbedeutung von Glück.
  • die eigene Mutter wie in ihrer häuslichen Umgebung gekleidet sehen: deutet auf zufriedenstellende Ergebnisse für alle Unternehmungen hin.
  • die eigene Mutter küssen: man ist geschäftlich erfolgreich und wird von Freunden geschätzt und geliebt.
  • Mutter rufen hören: man vernachlässigt seine Pflichten und verfolgt den falschen geschäftlichen Weg.
  • Mutter sprechen: ein Vorhaben wird gelingen; bald gute Nachrichten über sehr am Herzen liegende Angelegenheiten erhalten.
  • Mutter vor Schmerzen schreien hören: es wird einem die Krankheit der Mutter prophezeit, oder es steht einem eine Bedrohung bevor.
  • Mutter ausgemergelt oder tot sehen: bedeutet Kummer wegen einer Todesnachricht oder zugefügter Schmach.
  • von der verstorbenen Mutter träumen: sie warnt uns vor etwas.
  • eine Mutter sehen, die in Angst und Sorge um ihr Kind ist: es besteht die Gefahr, daß man von dem Unglück eines anderen Menschen in Mitleidenschaft gezogen wird.
  • Mutter sehen, die sich glücklich und liebevoll um ihr Kind bemüht: man wird von dem Glück eines anderen Menschen profitieren.
  • Mutter verlieren, die noch lebt: verspricht Trost und Hoffnung; man wird von Gewissensbissen geplagt werden.
  • ein Muttermal haben: bringt Schmerzen.
  • träumt eine Frau von ihrer Mutter, stehen ihr angenehme Aufgaben und ehrliche Freuden bevor.
  • Muttermahl haben: bedeutet Schmerzen.
(arab.):
  • lebende oder verstorbene Mutter sehen oder sprechen: du wirst durch das Wiedersehen eines Bekannten oder durch ein besonderes Glück erfreut werden,- auch: Warnung vor unüberlegten Handeln.
  • Mutter sehen: verspricht Gutes, oder warnt vor dem weitergehen auf Wegen, die verhängnisvoll sein können.
  • Mutter sprechen: du überlegst dir eine Sache genau und so wird sie dir Erfolg bringen.
  • kranke Mutter: du hast deiner Mutter wehe getan, mach es wieder gut.
  • sterbende Mutter: du wirst Kummer und Sorgen haben.
  • verstorbene Mutter sehen, allgemein: warnt vor Unbedachtheiten und Handlungen, die wir später bereuen würden.
  • verstorbene Mutter weinen sehen: du bekommst eine Warnung vor kommender Gefahr.
  • verstorbene Mutter lächeln sehen: mache dir keine Sorgen, dein Wunsch geht in Erfüllung.
  • Muttermal im Gesicht oder an sich haben: schwere Erkrankung.
(indisch):
  • Mutter sehen: höre nicht auf das Gerede fremder Leute.
  • verstorbene Mutter sehen: langes Leben.
  • Mutter sterben sehen: Trauer und Sorgen.
  • Muttermal: keine guten Nachrichten von deinem Kind.
STURM = eine turbulente Situation, Detailsüber etwas sehr verärgert sein

Assoziation: Merklich turbulenter Umstand.
Fragestellung: Was bringt mich aus der Ruhe? Was macht mich wütend?
 
