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Datum: 21.06.2014
Eine Frau im Alter zwischen 42-49 gab folgenden Alptraum ein:

Schwarzer Mann mit Hut

Ich lag nachts im Bett und hatte geschlafen. Plötzlich wachte ich auf und da stand an meinem Bett ein großer schlanker schwarzer Mann mit Hut und bekleidet mit einem langen schwarzen Mantel. Er ähnelte einem Schäfer. Er beobachtete mich nur. Ich wollte aufstehen. Es gelang mir nicht da er mich immer runterdrückte. Ich hatte Angst und versuchte es immerwieder. Mehrere Versuche aufzustehen scheiterten. Plötzlich drehte er sich um und ging durchs Wohnzimmer und verschwand durch die geöffnete Balkontür. Es war Sommer. Ich bin der Meinung ich war wirklich wach, bin aber nicht sicher. Dieses Ereignis geschah ca um 2000 und nocheinmal nach meinem Umzug ca fünf oder sechs jähe später.
MANN = Durchsetzungsfähigkeit und Willen, Detailsmanchmal gepaart mit Härte und Aggressivität

Assoziation: Yang-Aspekt; aktiv.
Fragestellung: Wo in meinem Leben bin ich zu mehr Selbstbehauptung bereit?
 
Mann im Traum steht für Durchsetzungsfähigkeit, Vernunft, Erfahrung und Unempfindlichkeit. Er versinnbildlicht als Ursymbol auch Bewußtsein, Verstand, Geist, Tatkraft und Willen, oft gepaart mit Härte und Aggressivität. Bei Frauen kann er sexuelle Bedürfnisse anzeigen.
  • Sich als Frau von einem fremden Mann angezogen fühlen, kann für einen bestimmten Wunsch stehen. Etwas, nach dem man sich im Leben sehnt. Auch: eine Lebenserfahrung machen wollen oder eine männliche Person kennenlernen wollen.
  • Ein Mann den man kennt, stellt Erlebnisse oder Erfahrungen dar, die mit den Erinnerungen dieses Mannes korrespondieren. Dabei kommt es darauf an, welche Charaktermerkmale oder Erinnerungen einem in den Sinn kommen, wenn man an diesen bekannten Mann im Traum denkt.
  • Der unbekannte Mann im Frauentraum, spiegelt die Erwartungen an einen männlichen Partner und dessen erwünschten Eigenschaften. Diese Erwartungen werden bereits in der Kindheit und Jugend durch den Vater festgelegt bzw. geprägt. Entspricht jedoch der wirkliche Partner unseren unbewußten Erwartungen nicht, sind Probleme und Enttäuschung die Folge. In Frauenträumen ist er der Animus, die unbewußte männliche Seite der Frauenpsyche. Bei jungen Mädchen erscheint dieser Animus oft in Gestalt des Lehrers, des Vaters oder eines Idols.
  • Der unbekannte Mann im Männertraum, die unbewußte Schattenseite, die uns im Wachleben zu einer Auseinandersetzung mit uns selbst und unseren eigenen Mängeln zwingen möchte.
  • Alter Mann taucht oft im Sinne von Führer oder Guru auf. Befolgt man im Traum den Rat eines alten Mannes, kann man auf eine glückliche Wende im Wachleben hoffen.
  • Junger Mann kann auf Rastlosigkeit, Unruhe, Tatendrang oder ungezügelte Sexualität hinweisen.
  • Dicker Mann wird häufig im Sinne von Weichherzigkeit und Mitgefühl verstanden.
