- Ein unbekanntes Zimmer versinnbildlicht den persönlichen Raum und die Grenzen, denen man in einer Situation ausgesetzt
ist. Vielleicht war man der Ansicht bereits alles zu kennen, aber plötzlich sind Umstände eingetreten, die zeigen, dass das Leben weit mehr zu
bieten hat, als man bisher gedacht hatte. Man muss aus seinen begrenzten Wahrnehmungen herauswachsen und bereit sein, die neuen
Veränderung im Leben anzunehmen.
- Die Entdeckung eines neuen Zimmers in der eigenen Wohnung ist ein hochinteressantes Traumsymbol, weil es über den
Zustand der eigenen gesamten Persönlichkeit sehr viel aussagt. Frauen träumen von einer derartigen Entdeckung häufiger als Männer, vor
allem dann, wenn sie an Wendepunkten ihres Lebens angekommen sind.
- Ein verwahrlostes Zimmer bedeutet, dass sich unser Gesundheitszustand aufgrund ungesunder Gewohnheiten
verschlechtern wird. Wir könnten schon bald eine ernsthafte Krankheit bekommen, die uns dazu zwingen wird, unser Leben radikal zu
ändern. Alternativ kann diese Symbolik auch auf Armut hindeuten. Wir könnten entlassen werden oder eine Tragödie könnte unsere
Ersparnisse und Ressourcen aufbrauchen.
- Weite geräumige Zimmer weisen auf genug frei verfügbare Zeit oder ein breites Handlungsspektrum. Es kann auch
Wohlstand oder unser allgemeines Wachstum anzeigen. Zum Beispiel kann man reich an sozialen Bindungen sein, die zu Erfolg und Glück
beitragen. Dank unserer Freunde und Angehörigen sind wir möglicherweise in der Lage, all unsere Ziele mit großer Leidenschaft verfolgen zu
können.
- Ein möbliertes Zimmer mit Sofakissen, weichen Teppichen und Kissen weist darauf hin, dass in naher Zukunft nichts anderes
passieren wird, als dass unser Wille geschehe. Wir dürfen die Ruhe und den Frieden genießen, bis wir uns langweilen.
- Ein leeres Zimmer stellt einen Bereich des Lebens dar, wo nichts passiert. Oder es kündigt bevorstehende Enttäuschungen
an. Ein verlassener Raum besagt, dass man seine Freunde und die Familie aufgrund einer Gelegenheit oder eines Anlasses verlassen muss.
In seltenen Fällen kann ein leeres Zimmer auch Zeichen einer Depression sein, die man aber mit der Zeit überwinden wird.
- Ein enges und dunkles Zimmer deutet auf eine eingeschränkte Handlungsfreiheit und vermittelt eine sehr negative Botschaft.
Es besteht die Gefahr, dass wir uns in eine dubiose und gefährliche Situation begeben, die zu einer Bestrafung führen kann. In extremen
Fällen können wir aufgrund unseres riskanten Verhaltens und unserer unbesonnenen Entscheidungen sogar inhaftiert werden. Selbst wenn
wir keine Gefängnisstrafe bekommen, werden wir physische und psychische Schmerzen erdulden müssen, um für unsere Verfehlungen zu
büßen.
- Sich in einem dunklen geräumigen Zimmer befinden, kann ein gutes oder ein schlechtes Omen sein. Wer sich darin wohl
fühlt, ist möglicherweise auf die Unterstützung seiner Eltern angewiesen. Es bedeutet also, dass man diesen Komfort noch eine Weile
genießen darf. Hatte man Angst darin, werden sich Änderungen ergeben. Möglicherweise muss man unabhängiger werden.
- Sieht das Zimmer genauso aus, wie es in Wirklichkeit ist, wird uns vielleicht bald Langeweile packen, die zu dem Entschluß
führt, unsere jetzige Umgebung bald zu verlassen, um anderswo glücklicher zu werden.
- Ein Zimmer ohne Tür repräsentiert das Gefühl, gefangen zu sein, weil man nicht die ersehnte Freiheit oder Unabhängigkeit
findet. Ursache dieser Einschränkungen können die eigenen Eltern oder Autoritätspersonen sein, die versuchen, uns in die Richtung ihrer
Erwartungen zu lenken, unabhängig davon, wie wir uns dabei fühlen. Alternativ könnte dies auch unserer Neigung ausdrücken, sich von der
Welt zurückzuziehen, um sich vor den harten Realitäten des Lebens zu schützen.