Sturm im Traum bedeutet: über etwas sehr verärgert sein. Er kann auch eine abstruse Lage abbilden, als läge etwas in der Luft oder als herrsche dicke Luft. Auch: eine schnelle Änderung der Lage erzwingen wollen.
  • Auf einen Sturm warten stellt zukünftige Konflikte oder Streit dar. Eine komplexe Thematik, die sollte man sie ansprechen, zu einem Kampf oder ernsthaften Aufregungen führen wird. Die Ruhe vor dem Sturm.
  • Sich mitten im Sturm befinden verweist darauf, dass man von Umständen hin und hergeworfen wird, die man nicht im Griff hat. In Augenblicken, in denen man eigentlich prüfen sollte, was zu tun ist, und sich entweder aus der Situation zurückzuziehen oder zu einem geschützten Gebiet durchkämpfen sollte, erlaubt man äußeren Umständen, neue Probleme zu schaffen.
  • Vor einem Sturm in Deckung gehen: sich von einer einer unangenehmen Lage geduldig fernhalten oder zurückziehen. Erst mal abwarten, bis jemand sich wieder beruhigt hat.
  • Wenn ein Sturm die Ernte vernichtet, sollte man der verlorenen Zeit nicht nachtrauern, sondern seine Anstrengungen im Wachleben auf ein anderes Gebiet verlagern.
  • Aufgewühltes, stürmisches Meer weist auf Auseinandersetzungen und Schwierigkeiten hin;
  • Wer im Traum einen Sandsturm sieht oder in ihn hineingerät, wird vielleicht durch den Unverstand seiner Mitmenschen einen herben Verlust erleiden;
  • Vor allem das Schiff im Sturm oder Nebel kann vor den Gefahren voreiliger Veränderungen warnen;
  • Schneesturm kündigt Schwierigkeiten an, verspricht aber, daß man sie bewältigen wird;
  • In stürmischem Wasser schwimmen kündigt Probleme und Mißerfolge an;
  • Altindische Traumbücher verstehen ihn als Warnung vor Unfrieden (meist in der Familie).
Sturm kann auf eine tiefe seelische Erschütterung durch aufgewühlte Erfahrungen oder Ängste hinweisen; sie stören das innere Gleichgewicht, wenn man sie nicht bald verarbeitet. Wie der Wind ist auch der Sturm geistig zu verstehen. Er reißt uns wirbelnd mit zum Erfolg, der aus der Kraft des Geistes entsteht. Das es dabei manche Aufregung geben wird, liegt auf der Hand.
 
Spirituell: Auf dieser Ebene kann der Sturm im Traum nicht nur ein Symbol für den menschlichen Geist sein, sondern auch für die spirituellen Eigenschaften mancher Dinge.
 
Siehe Atmosphäre Hurrikan Luft Nebel Orkan Schneesturm Tornado Unwetter Wetter Wirbelsturm Wind
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Volkstümliche Deutung:
(europ.):
  • Sturm von einem geschützten Ort aus um sich toben sehen: bringt die Gefährdung der Existenz, einer Verbindung oder sonstigen wichtigen Angelegenheit;
  • Sturm heulen hören: Vorwürfe und Verweise erhalten; bringt böse Nachrichten;
  • einen Sturm herannahenden sehen: verkündet anhaltende Krankheit; ungünstige Geschäfte und Trennung von Freunden;
  • einen Sturm erleben: man wird schwere Kämpfe auszustehen haben und wer sich rechtzeitig wappnet, kann am besten damit fertig werden;
  • in einem Sturm sein und mit ihm kämpfen: bringt große Schwierigkeiten und Verluste;
  • vorüberziehender Sturm: der Kummer wird nicht so groß sein.
  • im Boot vom Sturm überrascht werden: man sollte eine geplante Reise oder Angelegenheit lieber verschieben;
  • an Deck eines Schiffes sein und ein Sturm heraufziehen sehen: bedeutet große Katastrophen und unglückliche Verbindungen, die man nicht mehr kontrollieren kann;
  • Eiche vom Sturm oder Blitz umstürzen sehen: großes Unglück wird dich treffen;
  • Sturmglocken hören: man wird ein Problem erfolgreich lösen; eine Frau wird vor der Trennung von ihrem Liebsten gewarnt;
  • sich in einem Hagelsturm befinden: in jeder Unternehmung nur wenig Erfolg haben;
  • Lämmer im Schneesturm sehen: weist auf Enttäuschungen hin, wo eigentlich Freude und Besserung zu erwarten waren;
  • Leuchtfeuer im Sturm ausgehen sehen: das Schicksal wird sich gegen einem wenden, obwohl man im Moment beste Aussichten hat;
  • in einem Sturm den Leuchtturm sehen: bedeutet Schwierigkeiten und Kummer, die aber schnell Glück und Wohlstand weichen;
  • stürmisches Meer: deutet auf schweren Kampf mit Not und Sorgen; stellt eine gefahrvolle Zukunft in Aussicht;
  • in einem Nachen (kleiner Kahn) über stürmisches oder schmutziges Wasser fahren: minderwertige oder nicht ungefährliche Genüsse stehen bevor;
  • Stürme oder andere höhere Gewalten während eines Picknick's prophezeien das vorübergehende Ausbleiben einer Einnahmequelle und ein angenehmes Liebes- und Berufsleben.
  • Regen und Sturm mit Hagel und Finsternis: Gefahr, Unfall, Verlust; verheißt immer Unglück;
  • Sandsturm: kündet den Zusammenbruch des bisher Erreichten an;
  • Schiff in einem heftigen Sturm sehen: es stehen unglückliche geschäftliche Entwicklungen bevor; man wird versuchen müssen, eine Intrige geheimzuhalten, da ein Geschäftspartner einem damit unter Druck setzt;
  • Schiffscrew die im Sturm das Schiff retten will: stehen für Katastrophen an Land und auf See; bei jungen Leuten prophezeit dieser Traum Böses;
  • sich in einem Schneesturm befinden: schwierige Zeiten sind zu durchstehen, doch man wird es schaffen;
  • See bei stürmischen Wetter: man ist mit Schwierigkeiten konfrontiert, die man mit Geduld überwinden wird;
  • Segelboot im Sturm sehen: bei der Durchführung hochfliegender Pläne wird man durch mißliche äußere Umstände stark behindert werden; Schwierigkeiten können private Angelegenheiten gefährden;
  • im Sturm auf einem Segelboot sein: hochfliegende Pläne lassen sich nur unter großen Opfern verwirklichen;
(arab.):
  • Sturm allgemein: es stehen Zeiten großer Aufregungen und Gefahren bevor. Gefahr für Liebe und Beruf.
  • Sturm toben hören: unangenehme Ereignisse, sich gegen einen unangenehmen Feind wappnen müssen.
  • Sturm Schaden an Gebäuden und Bäumen anrichten sehen: Unglück, Not und Verzweiflung erleben.
  • wild stürmendes Meer: unruhige Zeiten stehen dir bevor; stürmisches Leben;
  • stürmische Nacht: dir droht ein Verlust;
  • bei stürmischem Wetter säen: ohne Überlegung handeln.
  • stürmisch bewegter See: Familienzerwürfnisse;
(indisch):
  • Sturm toben hören: Unfrieden im Haus, Ärger, große Aufregung, Kränkung.
  • Sturm selbst erleben: man behandelt dich ungerecht.
  • stürmisches Meer: achte auf deine Umgebung;
  • Schwimmen und vom Sturm bedroht werden: deine Sorgen sind groß;
  • auf stürmischer See fahren: du wirst einer Gefahr entgehen;
  • stürmischen See sehen: viele Beschwerden in der Liebe;
BOOT = Unsicherheit, Detailssich durch schwierige Zeiten bewegegen müssen