  • Großer Mann warnt vor Aggressivität oder Überbetonung des Verstandes.
  • Kleiner Mann kann Minderwertigkeitsgefühle (oft auch sexuelle) versinnbildlichen.
Siehe Adam Archetyp Bruder Frau Großvater Held Herr Macht Onkel Ritter Sohn Soldat Vater
Volkstümliche Deutung:
(europ.):
  • bei Frauen sexuell-erotisch zu verstehen, bei Männern als Auseinandersetzung mit sich selbst durch innere Beobachtung der eigenen Mängel zu verstehen.
  • Mann sehen oder mit einem Mann verkehren: handelt es sich um einen alten Mann, wird man einen guten Rat erhalten; handelt es sich um einen jungen Mann, kommt es zu Unruhe oder Ruhelosigkeit.
  • für Männer; einen Mann ohne Kopf sehen: man handelt völlig unüberlegt und sollte seine "Kopflosigkeit" überwinden.
  • junges Mädchen hat einen Mann bekommen: es wird noch lange warten müssen, bis es in Wirklichkeit soweit kommt.
  • Frau wird von einem Mann geschlagen: sie wird von ihm unaussprechlich geliebt.
  • ein gutaussehender Mann, gut gebaut und sportlich: man wird das Leben in vollen Zügen genießen und große Besitztümer erlangen.
  • mißgestaltet und mürrischer Mann: es erwarten einem Enttäuschungen und Schwierigkeiten.
  • als Frau einen dicken Mann sehen: sieht einer Frau jeden Wunsch von den Augen ab.
  • einen jungen Mann sehen: die nächste Zeit wird sehr unruhig und eine Strapaze für die Nerven.
  • Träumt eine Frau von einem gutaussehenden Mann, wird ihr eine Auszeichnung zuteil.
  • Ist der Mann häßlich, wird sie Ärger durch einen angeblichen Freund bekommen.
  • Einen dunklen Mann sehen, bedeutet nach altägyptischer Traumweisheit, daß Gefahren auf den Träumer lauern.
  • Spricht eine Träumerin mit einem jungen Mann, darf sie mit viel Ablenkung im Alltagsleben rechnen, die sie manche Sorge vergessen läßt.
(arab.):
  • einen großen und starken Mann sehen: du wirst eine ärgerliche Begegnung haben.
  • ein unbekannter junger Mann: Sorgen: kann auch auf Leichtsinn hindeuten, der fatal enden könnte.
  • Mann mit Bart: in nächster Zeit droht Zorn und Zwietracht.
  • kleinen Mann sehen: Verhöhnung deiner Persönlichkeit.
  • Mann mit langen Haaren und großen Bart: sei nicht furchtsam, es kann dir nichts geschehen.
  • alter Mann: langes Leben; man wird gute Ratschläge bekommen, die einem zu Glück verhelfen.
  • dicker Mann: es stehen dir gemütliche Stunden bevor.
  • Mann ohne Kopf: deutet auf einen Entwicklungszustand hin, den wir überwinden sollen.
  • für Frau - viele Männer sehen: du wirst mehrere Körbe austeilen.
(indisch):
  • Auch ein unbekannter alter Mann, der wohlgestaltet ist, bedeutet das Schicksal des Menschen, ein bekannter meist das des Träumenden. Ein unbekannter junger Mann dagegen bezeichnet stets einen Feind. Jedoch bedeutet ein bekannter junger Mann entweder diesen selbst oder eine ihm ähnliche Person oder einen Namensvetter.
SCHWARZ = Unausgewogenheit und Ausschweifung, Detailssich in einer unangenehmen Lage befinden

