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Symbol Tagebuch



 
 

Traumsymbol Körper: die Art, wie man sich nach außen repräsentiert und das Leben bewältigt

Assoziation: Äußere Form der inneren Natur.
Fragestellung: Welcher Teil ist wichtig?
 
Der Körper im Traum ist das Abbild des Menschen mit all seinen Eigenschaften, versinnbildlicht also die Persönlichkeit und die Art, wie sie sich nach außen repräsentiert und das Leben bewältigt. Im Traum symbolisiert der Körper oft das Ich. Die individuelle Bedeutung leitet man aus den Lebensumständen ab. Da sich der Mensch als Säugling zuallererst als "körperlich" erlebt, ist der Körper seine erste Informationsquelle. Der Körper und seine Funktionen übersetzen meist seelische Belange. Mit einem körperlichen Mangel zeigt also das Unbewußte seelische und geistige Schwachstellen auf.
  • Es kann vorkommen, dass man kein Gesicht hat, d.h. seiner offiziellen Persönlichkeit verlustig ging.
  • Eine unverheiratete Frau erkennt, dass ihr unterer Leib wie ein Schatten ist, dass also ihre weibliche Existenz sich noch nicht verwirklicht hat. Sie muß hier noch Körper werden, dieses ihr leibliches, weibliches Wesen annehmen.
  • Der Traum von einem verletzten oder schmerzenden Körperbereich sollte immer genau abgeklärt werden, denn er enthält möglicherweise die Selbstdiagnose einer Krankheit, noch bevor der Arzt Symptome erkennen kann. Seit langem ist bekannt, dass unsere Träume Hinweise auf Krankheiten geben können, bevor wir bewußt erkennen, dass irgend etwas nicht stimmt, und mit Sicherheit bevor Krankheitszeichen für einen Arzt ersichtlich sind. Man fürchte aber nicht, dass jeder Alptraum eine ernsthafte Erkrankung ankündigt!
  • Wenn man davon träumt, dass einem medizinisch etwas fehlt (vor allem, wenn der Traum sich wiederholt), ist es Zeit, zum Arzt zu gehen.
  • Wer mit seinem Körper im Traum zufrieden ist, der kann im Wachleben auf seine geistige Kraft bauen.
  • Löst sich der Körper in nichts auf, scheint die Psyche gesundheitlich nicht in Ordnung zu sein.
  • Ein Konflikt zwischen Oberkörper und Unterleib weist auf eine gestörte Harmonie zwischen unseren mentalen Funktionen und dem instinktiven Verhalten hin.
  • Der Kopf eines Erwachsenen auf kindlichem Körper oder der Kopf eines Kindes auf dem Körper eines Erwachsenen deutet darauf hin, dass man den Unterschied zwischen reifem Denken und Emotionen erkennen muß.
  • Wenn die rechte Körperseite oder die rechte Hand im Traum eine besondere Rolle spielt, bedeutet dies, dass man die logische Seite seiner Persönlichkeit zur Kenntnis nehmen sollte.
  • Die linke Körperseite und die linke Hand hingegen machen deutlich, dass man sich seiner intuitiven, kreativen Anteile bewußt werden muß.
  • Anus: Die erste Erfahrung seiner Macht hat das Kind, wenn es die Kontrolle über seine Ausscheidungsorgane erlangt. Im Traum kehrt der Geist des Träumenden zu dieser Erfahrung zurück, entweder um Selbstvertrauen zu tanken und Selbstverwirklichung ins Auge zu fassen oder um in Sachen Unterdrückung und Abwehr aufzurüsten. Ein solches Traumsymbol als auch Exkremente verweisen daher auf kindisches Verhalten oder Egoismus.
  • Die Arme können im Traum in vielerlei Hinsicht zum Einsatz kommen. Vielleicht verteidigt man sich, oder kämpft oder wird festgehalten. Möglicherweise dienen sie auch dem Ausdruck leidenschaftlichen Engagements.
  • Träume, in denen die Augen eine Rolle spielen, haben etwas mit Beobachtung und kritischem Urteilsvermögen zu tun. Sie werden in Verbindung gebracht mit Erleuchtung und Weisheit, mit Schutz und Stabilität. In alten Deutungen wurden sie mit der Kraft des Lichts und den Sonnengöttern assoziiert. Als ägyptisches Symbol ist das Auge auch ein Talisman. Der Verlust desAugenlichts stellt die verlorengegangene Klarheit dar, und je nachdem, welches Auge erblindet ist, kann es sowohl den Verlust der Logik (rechtes Auge) als auch der Intuition (linkes Auge) symbolisieren. Wenn man im Traum sein Augenlicht zurückerlangt, kann dies auf die Rückkehr zur Unschuld und Klarsichtigkeit eines Kindes hindeuten. Die Augen sind die Fenster der Seele, so sagt man. Durch die Augen werden auch ehrliche Gefühle vermittelt. Träumt man von Augen, kann das auch zum einen bedeuten, dass man genauer seine Mitmenschen betrachten sollte, zum anderen, dass man ehrlicher seine Gefühle zeigen sollte.
