🌙JOAKIRSOFT - Traumdeutung, Traumsuche, Traumtagebuch
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Am 23.01.2026gab eine ältere Frau im Alter zwischen 63-70 diesen Traum ein:
Das Lichterfest
Ich träumte, dass ich mit meinem Mann irgendwo hinwollte, hier bei uns in Halstenbek. Wir schlugen einen Weg nach rechts ein und es war sehr dunkel. Dann sahen wir auch wieder rechts neben uns im Graben Leute liegen, die sich irgendwie versteckten. Am Himmel Richtung Westen waren Nordlichter zu sehen. Mein Mann war geistesgegenwärtig und sagte, wir müssen uns verstecken. Und dann sah ich, wie ein Rudel Wölfe auf uns zukam. Mein Mann sagte, wir müssen leise sein. Wir waren ganz leise. Ich dachte, es handelt sich um Wölfe. Mein Mann war dann aber anderer Meinung. Ich fragte, meinst du, es sind Hunde? Aber wir sollten leise sein. Die Hunde oder Wölfe gingen dann an uns vorbei. Sie nahmen uns nicht wahr. Wir waren ganz leise. Sie gingen quasi richtig an uns vorbei, ohne uns wahrzunehmen. Ich habe noch gedacht, wenn es Wölfe sind, brauchen wir einfach nur zu schreien und können sie vertreiben. Die sind ja ängstlich. Trotzdem habe ich mich ganz leise verhalten. Die Wölfe sind an uns vorbei, ohne uns zu bemerken. Dann sind wir weiter gegangen. Plötzlich waren wir am Krupunder See, wo wir wohnen. Und es waren riesige Menschenmengen da. Es war, es handelte sich darum, dass da ein Lichterfest war. Die Menschen wollten alle zu diesem Lichterfest. Ich saß dann plötzlich da mit meiner ehemaligen Pastorin und weiß gar nicht mehr, was ich da gemacht habe. Wir wollten irgendwie, es ging darum, irgendwas zu arbeiten zusammen und ich war der Meinung, dass es nichts bringt oder so, keine Ahnung. Dann plötzlich war ich wieder auf diesem Lichterfest und kam nicht voran wegen der Menschenmassen. Überall waren Menschen mit Lichtern. Und dann suchte ich einen Ausgang und befand mich plötzlich irgendwo in Hamburg und aber alles in der Nähe vom Lichterfest. Und ich wollte eigentlich nach Hause. Dann traf ich dort einen jungen Mann, der mich angebaggert hat. Und ich sagte ihm nicht, dass ich verheiratet bin. Warum, weiß ich nicht. Ich fand ihn nicht unsympathisch, aber ich wollte nichts mit ihm anfangen. Ich habe mich verlaufen und ich sagte ihm, ich will zum Lichterfest, ich will nach Halzenberg. Ich habe mich verlaufen, aber auch er kannte sich nicht aus. Dann traf ich einen alten Freund von mir, Gerd Waschneck, mit seiner Frau. Und ich sagte zu ihm, Gerd, ich habe mich verlaufen. Gerd hatte die Situation sofort erfasst und als ich sagte, dass ich nach Halzenberg will, Er sagte, es ist ein weiter Weg. Und dann hat er sein Vorhaben gecancelt und hat versucht, mir zu helfen, den Weg zu finden. Und wir sind dann auch geklettert und seine Frau. Und es war sehr mühsam. Letztendlich weiß ich nicht, ob wir ans Ziel gekommen sind. Das Kuriose war, dass Gerd einen karierten Anzug trug. Aber er war in dem Traum ausgesprochen hilfsbereit, auch seine Frau. Wo mein Mann abgeblieben ist, weiß ich nicht. Irgendwie auf dem Lichterfest war er dann nicht mehr da im Traum. Und die ganze Zeit hatte ich Angst, mich zu verspäten, zu spät zur Arbeit zu kommen.Traumdeutung: Das Lichterfest als Prüfung von Orientierung, Bindung und innerer Führung:
Einleitung
Dieser Traum ist reich an Szenenwechseln und Figuren und wirkt wie ein psychologisches Panorama einer fortgeschrittenen Lebensphase. Er verhandelt Sicherheit und Unsicherheit, Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, Zugehörigkeit und Verlust von Orientierung. Der Traum ist nicht chaotisch, sondern folgt einer inneren Logik der Übergänge.Der gemeinsame Weg mit dem Mann als Grundsicherheit:
Der Anfang mit dem Ehemann zeigt eine etablierte Lebensbindung und eine grundlegende Verankerung. Das gemeinsame Unterwegssein steht für eine geteilte Richtung im Leben. Dass der Weg nach rechts führt, weist auf eine bewusste, willentliche Entscheidung hin. Die Dunkelheit signalisiert jedoch, dass diese Orientierung nicht von Klarheit begleitet ist.Die Dunkelheit und die Versteckten im Graben als latente Bedrohung:
Die Menschen im Graben stehen für verdrängte Ängste, unbewältigte Erfahrungen oder kollektive Unsicherheiten. Sie sind vorhanden, aber nicht aktiv. Die Psyche nimmt wahr, dass andere sich bereits zurückgezogen oder angepasst haben. Dies erzeugt eine unterschwellige Alarmstimmung.Die Nordlichter als transzendentes Gegensymbol:
Die Nordlichter sind ein starkes Bild von Schönheit, Sinn und Staunen. Sie erscheinen am Himmel, also außerhalb des direkten Einflusses. Psychologisch stehen sie für eine Ahnung von Sinnhaftigkeit oder spiritueller Ordnung, die trotz Bedrohung existiert. Sie sind Orientierung, aber keine Anleitung.Die Wölfe als archetypische Angstgestalt:
Die herannahenden Wölfe verkörpern archaische Bedrohung, Instinkt und Unkontrollierbarkeit. Dass unklar bleibt, ob es Wölfe oder Hunde sind, zeigt eine Unsicherheit in der Einschätzung von Gefahr. Die Überlegung, man könne sie durch Schreien vertreiben, steht für ein rationales Wissen, das jedoch nicht umgesetzt wird.Das Schweigen als wirksame Anpassung:
Das gemeinsame Leise-Sein ist ein Akt von Disziplin und Vertrauen. Die Bedrohung zieht vorbei, ohne wahrzunehmen. Dies zeigt, dass Zurückhaltung und Anpassung in bestimmten Situationen Schutz bieten. Die Psyche erfährt, dass Nicht-Auffallen überlebenswichtig sein kann.Der plötzliche Ortswechsel nach Hause als trügerische Nähe:
Das unvermittelte Ankommen am Wohnort suggeriert Sicherheit, doch sie ist nur scheinbar. Der vertraute Ort ist überflutet von Menschen. Heimat ist nicht mehr privat, sondern öffentlich. Dies zeigt eine Entfremdung vom Gewohnten.Das Lichterfest als Symbol kollektiver Überreizung:
Das Fest steht für Gemeinschaft, Sinnsuche und Attraktion. Gleichzeitig blockiert es Bewegung und Orientierung. Die vielen Lichter zeigen äußeren Glanz, aber keine Richtung. Die Psyche ist Teil der Menge, verliert jedoch ihre individuelle Navigation.Die Pastorin als frühere Autorität ohne Wirkung:
Die ehemalige Pastorin repräsentiert eine frühere Sinninstanz. Dass unklar bleibt, was gemeinsam getan werden soll, zeigt den Bedeutungsverlust alter Deutungsrahmen. Zusammenarbeit erscheint sinnlos. Die Psyche hat sich innerlich bereits gelöst.Das Verlorengehen und die Trennung vom Mann:
Das Verschwinden des Ehemanns markiert einen inneren Alleingang. Die gewohnte Begleitung ist in dieser Phase nicht verfügbar. Orientierung muss nun selbst gefunden werden. Die Angst, zu spät zur Arbeit zu kommen, steht für Leistungsdruck und Pflichtgefühl, das auch im Chaos präsent bleibt.Der junge Mann als Versuchung ohne Bindung:
Der flirtende junge Mann steht für Bestätigung, Lebendigkeit und alternative Möglichkeiten. Dass der Familienstand verschwiegen wird, zeigt ein kurzes Spiel mit Identität. Es besteht jedoch keine Absicht zur Überschreitung. Die Psyche prüft, ohne zu handeln.Der alte Freund als verlässliche Hilfe:
Der alte Freund mit dem karierten Anzug verkörpert Bodenständigkeit, Loyalität und praktische Unterstützung. Seine sofortige Hilfsbereitschaft zeigt, dass echte Orientierung nicht aus dem Spektakel kommt, sondern aus gewachsenen Beziehungen. Der mühsame Weg unterstreicht, dass Rückkehr zur eigenen Mitte Anstrengung erfordert.Zukunftsprognose: Gefahr der Überforderung durch äußeren Lärm:
Der Traum deutet darauf hin, dass eine Phase erhöhter äußerer Reize und Verpflichtungen droht. Wird Orientierung im Außen gesucht, kann Verlorenheit entstehen. Wird jedoch auf bewährte innere und zwischenmenschliche Ressourcen zurückgegriffen, kann der Weg zurückgefunden werden, auch wenn er anstrengend bleibt.
Zusammenfassung
Dieser Traum zeigt eine reife Psyche, die zwischen Anpassung und Selbstbehauptung navigiert. Bedrohung wird durch Ruhe bewältigt, Sinn durch Schönheit erahnt, Orientierung jedoch nicht im Kollektiv gefunden. Das Lichterfest blendet, aber führt nicht. Verlässlichkeit entsteht dort, wo Beziehung, Erfahrung und Hilfsbereitschaft zusammentreffen. Die Angst vor dem Zuspätkommen ist der innere Motor, der zur Klärung drängt.Diese Deutung wurde mit dem Sprachmodell (ChatGPT, Version 3.5 oder höher) erstellt.
Die Deutung wurde überprüft und bearbeitet.