Assoziation: Isolation, Begrenzung, Trennung.
Fragestellung: Wovon schneide ich mich ab?
 
Schwarz im Traum deutet auf Unausgewogenheit oder Ausschweifung hin. Eine schädliche Denkweise oder eine unangenehme Situation, die sich deutlich von der Normalität unterscheidet. Hinter schwarz können sich ungute Gefühle wie Angst, Hass oder Trauer verbergen - oder Verhaltensweisen, wo es deutlich an Mäßigung fehlt. Auch: Eine Situation im Leben, wo überhaupt nichts Positives geschieht.
  • Von Schwärze umgeben sein bedeutet, dass man überhaupt keine Lösung für ein Problem hat. Es kann auch die Angst vor der Einsamkeit oder die Angst vor dem Unbekannten symbolisieren.
  • Eine schwarze Person verbildlicht erstaunlicherweise nicht nur für die Weißen den seelischen Schatten. Tritt im Traum eine schwarze Person oder ein schwarzer Schatten auf, vor dem wir uns fürchten oder ekeln, dann verweist das unter anderem auf die Ablehnung unserer weiblichen oder sündigen Seite. Zugleich wird auch darauf verwiesen, dass ein Mangel an Bewußtheit besteht. Um den verdrängten Schatten genauer bestimmen zu können, muß die schwarze Person genau charakterisiert und untersucht werden.
  • Ein schwarzer Anstrich kündigt manchmal eine Krankheit oder andere Gefahr an.
  • Ein schwarzes Auto bedeutet, dass man versuchen muß, sich von schwierigen Menschen fernzuhalten. Dies gelingt am besten durch eine besonnene Kommunikation, die unseren eigenen Interessen Priorität einräumt.
  • Schwarz und weiß verweist auf die Integrierung unserer inneren Gegensätze.
  • Schwarze Beeren zeigen zwar Kummer und Sorgen an, versprechen aber auch, dass man damit schon fertig wird.
  • Schwarze Dessous betonen das Geheimnis, das gelüftet werden möchte.
  • Schwarze Fahne kann Unglück, Kummer, Streitigkeiten oder Todesfälle anzeigen.
  • Schwarze Feder soll nach alten Traumbüchern auf ein bevorstehendes Unglück hinweisen.
  • Schwarzes Haar gilt als Zeichen für Leidenschaft.
  • Schwarzer Hund wird oft als schmerzhafte Täuschung durch einen Freund gedeutet.
  • Ein schwarzes Kleid wird als Anzeichen für Liebesprobleme gedeutet, wohingegen rote und schwarze Unterwäsche die Verführung symbolisiert
  • Ein schwarzes Pferd steht für unsere leidenschaftlichen Anteile.
  • Schwarze Schwäne weisen auf Ahnungen und Intuitionen hin. Sie können manchmal leider auch Unglücks- oder Todesboten sein.
  • Schwarze Wolken symbolisieren Pessimismus, Angst und Depression, manchmal auch Verzweiflung.
  • Schwarze Wolle fordert auf, sich nicht um Verleumdungen zu kümmern, weil die Urheber sich selbst entlarven werden.
Schwarz kann für die dunklen unbekannten Seiten unserer Persönlichkeit stehen, die man trotzdem akzeptieren muß. Es ist auch die Farbe der Trauer und der Finsternis. Sie ist allgemein negativ zu werten und gilt als Mahnung, sein Leben umzustellen. Man fürchtet sich vor dem Unbekanntem und weigert sich Neues auszuprobieren.
 
Schwarz ist eigentlich keine Farbe, eher ein "Nicht-Licht", es bedeutet daher im Traum auch ein "Nicht-Leben", bzw. ein "Nicht- Bewußtsein". Es ist aber auch ein Hinweis auf den seelischen Zustand, ein Zeichen für Trauer und Tod.
 