- Ein Zimmer ohne Fenster steht für Depressionen. Dieser armselige Raum offenbart uns das Gefühl der Hoffnungslosigkeit und
Unfähigkeit, in der wachen Welt Trost und Beachtung zu finden. Möglicherweise fühlt man sich überfordert und findet keinen Weg, um seine
seelischen Schmerzen zu lindern.
- Das Finden eines versteckten Zimmers in seinem Haus, wird als erhebendes Bild angesehen. Es repräsentiert die besondere
Fähigkeit zu Liebe, Sympathie und Großzügigkeit. Man kann Menschen in seinem Leben willkommen heißen. Die Herzlichkeit und
Freundlichkeit gegenüber diesen Personen wird eine glückliche, für beide Seiten vorteilhafte Beziehung schaffen.
- Das Zimmer abschließen bedeutet, dass man die Hilfe ablehnt, die für uns geleistet wird oder andere für uns leisten würden.
Wenn wir das Zimmer aufschließen, kann das bedeuten, dass wir Hilfe von Freunden benötigen, um unsere schlechten Angewohnheiten
aufgeben zu können.
- Fühlt man sich in einem engen Zimmer eingeschlossen, kann das auf Vereinsamung hinweisen, vor allem bei geschlossenen
Türen und Fenstern.
- Wer ruhelos von einem Zimmer ins andere geht, dessen Standpunkt verändert sich von einem Augenblick zum anderen,
wobei sich meist ein Wechsel in unseren psychischen Anlagen erkennen läßt.
- Wechseln wir im Traum von einem dunklen Zimmer in ein hell erleuchtetes, gelangen wir von einem unbewußten
Zustand in einen bewußten oder anders ausgedrückt: Die Lehren, die der Traum uns erteilt, sollten wir im Wachleben beherzigt werden.
- Das Schlafzimmer steht für private Gedanken. Die Küche für Planung, Vorbereitung und Herstellung.Das
Badezimmer behandelt die Reinigung der Sünden. Das Wohnzimmer beantwortet die Frage, ob man sich zufrieden fühlt.
Volkstümliche Deutung:
(europ.):
- ein Zimmer sehen: im Leben wird sich etwas verändern.
- Ein Zimmer ohne Tür und Fenster, kann bedeuten, dass man Todesnachrichten von einer Person hört, die man nicht mochte.
- schönes, wohnliches Zimmer: bedeutet plötzliches Glück; entweder durch eine Erbschaft von unbekannten
Verwandten oder durch Spekulationsgewinne.
- ärmliches eingerichtetes Zimmer: verheißt Hilfe in der Not.
- ein fremdes Zimmer: signalisiert Erfolg, nachdem man schon fast die Hoffnungen aufgegeben hatten.
- in einem Zimmer leben: es könnte sich ein Ortswechsel ergeben.
- ein leeres Zimmer: will man sein Lebensstil verbessern, geht das nicht ohne Eigenleistung.
- Bei einer jungen Frau zeigt der Traum von einem schön und gut eingerichteten Zimmer an, dass ein wohlhabender Mann um ihre Hand anhalten wird. Ist das Zimmer jedoch einfach eingerichtet, wird sie sich
wohl mit wenig begnügen müssen.
(arab.):
- Zimmer sehen: es muss mit einer Veränderung im Leben gerechnet werden.
- leeres Zimmer betreten: in Einsamkeit leben müssen; auch: man hat noch etwas zu leisten, um sein Lebensniveau zu heben.
- schön möbliertes und tapeziertes Zimmer: dir wird alles nach Wunsch gehen; Glück und Reichtum.
- ärmlich eingerichtetes Zimmer: du musst dich einschränken.
- dunkles Zimmer, unheimliches und schmutziges Zimmer: dich werden unangenehme Erlebnisse betrüben.
- in einem bekannten Zimmer sein: man läuft Gefahr auf der Stelle zu treten.
- in einem fremden Zimmer sein: man wird mit Veränderungen, möglicherweise mit einem Ortswechsel zu rechnen haben.
- Zimmer ausmalen lassen: du willst ein neues Leben beginnen.
- Zimmer putzen: du erwartest einen lieben Besuch.
(indisch):
- Zimmer haben: man wird dich verlassen.
- helles Zimmer: du kannst mit einer Beförderung rechnen.