Assoziation: Fahrt über die Tiefen der Gefühle.
Fragestellung: kann ich eine beunruhigende Situation sicher umfahren?
 
Boot im Traum repräsentiert die Fähigkeit, wie man mit negativen Gefühlen oder Situationen umgehen kann. Es stellt dar, auf welche Art und Weise man seinen Problemen begegnet oder sich durch schwierige Zeiten bewegt. Boote in Träumen können auch auf mehr Unsicherheit oder Instabilität im Leben hinweisen. Von Schwierigkeiten überwältigt werden. Fest in ein Problem verwickelt sein, vor dem man nicht weglaufen kann.
  • Ein sinkendes Boot steht für Probleme im Wachleben, die einen überwältigt haben, mit denen man völlig überfordert ist.
  • Ein Boot verpassen, steht für eine verlorene Gelegenheit, einer unsicheren oder negativen Situation sicher zu begegnen. Darüber frustriert sein, weil man eine knifflige Angelegenheit jetzt auf die harte Tour angehen muss.
  • Ein Schnellboot bedeutet Unsicherheit, stressige Zeiten oder negativen Situationen, die in schnellem Tempo passieren. Vielleicht hat man das dringende Bedürfnis, sich einem Problem zu stellen. Oder man ist dabei, eine schwierige Zeit so schnell wie möglich zu überwinden. Es kann auch sein, dass man sich gehetzt oder unter Druck gesetzt fühlt.
  • Motorboot: Damit versucht man schnell voranzukommen, vertraut dabei jedoch weniger seiner eigenen Kraft.
  • Tretboot: Mit dem Tretboot vertraut man seiner eigenen Kraft und bewegt sich mit ihr durch sein Gefühl. Außerdem verweist das Tretboot an Urlaub, Entspannung und Freizeit.
  • Ruder- oder Paddelboot: Wie beim Tretboot kommt man auch beim Ruder- und Paddelboot durch eigene Kraft voran und auch hier wird auf die Freizeit verwiesen. Kajak, Kanu u.a.: Selbständiger Umgang und eigener Weg, der bewußte Umgang mit Gefühlen und seelischen Erfordernissen.
  • Segelboot: Beim Segelboot ist es der Wind, der uns voran bringt. Mit dem Wind wird die Kraft des Intellekts und des Geistes symbolisiert, die uns antreibt und vorwärtsbringt.
Boot bringt allgemein zum Vorschein, wie man aufgrund der Persönlichkeitsstruktur das "Lebensschiff" lenkt, den Kurs hält, Untiefen und Stürme bewältigt. Die individuelle Bedeutung ergibt sich vor allem aus dem, was man mit dem Boot im Traum erlebt.
 