Siehe Dunkelheit Farben Finsternis Grau Mitternacht Nacht Schatten Trauer Weiß
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Volkstümliche Deutung:
(europ.):
  • alles schwarz und traurig sehen: Anzeichen von Krankheit. Rät zur Veränderung, wenn irgendwie möglich.
  • einen schwarzen Adler in der Nähe landen sehen: baldiger Tod eines guten Freundes;
  • schwarzer Anstrich: du verlierst einen Freund oder Freundin; Warnung vor beginnender Krankheit;
  • einen schwarzen Anzug tragen: bevorstehende Krankheit;
  • schwarze, unergründliche Augen können ein Hinweis und eine Warnung vor unaufrichtigen Menschen beinhalten;
  • schwarzes Band: Trauer;
  • schwarzer Bart: Gesundheit;
  • schwarze (verbrannte) Erde sehen: bringt Kummer und Trauer;
  • ein schwarzer Faden: es stehen einem Unannehmlichkeiten und Ärger bevor;
  • schwarze Fahne: Betrübnis, Trauer; kündet Feindschaft an;
  • schwarze Feder: deutet auf langanhaltenden Kummer hin; mit Enttäuschungen und unerwiderte Liebe rechnen müssen;
  • selbst oder andere schwarz gekleidet sehen: Streit und Enttäuschungen mit Bekannten; Geschäfte bleiben hinter den Erwartungen zurück;
  • schwarze Hose tragen: Leid;
  • schwarzer Hund: Verrat durch Freunde;
  • schwarze Johannisbeeren:Treulosigkeit des Partners und Liebeskummer;
  • schwarzer Kater: Eifersucht;
  • schwarze Katze: Unglück; bedeutet Ungemach; warnt vor Gefahren;
  • ein schwarzes Kleid: man wird in Trauer versetzt werden;
  • schwarze Trauerkleidung tragen: es kommt Unheil und Unglück auf einem zu;
  • schwarze Wolken: Sorgen aller Art; bringt sorgenvolle Tage; verkünden Unglück und ein schlechtes Management; fällt Regen, bedeutet dies Ärger und Krankheit;
(arab.):
  • schwarz sehen: Unannehmlichkeiten bekommen. Todesfall oder Unglück.
  • Anstrich mit schwarzer Farbe: Krankheit;
  • schwarze Beeren pflücken: viel Herzleid und Kummer;
  • schwarze Beeren essen: Krankheit und Tod.
  • schwarzer Faden: baldiges nahendes Unheil;
  • schwarze Fahne: ein Feind wird Ärger bereiten.
  • schwarze Feder: großes Unglück;
  • schwarze Hose tragen: Trauerbotschaft erhalten; eine leidvolle Erfahrung machen müssen;
  • schwarze Hunde sehen: bevorstehendes Unglück; ein falsche Freunde ist in der Nähe;
  • schwarzer Kater: es drohen familiäre Auseinandersetzungen wegen Ehebruchs;
  • schwarze Katze: Bosheit und Verschlagenheit eines Feindes werden dich ärgern;
  • schwarzer Sessel: eine Todesnachricht wird dich überraschen;
  • schwarze Strümpfe: Trauer bekommen;
  • in eine schwarze Tiefe fallen; man will dich ins Verderben stürzen;
  • schwarze Ziegen: bittere Not; auch: es mit Nörglern zu tun bekommen, die überdies noch einen bösen Charakter haben und einem großen Schaden zufügen wollen;
(persisch):
  • Ein warnendes Sinnbild: Im Dunkeln ist alles fein verflochten, aber unsere Augen sehen nichts, Unangenehmes entwickelt sich ungesehen. Beherrscht diese Farbe den Traum, will sie den Träumenden auf etwas Unangenehmes vorbereiten. Er kann es abwenden, wenn er vorausblickend erkennt, worum es sich handelt und sich mit all seiner Kraft gegen die negative Entwicklung stemmt.
(indisch):
  • schwarz bedeutet die Farbe der Trauer.
  • schwarze Augen: hüte dich vor falschen Menschen;
  • schwarzes Kleid tragen: Trauer (naheliegende Symbolik); auch: du wirst deinen Geliebten verlieren;
  • schwarze Wolle: lasse die Verleumder reden, auch sie trifft die wohlverdiente Strafe;
  • schwarze Ziegen: deine Sorgen sind groß, aber du bist nicht allein damit; Ungemach;
HUT = Meinungen, Gedanken, Ideen und die Laune oder Haltung, Detailsdie man auf andere überträgt

Assoziation: Meinungen, Gedanken.
Fragestellung: Welche Gedanken oder Einstellungen bringe ich ans Licht?
 
Hut im Traum stellt unsere Laune oder Haltung dar, die wir auf andere übertragen. Die Farbe und die Art des Hutes geben Auskunft, in welcher Stimmung wir uns befinden. Er kann auch für Weisheit und Verstand, aber auch für Schutz (Helm) stehen. Abhängig von den Umständen im Traum kann er darüber hinaus auf Spiritualität oder auf Sexualität verweisen.
 
Viel wichtiger aber ist die Tatsache, dass der Hut den Kopf schützt, ihn umfaßt, dass er und mit ihm die Mütze sozial auszeichnend sein kann (Offiziersmütze, Helm, Doktorhut, Berufsmütze). So verhält sich der Kopf mit seinen Ideen im Traume, nach der Art des ihn umschließenden Hutes.
 