- Zimmer schön tapeziert: guter Fortgang deines Gewerbes.
- Zimmer mit schönen Gemälden: du hast unbescheidene Wünsche.
- Zimmer hell erleuchtet: große Festlichkeiten.
- Zimmer malen oder tapezieren lassen: du wirst Veränderungen erleben.
- viele Zimmer: Reichtum.
MUTTER = unsere Intuition die zeigt,
wie wir uns vom Bauchgefühl leiten lassen
Assoziation: Ahnung, Gespür, Bauchgefühl, innere Führung, intuitives Überich;
Fragestellung: Wie beurteile ich meine Fähigkeit intuitive Entscheidungen zu treffen?
Mutter im Traum deutet darauf hin, wie wir uns von unserer Intuition leiten lassen, oder wie wir unsere Zukunft einschätzen. Sie
kann im Einzelfall das Verhältnis zur eigenen Mutter aufzeigen; kommen dabei Probleme zum Vorschein, müssen wir sie verarbeiten.
Allgemein verkörpert sie den teilweise unbewußten seelisch-geistigen Bereich einer Persönlichkeit; das läßt sich nur individuell verstehen.
Die Mutter ist generell ein Symbol für das Weibliche. Im Traum steht sie meist für unsere seelische Bereiche, die in der Kindheit durch sie
geprägt und angelegt wurden. Archetypisches Symbol, nach C. G. Jung auch "das Geheime, das Verborgene, das Finstere, der Abgrund, die
belebte Unterwelt, das Verführende und das Vergiftende, das Unentrinnbare" oder "die magische Autorität des Weiblichen, das Gütige,
Hegende, die Stätte der Wiedergeburt".
Die Mutter legt also einen großen Teil der späteren Verhaltensweisen ihres Kindes bereits durch ihr Verhalten fest. Die Erfahrungen, die wir
in unserer Kindheit oder Jugend mit unserer Mutter gemacht haben, sind immer bestimmend für die Verhaltensweisen in späteren
Partnerschaften. Im übrigen kommt es in derartigen Träumen immer auch darauf an, wie wir zu unserer Mutter stehen oder gestanden haben.
Die Mutter, mit der wir uns nicht gut verstehen oder verstanden haben, kann manche der hier gemachten Aussagen ins Gegenteil verkehren.
Ist die Mutter-Kind-Beziehung irgendwie gestört, ist die Erziehung zu hart oder zu verwöhnend, liegen darin bereits die
Anfänge für Neurosen oder Fehlverhalten anderer Art im späteren Leben des Kindes.
Obwohl die Mutter ein nährendes und schützendes Wesen ist, kann sie im Traum auch einen bedrohlichen, verschlingenden
und fordernden Aspekt haben. Der Begriff Mutterkomplex wurde von C. G.: Jung geprägt. Er bedeutet, dass unbewußte
Vorstellungen, Gedankengänge und Erfahrungen die psychische Kraft einschließen und verkapseln, sprich dem Bewußtsein nicht mehr
zugänglich machen. Dies kann zu psychischen Störungen oder physischen Krankheiten führen. Im ersten Jahr ist das Kind noch nicht
lebensfähig ohne die Mutter, auch sieht es die Mutter als einen Teil der eigenen Persönlichkeit.
Siehe Archetyp Eltern Familie Frau Großmutter Mutterkomplex Mutterschoß Muttertag Schwiegermutter Sohn Stiefmutter Tochter Vater
- Wo die eigene Mutter im Traumbild erscheint, mangelt es dem männlichen Träumer vielfach an Selbständigkeit, auch
versinnbildlicht die eigene Mutter die unbewußte Vorstellung vom idealen Verhältnis Mann-Frau. Bei Frauen verkörpert die Mutter die
Bewußtwerdung des echten weiblichen Wesens, und stellt unsere unbewußten Schattenseiten dar. Traditionell weist das Träumen von der
eigenen Mutter auf eine positive Kraft hin, die kurz davor steht, in unser Leben einzutreten, insbesondere wenn wir die Mutter zu Hause
sehen, bedeutet dies positive Ergebnisse für jegliche Tätigkeiten.
- Begeben wir uns mit unserer Mutter auf eine Reise, unabhängig vom Ziel, ist dies normalerweise ein Indikator dafür, dass wir
gegenüber einer Angelegenheit Sorgen und Bedenken haben - und dass wir die notwendigen Antworten zur Klärung unserer Verstimmung
wahrscheinlich in der Analyse unserer Kindheit finden werden.