Mit dem Boot oder Schiff bewegen wir uns auf dem Wasser, das unser Gefühl symbolisiert. Mit wem man sich zusammen auf dem Boot befindet, mit dem hat man ein enges Verhältnis beziehungsweise mit dem hängt man besonders zusammen ("Wir sitzen alle in einem Boot").
 
Spirituell: Ein Boot symbolisiert unsere Persönlichkeit, mit der wir uns auf dem "Meer des Lebens" fortbewegen!
 
Siehe Anker Arche Floß Gondel Jacht Kahn Kanu Kapitän Rettungsboot Ruderboot Rudern Schiff Schlauchboot Segelboot Untergang Wellen
==> weiterlesen
Volkstümliche Deutung:
(europ.):
  • Ein Boot sehen deutet auf bevorstehende Veränderung im Leben hin, deren Ausgang noch etwas unsicher erscheint. Es soll uns sicher ans Ufer bringen, wo uns ein neues Leben lacht.
  • Überqueren eines Stroms im Boot zeigt an, dass man sich zu anderen Ufern aufmacht, das Bewußtsein erweitert, in neue geistige Regionen vordringt.
  • Boot fahren im klaren, ruhigen Wasser verheißt einen gradlinigen, erfolgreichen Lebensweg; fährt man in trüben, unruhigem Wasser, steht das für eher ungünstige Zukunftsaussichten.
  • Treibt das Boot in ruhigem Wasser dahin, bedeutet das ins Wachleben übersetzt eine ruhige Fahrt unseres Lebensschiffleins.
  • Wer ein Boot auf bewegtem Wasser steuert, kann mit Hektik und Unausgeglichenheit im bewußten Leben rechnen.
  • Wer ein Boot im Dunkeln treiben läßt, der weiß im Augenblick nicht, wohin die Dinge laufen.
  • Gelegentlich weist ein Boot als Sexualsymbol auch auf den Wunsch nach einem sexuellen Abenteuer hin, der oft nur unbewußt vorhanden ist.
  • im Boot vom Sturm überrascht werden: man sollte eine geplante Reise lieber verschieben.
  • aus einem Boot ins Wasser fallen: Bedrängnis und Gefahr.
(arab.):
  • Boot sehen: zeigt eine baldige Reise an.
  • Boot auf Land: du bist auf dem falschen Platze, es geht nicht gut.
  • Boot auf Wasser: dein Unternehmen bringt dir Glück und Segen.
  • Boot fährt weg: deine heimliche Sehnsucht geht in Erfüllung.
  • Boot kommt: gute Nachricht von lieben Freunden.
(persisch):
  • Das Boot steht für das Leben des Träumenden. Es gilt, auf den Zustand des Boots zu achten, auf seine Fahrtüchtigkeit und Wetterbeständigkeit. Auch die übrigen im selben Traum vorkommenden Symbole, vor allem das Wasser, sind sehr wichtig. Für eine Ausdeutung ist die Rolle, die das Boot im Gesamtzusammenhang des Traumes spielt, wesentlich. Das Zeichen will der betreffenden Person sagen, dass sie bisweilen zu unachtsam mit sich und ihrem Leben umgeht.
TUER = Zugang, Option oder Wechsel, Detailsdie Chance bekommen, etwas anderes zu machen

Assoziation: Zugang, neue Aussichten oder Wechsel. Fragestellung: Welchen Bereich bin ich zu betreten bereit?   Tür im Traum kann eine nunmehr verfügbare Möglichkeit bedeuten. Die Chance, etwas anderes zu machen. Sie kann den Eingang in eine neue Lebensphase darstellen,wie etwa der Übergang von der Pubertät ins Erwachsenenalter. Sehr wahrscheinlich bieten sich jetzt Chancen, über die man eine bewußte Entscheidung ... weiter
WASSER = Unberechenbarkeit, Detailsmit schwierigen Lebensumständen zu tun haben