Beigefügt sei, dass man nicht unter, aber in der Hut eines anderen stehen kann, was sich ebenfalls durch das Hutgleichnis darstellt. Die Redewendung "unter die Haube kommen" ist hie und da durch ein fast humoristisches Bild ausgedrückt; denn es fehlt der Seele nicht an einem liebenswürdigen Humor.
  • Jener überernste Mann, der im Traum ein Clown-Hütchen tragen mußte - er wollte es auf die Karikatur in einem Witzblatt zurückführen; ging nach diesem Traum an eine wirklich ernsthafte Änderung einer nur von ihm bisher nicht gesehenen lächerlichen Haltung.
  • Besonders häufig muß ein Mensch darauf aufmerksam gemacht werden, dass er eigentlich ein Wanderer des Lebens ist, indem er etwa zu seinem Erstaunen einen Pilgerhut trägt.
  • Wenn eine Dame von betont kühler Art zu ihrem Ärger im Traume unter einer Riesenscheibe von Hut geht, auf der ein ganzer wilder Blumengarten in leidenschaftlicher Farbe wuchert, dann weiß man, welch ein von Gefühlssehnsüchten und Triebphantasien erfülltes Wesen, dessen forcierte Kühle nur Sicherung ist, dieses wilde Unding trägt.
  • Ein Mann hatte auf Befehl eines mächtigen Unbekannten für ein Jahr seine Offiziersmütze stets zu tragen. Offenbar hatte er eben die mit dem Offiziersein ideell verbundene Haltung besonders nötig. Nach seiner Erzählung war der zeitweilige militärische Dienst für ihn moralisch immer die beste Zeit gewesen - was bekanntlich nicht für jeden Angehörigen der Armee zutrifft. Nun sollte diese Haltung zur Dauereinstellung einspielen.
  • Wenn ein Hut vom Wind fortgeweht wird, muß man wohl damit rechnen, dass sich Hoffnungen und Pläne zerschlagen.
  • Ein besonders schöner, auffälliger, vielleicht noch mit Federn geschmückter Männerhut ermahnt, nicht zu eitel und selbstgefällig zu sein.
  • Ein roter Hut kann auf eine gefährliche Haltung, oder auf arrogante Absichten hinweisen.
  • Ein Strohhut fordert zu mehr Mut und Tatkraft auf.
  • Ein besonders schicker und großer Damenhut weise auf Gefühlssehnsüchte und triebhafte Phantasien hin, die im Alltagsleben unterdrückt würden.
Den Hut hat die Psychoanalyse in üblicher Einsichtigkeit als Sexualsymbol deklariert; sie hat vor allem den Hut des Mannes bald in eine annehmbare, bald in höchst gesuchte Beziehung zum männlichen Organ, zu Potenz und Impotenz und zu bestimmten Mitteln gebracht, welche die Empfängnis verhindern sollen. Dennoch darf dem Huttraum nur dann diese sexuelle Bedeutung geben, wenn Kontext und Amplifikation auf diesen Erlebnisbezirk hinweisen.
 
Ein Mann, der im Traum seinen Hut vor jemandem zieht, bezeugt damit unbewußte Ehrerbietung. In Verbindung mit anderen Symbolen umschreiben Hüte die gebündelten Ideen, die uns durch den Kopf schießen, oder die Redensart "man ist in guter Hut". Hut kann auch eigene Absichten, Erwartungen und Meinungen verkörpern, die man vor anderen verbirgt, weil man sich ihrer vielleicht schämt; dann sollte man lernen, sich mutiger offen dazu zu bekennen.
 
Männer können bekanntlich sehr an einem Hut hängen. Deshalb muß der Traum von einem Hut eine tiefgründige Bedeutung haben, etwa wenn sein alter Hut weggeworfen wurde. War dies nicht der Fall, so hat der Hut im Traum eine sexuelle Bedeutung.
 