- Mit der eigenen Mutter sprechen, deutet darauf hin, dass bald positive Nachrichten bezüglich Arbeitsplatz, Geschäft oder
Familie. eintreffen werden. Im Allgemeinen ist es ein Zeichen dafür, dass demnächst gute Neuigkeiten von Geschehnissen eingehen werden,
um die wir uns große Sorgen gemacht haben.
- Träume, in denen uns die Mutter uns verläßt, haben normalerweise mit finanziellen Sorgen zu tun. Wenn die Mutter während
des Traums schließlich zurückkehrt, sind diese Sorgen wahrscheinlich unbegründet, aber wenn sie nicht zurückkehrt, kann dies ein klares
Zeichen dafür sein, dass wir uns mit einem finanziellen Problem intensiver befassen müssen.
- Die Mutter in Träumen weinen sehen, kann mit den Sorgen über ein Problem des täglichen Lebens zusammenhängen,
insbesondere wenn wir davon träumen, dass sie weint, als würde sie leiden, läuft etwas zu Hause etwas sehr schief und die Gefahr besteht,
dass wir Schwierigkeiten bekommen. Krankheiten und andere Probleme, die uns Beschwerden bereiten.
- Träumen wir, dass unsere Mutter krank ist oder ein Gesundheitsproblem hat, kann dies unser Gesundheitsproblem sein, aber
es könnten auch gesundheitliche Probleme der Mutter selbst sein oder jemand betreffen, den wir kennen und der eine Art Mutterfigur
einnimmt.
- Die bereits verstorbene Mutter, weist auf unsere Eingebung, unseren sechsten Sinn oder unseren Instinkt. Sie kann auch
eine Warnung sein, die durch andere Traumsymbole verdeutlicht wird. Meist jedoch haben tote Verwandte in Träumen eine
gleichbedeutende Symbolik, wie die der Lebenden und reflektiert ebenfalls die Facetten unserer Intuition. Es sei denn, sie ist erst vor kurzem
gestorben oder wurde innig geliebt. In solch einem Fall deutet sie eher darauf hin, wie sehr wir sie vermissen.
- Mit der Mutter Ärger haben, weist auf zukünftig schlechte Entscheidungen, oder wir bereuen bereits gemachte
Entscheidungen, weil sie aus Eifersucht oder voreilig oder unüberlegt getroffen wurden. Die Wahrheit ignorieren, uns selbst anlügen oder
einem Problem aus dem Weg gehen.
- Wenn wir uns mit unserer Mutter streiten, kann dies nicht nur eine Widerspiegelung der Situationen im wirklichen Leben in
Bezug auf unsere Beziehung zu ihr sein, sondern auch unser Bedürfnis nach Unabhängigkeit anzeigen. Unsere Reife erlaubt es uns, auf
mütterliche Unterstützung zu verzichten.
- Wenn die Mutter sehr wütend ist, stellt sie Enttäuschung oder Pech dar. Gleichgültig wie wir uns entscheiden, es scheint,
als ob wir nicht zur Ruhe kommen oder geradewegs vom Pech verfolgt werden. Auch: Eine bereits gemachte Entscheidung bereuen.
- Wenn wir während des Traums von unserer Mutter, obwohl es auch der Vater sein könnte, in irgendeiner Weise bestraft
werden, spiegelt dies normalerweise Gefühle der Hilflosigkeit angesichts einer Situation wider, der wir uns in unserem Leben stellen müssen.
Es kann notwendig sein, zu versuchen, die Kontrolle über unser Leben wiederzuerlangen, aber ohne zu konfrontativ oder aggressiv
gegenüber unseren Mitmenschen zu sein.
- Unsere Mutter töten, stellt Entscheidungen dar, die sich sehr ungünstig auf unsere Zukunft auswirken werden. Wir schneiden
uns selbst von unseren Möglichkeiten ab. Diese Symbolik kann aber auch auf das Bereuen bereits gemachter Entscheidungen hinweisen
und den Rat beinhalten, diese heikle Thematik endlich als erledigt zu betrachten.
- Wenn die Mutter stirbt, weist das darauf hin, dass wir unseren Sinn für Intuition verloren haben oder andauernd schlechte
Entscheidungen treffen. Es fällt uns besonders schwer, Lösungen für unsere Probleme zu finden oder unsere Mißgeschicke zu beenden.