Assoziation: Unvorhersehbare Situation. Fragestellung: Wovor habe ich Angst oder welche üblen Aussichten stehen bevor?   Wasser im Traum sagt aus, dass man sich auf einem schwierigen Weg befindet, bei dem es darum geht, eine unsichere oder gefährliche Angelegenheit durchstehen zu müssen. Es deutet meist auf Situationen, die ungewiss oder ungewohnt sind, bei denen man auf Hindernisse stößt oder die unerwünschte ... weiter
KIND = neue Möglichkeiten und Chancen, Detailsein kreativer Bereiche des Lebens, der sich gerade entfaltet

Assoziation: Unschuld; das neue Selbst, das sich entfalten will. Fragestellung: Wo in meinem Leben entwickle ich mich? Welcher Teil meines Wesens ist kindlich?   Kind im Traum ist ein Hinweis auf neue Möglichkeiten und Chancen zur weiteren Entwicklung. Häufig kommen darin aber auch Konflikte zum Vorschein, die meist auf eine unreife Persönlichkeit zurückzuführen sind. Vielleicht bezieht sich der Traum bei Frauen ... weiter
SCHREI = Schock und Entsetzen, Detailssich einer schlimmen Situation gewahr werden

Assoziation: Entsetzen, Hilflosigkeit, Wut oder Frustration. Fragestellung: Mit welcher Situation stoße ich an meine Grenzen?   Schrei im Traum ist immer ein Warntraum! Man soll den Schrei hören und auf etwas Wichtiges aufmerksam gemacht werden. Erinnert man sich an die Traumszene? Daraus könnte sich schließen lassen, wer oder was "nach einem schreit".   Schreien kann auch Schock oder Unglauben darüber ausdrücken, ... weiter
HAUS = Gefühle und Überzeugungen, Detailsmit denen man vertraut ist oder die man für richtig hält

Assoziation: Das Sein, das Haus des Selbst. Fragestellung: Was glaube oder fürchte ich in bezug auf mich selbst?   Haus im Traum steht für die momentane Lebenseinstellung oder wie man seine aktuellen Lebensumstände beurteilt. Wobei man versucht, die augenblickliche Lage aufgrund bereits vertrauter Erfahrungen einzuschätzen, oder von Überzeugungen, die sich im Leben bewährt haben.   Die verschiedenen Räume und ... weiter
KATZE = Illusion und Täuschung, DetailsTatsachen ignorieren, weil es sich so leichter leben läßt

Assoziation: Illusion, Täuschung, Selbsttäuschung; Fragestellung: Was leugne oder ignoriere ich, um mich besser zu fühlen?   Katze im Traum symbolisiert Illusion und Täuschung. Mutmaßungen über Dinge oder Tagträume werden so gut wie nie in Frage gestellt. Man will geliebt werden und sich wohl fühlen, und führt dabei Dinge ins Feld, die mit der Realität nichts zu tun haben. Man hat sich dafür entschieden, Tatsachen oder ... weiter
FALLEN = Versagensangst und Kontrollverlust, Detailsunter Lebensangst, Selbstzweifel und Unsicherheit leiden

Assoziation: Versagensangst, Machtverlust, Kontrollverlust. Fragestellung: Wo in meinem Leben habe ich das Gefühl, die Kontrolle verloren zu haben? Wo möchte ich landen?   zum Symbol Falle   Fallen im Traum besagt, dass man auf dem Boden der Tatsachen bleiben und in einer bekannten Situation vorsichtig sein muss. Man könnte sich verletzen, weil er zu umständlich ist. Das Traumbild des Fallens signalisiert im ... weiter
MEER = Gedanken, Gefühle und Hoffnungen, Detailssich nach Freiheit und Unabhängigkeit sehnen

Meer im Traum symbolisiert das kollektive Unbewußte, die Gesamtheit von Gedanken, Gefühlen und Hoffnungen oder Weiblichkeit - außerdem steht es für die Art und Weise, wie man seinen Lebensweg geht. Wenn wir vom Meer träumen, wird sich die Sehnsucht nach Freiheit und Unabhängigkeit, mag sie auch noch so wenig bewußt sein, in nächster Zeit bemerkbar machen: entweder in Form eines Ausbruchs oder in Form von Unausgeglichenheit und ... weiter

 

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