🌙JOAKIRSOFT - Traumdeutung, Traumsuche, Traumtagebuch
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Am 16.12.2025gab ein älterer Mann im Alter zwischen 63-70 diesen Traum ein:
Bin in Indonesien
Bin mit drei Freunden in Indonesien, einer größeren Stadt, die am Meer liegt. Unser Hotel heißt Soraya und ich gehe von dort zum Meer am Strand entlang. Dort finde ich zwei silberne schweizerische Münzen (1 Franken und 10 Rappen). Auf dem Rückweg schwimme ich in einem reißerischen Kanal mit mehreren Leuten zurück. Ich will zurück zum Hotel und nehme ein Kollektiv Taxi. Als ich sehe, dass der Fahrer in die falsche Richtung fährt, fordere ich ihn zum anhalten auf. Bei der Bezahlung des Taxis habe ich nur Münzen zur Verfügung, die jedoch sehr groß sind. Sie haben einen Durchmesser von 7 - 10 cm. Ich frage den Fahrer, wo es zum Hotel geht. Dann wache ich auf.Deutung des Traums: Die Fremde, der Wert und die Richtungsfrage:
Einführung
Dieser Traum entfaltet eine Reise in ein äußeres und zugleich inneres Fremdland. Er verbindet Entdeckungslust mit Irritation, Wertfindung mit Orientierungsverlust. Die Psyche inszeniert kein Abenteuer im romantischen Sinn, sondern eine Prüfung der eigenen Maßstäbe in ungewohnter Umgebung. Auffällig ist, dass Sicherheit, Wert und Richtung immer wieder gesucht, aber nie vollständig erreicht werden.Indonesien und die Küstenstadt:
Das ferne Land steht für einen seelischen Raum jenseits gewohnter Strukturen. Indonesien symbolisiert kulturelle, emotionale und innere Fremdheit. Die Küstenlage verweist auf die Grenze zwischen Bewusstem und Unbewusstem. Psychologisch befindet sich der Träumer an einem Übergangsort, an dem Neues lockt, aber auch Unsicherheit erzeugt. Die Stadt deutet darauf hin, dass diese Fremdheit nicht chaotisch, sondern strukturiert ist, jedoch noch nicht vertraut.Die drei Freunde:
Die Begleiter stehen für bekannte innere Anteile oder reale soziale Ressourcen. Sie geben Halt, ohne aktiv einzugreifen. Psychologisch zeigen sie, dass der Träumer nicht isoliert ist, aber dennoch eigene Wege geht. Dass sie im weiteren Traum kaum handeln, weist darauf hin, dass die entscheidenden Erfahrungen allein gemacht werden müssen.Das Hotel mit dem Namen Soraya:
Ein Hotel ist ein vorübergehender Aufenthaltsort und kein Zuhause. Der Name Soraya trägt einen exotischen Klang und verweist auf etwas Erhabenes oder Ideales. Psychologisch steht das Hotel für einen provisorischen inneren Ruhepunkt, der Sicherheit bietet, aber keine langfristige Verankerung. Der Träumer ist hier Gast im eigenen Entwicklungsprozess.Der Strandgang und das Meer:
Der Gang am Strand symbolisiert die bewusste Annäherung an tiefe emotionale Schichten. Das Meer steht für das Unbewusste, für Weite und Unberechenbarkeit. Der Träumer bewegt sich nicht ins Wasser, sondern bleibt zunächst am Rand. Dies zeigt eine vorsichtige, reflektierte Haltung gegenüber innerer Tiefe.Die schweizerischen Münzen:
Die gefundenen Münzen stehen für persönliche Werte, Herkunft und innere Maßstäbe. Dass sie aus der Schweiz stammen, verweist auf Ordnung, Verlässlichkeit und Stabilität. Psychologisch bedeutet das Finden dieser Münzen, dass der Träumer in der Fremde auf vertraute Werte stößt. Der geringe Nennwert zeigt, dass es nicht um materiellen Reichtum geht, sondern um symbolische Bestätigung.Der reißerische Kanal:
Der Rückweg durch den Kanal ist gefährlich und turbulent. Wasser in Bewegung symbolisiert starke Affekte oder äußere Zwänge. Dass der Träumer schwimmend mit anderen zurückkehrt, zeigt Anpassung an kollektive Prozesse. Psychologisch deutet dies auf eine Phase hin, in der man sich treiben lassen muss, um voranzukommen, auch wenn dies Kraft kostet.Das Kollektivtaxi und die falsche Richtung:
Das Taxi steht für fremdgesteuerte Lebensbewegung. Ein Kollektivtaxi verstärkt dies durch Anpassung an Mehrheitsentscheidungen. Dass der Fahrer in die falsche Richtung fährt, zeigt die Gefahr, sich innerlich oder äußerlich fehlleiten zu lassen. Der Träumer erkennt dies und greift ein. Psychologisch ist dies ein wichtiger Moment der Selbstbehauptung.Die übergroßen Münzen:
Die sehr großen Münzen bei der Bezahlung sind ein zentrales Symbol. Sie stehen für Werte, die unverhältnismäßig groß geworden sind und sich im Alltag schwer einsetzen lassen. Psychologisch deutet dies darauf hin, dass innere Prinzipien zwar vorhanden sind, aber nicht praktikabel erscheinen. Wert und Handhabbarkeit klaffen auseinander.Die erneute Frage nach dem Hotel:
Am Ende steht die Frage nach dem Weg zurück. Dies zeigt Orientierungssuche und das Bedürfnis nach Rückbindung an einen sicheren inneren Ort. Psychologisch ist der Träumer noch nicht vollständig angekommen. Die Wachwerdung an dieser Stelle deutet darauf hin, dass die Frage offen bleibt.Zukunftsprognose:
Der Traum weist auf eine Phase der Neuorientierung hin, in der vertraute Werte in ungewohnte Kontexte eingebracht werden müssen. Die Gefahr besteht darin, sich kollektiv treiben zu lassen oder die eigenen Maßstäbe nicht praktikabel zu übersetzen. Gelingt es, Richtung und Wert in Einklang zu bringen, kann aus der Fremde eine Erweiterung des Selbst entstehen. Andernfalls droht ein Gefühl dauerhafter Orientierungslosigkeit.
Zusammenfassung
Dieser Traum schildert eine Reise in innere Fremdheit, begleitet von der Suche nach Wert und Richtung. Der Träumer findet Vertrautes, kann es aber nicht problemlos einsetzen. Bewegung, Gefahr und Fehlsteuerung wechseln sich ab. Der Traum endet mit einer offenen Frage, die zur bewussten Standortbestimmung auffordert. Er zeigt eine Psyche im Übergang, die gelernt hat, innezuhalten und nach dem eigenen Weg zu fragen.Diese Deutung wurde mit dem Sprachmodell (ChatGPT, Version 3.5 oder höher) erstellt.
Die Deutung wurde überprüft und bearbeitet.