- Die unbekannte Mutter kann im Traum erweiterte Mutterfunktion von Staat, Arbeitgeber oder Kirche darstellen.
- Die schwangere Mutter stellt günstige Entscheidungen für die Zukunft dar oder wir werden vom Glück gesegnet. Neue
Erfahrungen, neue Pläne oder eine neue Art zu leben, schafft neue Lebensenergien.
Volkstümliche Deutung:
(europ.):
- Symbol der Fruchtbarkeit; träumt man von ihr selten, ist das seelische Verhältnis zu ihr in Ordnung.
- Die noch lebende Mutter im Traum verlieren umschreibt das schlechte Gewissen, das man im Wachleben hat.
- träumt man häufig von seiner Mutter, herrscht Unsicherheit; die Selbständigkeit ist noch nicht erreicht.
- Mutter sehen: hat die Vorbedeutung von Glück.
- die eigene Mutter wie in ihrer häuslichen Umgebung gekleidet sehen: deutet auf zufriedenstellende Ergebnisse
für alle Unternehmungen hin.
- die eigene Mutter küssen: man ist geschäftlich erfolgreich und wird von Freunden geschätzt und geliebt.
- Mutter rufen hören: man vernachlässigt seine Pflichten und verfolgt den falschen geschäftlichen Weg.
- Mutter sprechen: ein Vorhaben wird gelingen; bald gute Nachrichten über sehr am Herzen liegende Angelegenheiten erhalten.
- Mutter vor Schmerzen schreien hören: es wird einem die Krankheit der Mutter prophezeit, oder es steht einem eine Bedrohung bevor.
- Mutter ausgemergelt oder tot sehen: bedeutet Kummer wegen einer Todesnachricht oder zugefügter Schmach.
- von der verstorbenen Mutter träumen: sie warnt uns vor etwas.
- eine Mutter sehen, die in Angst und Sorge um ihr Kind ist: es besteht die Gefahr, dass man von dem Unglück eines anderen Menschen in Mitleidenschaft gezogen wird.
- Mutter sehen, die sich glücklich und liebevoll um ihr Kind bemüht: man wird von dem Glück eines anderen Menschen profitieren.
- Mutter verlieren, die noch lebt: verspricht Trost und Hoffnung; man wird von Gewissensbissen geplagt werden.
- ein Muttermal haben: bringt Schmerzen.
- träumt eine Frau von ihrer Mutter, stehen ihr angenehme Aufgaben und ehrliche Freuden bevor.
- Muttermahl haben: bedeutet Schmerzen.
(arab.):
- lebende oder verstorbene Mutter sehen oder sprechen: du wirst durch das Wiedersehen eines Bekannten oder durch ein besonderes Glück erfreut werden; auch: Warnung vor unüberlegten Handeln.
- Mutter sehen: verspricht Gutes, oder warnt vor dem weitergehen auf Wegen, die verhängnisvoll sein können.
- Mutter sprechen: du überlegst dir eine Sache genau und so wird sie dir Erfolg bringen.
- kranke Mutter: du hast deiner Mutter wehe getan, mach es wieder gut.
- sterbende Mutter: du wirst Kummer und Sorgen haben.
- verstorbene Mutter sehen, allgemein: warnt vor Unbedachtheiten und Handlungen, die wir später bereuen würden.
- verstorbene Mutter weinen sehen: du bekommst eine Warnung vor kommender Gefahr.
- verstorbene Mutter lächeln sehen: mache dir keine Sorgen, dein Wunsch geht in Erfüllung.
- Muttermal im Gesicht oder an sich haben: schwere Erkrankung.
(indisch):
- Mutter sehen: höre nicht auf das Gerede fremder Leute.
- verstorbene Mutter sehen: langes Leben.
- Mutter sterben sehen: Trauer und Sorgen.
- Muttermal: keine guten Nachrichten von deinem Kind.
SCHREI = Schock und Entsetzen,
sich einer schlimmen Situation gewahr werden
Assoziation: Entsetzen, Hilflosigkeit, Wut oder Frustration.
Fragestellung: Mit welcher Situation stoße ich an meine Grenzen?
Schrei im Traum ist immer ein Warntraum! Wir sollen den Schrei hören und auf etwas Wichtiges aufmerksam gemacht werden.
Erinnern wir uns an die Traumszene? Daraus könnten wir schließen, wer oder was "nach uns schreit".
