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Am 25.01.2026
gab eine Frau im Alter zwischen 56-63 diesen Traum ein:

Kino mit Dusche und Farbe

Irgendwie war ich angeblich zu dem Kinofilm "Harold und Maude" verabredet. Ein scgwarzhaariger, schlanker Mann hat mir die Karte besorgt. Ich kann nicht gleich mit rein, weil ich noch einiges zu erledigen habe. Unter andrem will ich meine nervige Schwester loswerden und mich um Kinder kümmern. Ein kleiner Junge ist dabei sehr anhänglich und wir werden für Mutter und Sohn gehalten weil er sich immer wieder an mjch ra hängt oder wir gemeinsam gehen in dem er auf meinen Füßen steht. Dann gibt es überall Farbe um damit Kunstwerke zu errichten und wir spielen mit Paletten und Leinwänden. Im Kino soll in der Pause die Kinodusche genutzt werden. Als ich endlich nachkommen möchte, mein Platz ist die Nummer 15 ganz oben in der dritten Reihe linkes, werde ich zwar aufgefordert zu kommen, die Schwarzhaarige holt mich sogar ab und drückt mit Zettelmüll in die Hand, um dann bockig kauf meinem Platz sitzen zu bleiben und zu sagen, dass er die Karte nun nicht mehr an mich rausrücken möchte. Alles nur, um mich zu blamieren.
Zwischendurch habe ich mir noch Wein besorgt, obwohl es Sonntag ist.

Einleitungsüberschrift: Verzögerte Selbstverwirklichung und öffentliche Beschämung:

Einleitung

Dieser Traum entfaltet eine vielschichtige innere Szene, in der Sehnsucht nach Sinn, Kreativität und emotionaler Verbundenheit immer wieder durch Verpflichtungen, Abhängigkeiten und äußere Kränkungen unterbrochen wird. Die Psyche zeigt einen Konflikt zwischen dem Wunsch nach persönlicher Entfaltung und der Erfahrung, durch andere aufgehalten, beansprucht oder entwertet zu werden.
  • Der Kinofilm "Harold und Maude":

    Der Film steht symbolisch für eine existenzielle Haltung, die Konventionen infrage stellt und Lebendigkeit über Anpassung stellt. Psychologisch verweist er auf den Wunsch nach Tiefe, Authentizität und einer unkonventionellen Form von Lebensfreude. Die Verabredung zum Film zeigt eine innere Ausrichtung auf Sinn und emotionale Resonanz.
  • Der schwarzhaarige, schlanke Mann:

    Dieser Mann verkörpert eine vermittelnde Instanz zwischen Wunsch und Zugang. Er ist derjenige, der die Eintrittskarte besorgt und damit den Zugang zur gewünschten Erfahrung ermöglicht. Gleichzeitig zeigt sein späteres Verhalten eine ambivalente, manipulative Seite, die Nähe anbietet und sie dann entzieht.
  • Die Verzögerung und die Pflichten:

    Dass der Kinobesuch nicht sofort möglich ist, verweist auf innere Verpflichtungen, die Vorrang erhalten. Die nervige Schwester symbolisiert eine fordernde innere oder äußere Beziehung, die Energie bindet. Die Betreuung von Kindern steht für Verantwortung und Fürsorge, die die eigene Bedürftigkeit überlagern.
  • Der anhängliche Junge:

    Der Junge repräsentiert einen abhängigen Anteil, der Nähe sucht und Halt braucht. Dass Mutter und Sohn angenommen werden, deutet darauf hin, dass Fürsorge zur dominanten Rolle geworden ist. Psychologisch zeigt sich hier die Gefahr, über Identifikation mit Verantwortung das eigene Selbst zurückzustellen.
  • Das Spiel mit Farbe und Kunst:

    Die Farbe und die Leinwände symbolisieren kreative Lebendigkeit und spielerischen Selbstausdruck. Dieser Abschnitt des Traums zeigt eine Ressource der Psyche, die trotz Verpflichtungen vorhanden ist. Kreativität erscheint hier als freier, ungeordneter Raum, in dem Identität experimentell gestaltet werden kann.
  • Die Kinodusche:

    Die Dusche im Kino verweist auf Reinigung und Erneuerung innerhalb eines öffentlichen Rahmens. Psychologisch deutet sie auf den Wunsch hin, sich sichtbar zu entlasten und emotional zu klären, ohne sich vollständig zurückzuziehen. Sie verbindet Intimität mit Öffentlichkeit.
  • Der Sitzplatz:

    Der konkret benannte Sitzplatz steht für den Anspruch auf einen klar definierten eigenen Platz. Die genaue Ortsangabe zeigt, dass der innere Anspruch präzise formuliert ist. Es geht nicht um irgendeinen Platz, sondern um den richtigen.
  • Die Verweigerung der Karte:

    Die demonstrative Zurückhaltung der Kinokarte ist der zentrale Kränkungsmoment des Traumes. Sie symbolisiert bewusste Bloßstellung und Machtausübung. Psychologisch wird hier eine Erfahrung von Demütigung sichtbar, bei der Zugang und Anerkennung willkürlich entzogen werden.
  • Der Zettelmüll:

    Der überreichte Müll steht für wertlose Ersatzhandlungen. Anstelle echter Teilhabe erhält die Psyche Belangloses und Abwertendes. Dies verstärkt das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden.
  • Der Wein am Sonntag:

    Der Wein symbolisiert Selbsttröstung und Grenzüberschreitung. Dass er an einem Sonntag besorgt wird, verweist auf eine bewusste Abweichung von Normen. Psychologisch deutet dies auf den Versuch hin, sich trotz innerer oder äußerer Einschränkungen etwas Eigenes zuzugestehen.
  • Zukunftsprognose:

    Der Traum deutet auf die Gefahr hin, dass eigene Bedürfnisse weiterhin zugunsten von Verpflichtungen und fremden Erwartungen zurückgestellt werden. Gleichzeitig zeigt er ein wachsendes Bewusstsein für das eigene Recht auf Teilhabe und Würde. Ein wichtiges inneres Ereignis könnte darin bestehen, den eigenen Platz nicht länger von der Zustimmung anderer abhängig zu machen.

Zusammenfassung

Der Traum beschreibt eine Psyche, die nach Sinn, Kreativität und emotionaler Tiefe strebt, dabei jedoch immer wieder aufgehalten und beschämt wird. Verantwortung, Fürsorge und Anpassung konkurrieren mit dem Wunsch nach Selbstverwirklichung. Trotz der Kränkung bleibt ein innerer Kern lebendig, der sich über Kreativität und kleine Grenzüberschreitungen Ausdruck verschafft. Insgesamt zeigt der Traum einen entscheidenden Konflikt zwischen Selbstanspruch und äußerer Entwertung.



 
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