Siehe Filz Haube Helm Kappe Kapuze Kleidung Kopf Mütze Narrenkappe Sonnenhut Strohhut
==> weiterlesen
Volkstümliche Deutung:
(europ.):
  • Hut meist Tarnung dessen, was man wirklich im Kopf hat, vor allem, wenn man meint, die Einzelheiten gingen der Welt nichts an;
  • Hut anfertigen: es wird etwas Außergewöhnliches von einem verlangt werden;
  • sich einen neuen Hut kaufen: Glück und Erfolg;
  • schönen, neuen Hut sehen: Ehre, Ansehen, Glück und Vorteile; man wird gute Entschlüsse fassen;
  • alter, schlechter Hut: Unglück, Unannehmlichkeiten, Geldverluste, Entbehrungen;
  • Hut aufputzen: du wirst durch andere Schaden erleiden;
  • Hut aufsetzen: bevorstehende Reise; man wird gereizt werden;
  • einen neuen Hut tragen als Mann: man will jemanden gefallen; auch: kündigt eine Orts- und Berufsveränderung an, die sich vorteilhaft auswirken wird;
  • einen sehr auffälligen Hut tragen: man hat sich durch sein Benehmen sehr lächerlich gemacht;
  • Einer Frau, die einen schönen neuen Hut trägt, wird das Erreichen von Wohlstand prophezeit; auch: wird sie das Objekt großer Bewunderung sein;
  • Eine Frau, die im Traum eine Feder an ihren Hut steckt, wird viele Eroberungen wagen. Ihr Erfolg hängt von ihrem Charme ab.
  • Hut verlieren: Verdruß außer Hause; schlechte Geschäfte und Fehler von Menschen, die wichtige Angelegenheiten für einen verwalten; auch: Warnung vor falschen Freunden;
  • Hut vom Winde entführt: dir entgeht ein Gewinn; Nachteile in Geschäften;
  • sehen wie eine Frau ihren Hut verliert: man wird seine Freiheit verlieren;
  • Hut aufheben: Freude, Vergnügen;
  • Hut vertauschen: Unachtsamkeit;
  • Hut auf eines anderen Kopf: du wirst anmaßend;
  • Hüte, viele: du wirst viel Verkehr haben;
  • einen Hut auf dem Wasser schwimmen sehen: man wird von dem Selbstmord eines Bekannten hören;
  • einen Strohhut tragen: man wird in der Liebe betrogen;
  • einen Hut mit Federn tragen: bedeutet Ehre; auch: man ist zu eitel und geltungssüchtig;
  • einen Hut in der Hand halten: man kommt gut durchs Dasein.
(arab.):
  • einen neuen und schönen Hut sehen, kaufen oder tragen: vorteilhafte Verhältnisse in Aussicht haben; auch: Geldausgaben stehen ins Haus; man möchte überall im Mittelpunkt stehen.
  • einen besonders auffälligen Hut tragen: man hat sich lächerlich gemacht.
  • schlechter, beschmutzter Hut: in ärmliche Lage und Umstände geraten.
  • Hut aufsetzen: du wirst einen erfolgreichen Besuch machen.
  • Hut abnehmen: man darf auf ein Geldsegen hoffen.
  • Hut vor anderen abnehmen: du mußt bitten gehen.
  • Hut halten: sich demütigen.
  • Hut vertauschen: du bekommst eine andere Stellung.
  • Hut vom Wind weggeweht: man wird einen möglichen Gewinn verpassen, du erleidest durch anderer Leichtsinn Verlust.
  • Hut verlieren: du hast einen guten Freund gekränkt.
  • Strohhut: man wird wenig Glück in Liebesdingen haben.
(indisch):
  • Hut aufsetzen: du wirst eine Reise antreten müssen.
  • schönen Hut tragen: sei nicht zu eitel.
  • alten Hut haben: du wirst mit hohen Personen verkehren und dadurch Gewinn haben.
  • Hut vom Wind fortgetragen werden: dein Vorhaben wird fehlschlagen.
VERSCHWINDEN = das Verdrängen von unangenehmen Erfahrungen, Detailsfalsche Hoffnungen aufgeben sollen

Verschwinden im Traum zeigt an, dass man unangenehme Erfahrungen rasch verdrängen möchte. Ferner können darin Absichten und Hoffnungen zum Ausdruck kommen, die man aufgeben muß, weil sie sich nicht verwirklichen lassen.   Traumbilder können sich unglaublich rasch nach dem Aufwachen verflüchtigen. Der Grund hierfür liegt darin, dass die Träume sich noch nicht in unserem Bewußtsein festsetzen konnten. Traumarbeit kann uns ... weiter
ZIMMER = einen Lebensabschnitt, Detailsin bestimmten Situation gewissen Grenzen ausgesetzt sein

Zimmer im Traum verkörpert als Teil des Hauses einen Teil unserer Persönlichkeit, unser eigenes Ich oder einen Lebensabschnitt. Das kann auf Verschlossenheit gegenüber anderen hinweisen, denen man sich und seine Pläne nicht offenbaren will. Ein unbekanntes Zimmer versinnbildlicht den persönlichen Raum und die Grenzen, denen man in einer Situation ausgesetzt ist. Enge oder dunkle Zimmer deuten auf eingeschränkte ... weiter
BETT = das Bedürfnis nach Ruhe, DetailsSchwierigkeiten erst mal überschlafen wollen