Schreien kann auch Schock oder Unglauben darüber ausdrücken, ...
weiterBETT = sich nach Ruhe sehnen,
um Schwierigkeiten erst mal zu überschlafen
Assoziation: Schlaf; Ruhe; Rückzug von allen Aktivitäten; Fundament.
Fragestellung: Wovon möchte ich mich zurückziehen? Wovor will ich Ruhe haben?
Bett im Traum stellt ein Problem dar, von dem wir kaum berührt werden oder gegen das wir nicht mehr ankämpfen wollen.
Problematische Situationen, die wir erdulden oder tolerieren, weil wir inzwischen gut damit zurechtkommen. Schwierigkeiten erst mal
überschlafen ...
weiterFENSTER = die Einstellungen und Erwartungen,
die man zum Leben und zu anderen Menschen hat
Assoziation: Aussicht; Sehen und gesehen werden.
Fragestellung: Was bin ich zu sehen bereit? Was möchte ich aufdecken oder verbergen?
Fenster im Traum bringt unsere Einstellungen zum Leben und zu anderen Menschen, sowie unsere Erwartungen an andere zum
Ausdruck. Es bedeutet, dass wir verstehen, was innerhalb oder außerhalb einer Situation geschieht. Wir fühlen uns in Sicherheit und
beobachten, was sonst noch ...
weiterTREPPE = einen schrittweisen Fortschritt,
es geht voran, wenn auch nur langsam
Assoziation: Langsamer oder schrittweiser Fortschritt.
Fragestellung: Zu welchem Ziel möchte ich mich hinauf- oder hinabbegeben?
Treppe im Traum kann ein Nachlassen oder Zuwachs an Zuversicht, Erkenntnis oder Vernunft verkörpern. Geht es aufwärts,
kommt man voran, wenn auch nur langsam. Oft ist Geduld gefragt oder ein langer Lernprozess, bevor eine schwierige Aufgabe in Angriff
genommen werden kann. ...
weiterSONNENBRILLE = die Lässigkeit,
über den Dingen zu stehen und sich nicht beeinflussen zu lassen
Assoziation: Schutz, Auffälligkeit und Coolness.
Fragestellung: Wie will ich gesehen werden? Vor welchem Anblick muss ich mich schützen?
Sonnenbrille im Traum stellt eine Angelegenheit dar, bei der man selbstbewusst, unbekümmert und entspannt gegenüber steht.
Eine Sichtweise, die über den Dingen steht und von niemandem beeinflußt wird. Man macht sich keinerlei Sorgen, legt eine entspannte
Haltung an den Tag, ...
weiterHOEREN = eine starke Beeinflußbarkeit,
kann aber auch reale Geräusche als Ursache haben
Hören im Traum kann durch die noch wahrgenommenen Geräusche, aber auch durch Krankheit und Erschöpfung ausgelöst
werden, da man im Traum von allen realen Geräuschen noch erreicht wird. Als Traumsymbol deuten viele Geräusche darauf hin, dass wir
von anderen zu stark beeinflußbar sind.
Lauscht man heimlich, kann dies ein Bild für unere Neugierde oder auch für Mißtrauen sein.
Sieht man im Traum lauschende Ohren ohne ...
weiterLIEGEN = eine Verschnaufpause benötigen,
um nachzudenken, welche Entscheidung man treffen soll
Assoziation: Faulheit, Motivationslosigkeit und Ungewissheit.
Fragestellung: Was macht mich träge?
Liegen im Traum bedeutet, man denkt noch darüber nach, welche Entscheidung man treffen soll. Man ist noch nicht bereit oder
nicht stark genug, um entschieden gegen ein Problem ankämpfen zu können. Mit anderen Personen zu liegen, ohne dabei Sex zu haben,
kann folgende Bedeutungen haben:
Zusammen liegen deutet ...
weiterRUHE = innere Ausgeglichenheit,
kann aber auch ermahnen, sich nicht zu sehr auszuruhen
Ruhe im Traum kann als Symbol innerer Ausgeglichenheit in positivem Sinne auftauchen. Unter Umständen ermahnt sie aber
auch, nicht so bequem zu sein, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen, weil man sonst Rückschläge erleiden wird.
Wer von einem Zustand der Ruhe {oder des Ausruhens} träumt, hat ihn dringend nötig: ein Erschöpfungstraum!
Siehe Feierabend Frieden Gebet Meditation Schweigen Stille