Assoziation: Schlaf; Ruhe; Rückzug von allen Aktivitäten; Fundament. Fragestellung: Wovon möchte ich mich zurückziehen? Wovor will ich Ruhe haben?   Bett im Traum stellt ein Problem dar, von dem man kaum berührt wird oder gegen das man nicht mehr ankämpfen will. Problematische Situationen, die man erduldet oder toleriert, weil man inzwischen gut damit zurechtkommt. Schwierigkeiten erst mal überschlafen wollen. ... weiter
BEOBACHTET = Neutralität, Detailssich einer Situation, Person, oder des eigenen Handelns bewusst werden

Beobachten im Traum kann bedeuten, dass man einer Situation mit Neutralität und Objektivität begegnet. Man wird sich bewusst gegenüber einer Situation, dem Verhalten einer Person, oder des eigenen Handelns.   In Träumen erlebt man sich oft als Beobachter. Es ist im Alltag vernünftig, eine Situation oder Person erst zu beobachten, bevor man zur Tat schreitet. Aber man darf bei all dem Beobachten selbst das Handeln nicht ... weiter
ANGST = vor etwas Angst haben, Detailssich nicht mit einem Problem konfrontieren wollen

Assoziation: Unausgedrückte Liebe, Selbstzweifel. Fragestellung: Was bin ich in mir und anderen zu akzeptieren bereit?   Angst im Traum zeigt, dass einem eine Angelegenheit große Sorgen bereitet. Das kann ein Problem sein, mit dem man sich nicht auseinandersetzen will. Oder man hat eine verborgenen Abneigung gegen das, was gerade geschieht. Auch das augenblickliche Selbstwertgefühl mag zu wünschen übrig lassen. Oder ... weiter
SCHLAFEN = leichtsinnige Sorglosigkeit und die Neigung, Detailsdie Augen vor der Realität zu verschließen

Assoziation: Bewußtlosigkeit, Vergesslichkeit; leichtsinnige Sorglosigkeit. Fragestellung: Welcher Teil von mir ist bereit, wach zu werden?   Schlafen im Traum stellt leichtsinnige Sorglosigkeit dar, so dass man eine drohende Gefahr oder ernste Schwierigkeiten gar nicht bemerkt. Es kann aber auch Vergesslichkeit bedeuten, oder das völlig ahnungslose Dastehen vor einem Problem.   Schlaf(en) warnt manchmal vor der ... weiter
MANTEL = Abwehr oder Verhüllung, Detailssich vor unangenehmen Widrigkeiten in Schutz nehmen wollen

Assoziation: Schutz, Abwehr, Bedeckung. Fragestellung: Vor welchen Konflikten oder Widrigkeiten will ich mich abschirmen?   Mantel im Traum steht für die schützende, abwehrende oder verteidigende Maske der Persönlichkeit. Er zeigt, wie man sich in Konfliktsituationen, Krisenzeiten oder in der Not beschützt.   Der Mantel ist das, was uns einhüllt, warm hält und manchmal verhüllt. Man wird etwa feststellen, dass man ... weiter
KLEIDUNG = Persönlichkeit, Detailssich in seiner Rolle den anderen darstellen

Assoziation: Identität, Selbstbild, ausprobieren neuer Rollen oder Ablegen der alten Rollen. Fragestellung: Welchen Teil von mir zeige ich?   Kleidung im Traum wird als Ausdruck der eigenen Persönlichkeit im Sinne von Selbstdarstellung verstanden. Jeder Mensch ist fähig, bestimmte Rollen zu spielen und in sie hineinzuschlüpfen, wenn es eine Begegnung erforderlich zu machen scheint. Im Einzelfall kann das mit ... weiter

Weitere Symbole des Traumes sind:
 
Siehe Umzug Gehen Nacht Stehen Gross Fuenf Aufstehen Sommer Sechs Wache Lang Schaefer

 

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28.02.2014  Eine Frau zwischen 49-56 träumte:
 
Schwarzer Mann
Ich habe geträumt, dass ich mit meinem Lebensgefährten irgendwo war. Meine Kinder, meine ganzen nahen Verwandten waren da und er unterhielt sich mit allen, nur mit mir nicht. Als ich ihm etwas sagen wollte, hat er seine rechte Hand wie mit einem Karateschlag gegen meine Kehle gedrückt. Dann erschien ein sehr großer, schwarzer Mann mit Umhang und Hut hinter mir und nahm mich einfach weg vom Geschehen. Ich sah sein Gesicht nicht. Danach bin ich aufgewacht.
 
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