  • Füße und Beine verweisen immer auf die Erdung, aber auch auf die Fortbewegung aus eigener Kraft. Werden die Füße oder Beine im Traum besonders hervorgehoben, dann sollte man sein Erdung betrachten und sich fragen, ob man auf eigenen Füßen steht und geht, welches unsere Grundlagen und Grundwerte sind.
  • Von Blut zu träumen, symbolisiert entweder die Annahme, dass auf einer bestimmten Ebene ein Opfer dargebracht wurde. Dies stellt eine Verbindung zu der alten Vorstellung her, Blut enthalte auf irgendeine Weise das Leben des Geistes, und daher sei vergossenes Blut heilig. Oder aber es symbolisiert wegen seiner Verbindung mit der Menstruation die Erneuerung des Lebens. Viele Menschen fürchten sich vor Blut, und daher kann ein Traum, in dem Blut eine Rolle spielt, das Bedürfnis signalisieren, mit diesen Ängsten ins reine zu kommen. Auf der spirituellen Ebene kann das Blut im Traum jenes des Christus repräsentieren.
  • Bei der Brust kommt es grundsätzlich darauf an, ob es sich um eine weibliche oder männliche Brust handelt. Die weibliche Brust hängt oftmals mit den regressiven Wünschen nach Verschmelzung zusammen. Auf der Oberfläche mag sich dieser Wunsch besonders im Männertraum sexuell geben. Im allgemeinen deuten Frauen-Brüste im Traum auch auf unsere Nähe zu unserer Mutter und auf unseren Wunsch hin, ernährt zu werden. Ein Traum mit diesem Traumsymbol kann auch die Sehnsucht spürbar machen, wieder ein von Verantwortungen freies Kind zu sein. Frauen die öfters von Brüsten träumen, hegen oft einen unbewußten Wunsch nach einem Kind. Die männliche Brust hängt mit Stärke zusammen. Wir sprechen von der "Heldenbrust". Träumen Frauen von der männlichen Brust, verweist das ebenfalls auf regressive Wünsche, die sich oberflächlich sexuell geben. Frauen träumen von der Männerbrust bei einem großen Anlehnungsbedürfnis. Männer träumen von der Brust, wenn sie mehr Stärke zeigen sollten.
  • Der Daumen im Traum deutet an, dass man sich bewußt ist, wieviel Kraft man hat. Ein nach oben gerichteter Daumen stellt günstige Energien dar, ein nach unten weisender Daumen negative.
  • Die Ferse ist der Teil des Körpers, der zugleich sehr stark, aber äußerst verletzbar ist.
  • Mit den Fingern und der Hand greifen wir zu, packen wir etwas an und so deutet dieses Traumsymbol auf anliegende Aktivitäten hin. Natürlich muß die Gestik der Finger berücksichtigt werden, ob der Finger beispielsweise auf etwas hindeutet oder die Finger zur Faust geschlossen sind.
  • Der Fuß besitzt weitgehend die gleiche Bedeutung wie das Bein. Allerdings scheint mir hier der Aspekt der Erdung noch betonter als beim Traumsymbol "Bein".
  • Die Geschlechtsorgane verweisen nur oberflächlich auf die Sexualität. Dahinter verbirgt sich der Wunsch nach Vereinigung mit seiner gegengeschlechtlichen Seite oder überhaupt mit dem eigenen Geschlecht und der eigenen Geschlechtlichkeit. Geschlechtsverkehr im Traum verdeutlicht meistens entsprechende Sehnsüchte oder Ängste. Man fsse den Mut, sich diese einzugestehen! Sieht man die eigenen Geschlechtsorgane im Traum, was viel seltener vorkommt, dann sollte man bewußter seine Sexualität pflegen.
  • Beim Gesicht ist der Ausdruck des Traum-Gesichts wichtig. Kennt man dieses Gesicht? Aus welchem Zusammenhang und aus welcher Zeit? In uns unbekannten Gesichtern sehen wir unsere verdrängten oder noch unbekannten Eigenschaften.
  • Mit unseren Gliedern bewegen wir uns in die Welt hinaus und können etwas behandeln, begegnen usw. So symbolisieren sie auch im Traum unsere Fähigkeit, etwas in der Außenwelt zu bewirken. Ob es nun etwas mit dem Zellgedächtnis zu tun hat oder mit dem Wachstumsprozeß, jedenfalls können alle Gliedmaßen im Traum ein Symbol für Sexualität und für die mit ihr verbundenen Ängste sein. Abgerissene oder abgeschnittene Gliedmaßen zeigen, dass man von einem Menschen oder einem Ereignis sozusagen auseinandergerissen worden ist. Dies kann von uns verlangen, das Leben neu zu ordnen und von vorn zu beginnen. Manchmal kann dieses Traumbild auch darauf hindeuten, dass man in irgendeiner Weise im innersten Kern seiner Existenz bedroht ist.
  • Haare repräsentieren Stärke und Potenz. Die Haare sind ein bekanntes Sexualsymbol. Kämmt man sich im Traum die Haare, versucht man eine bestimmt persönliche Einstellung aufzulösen. Werden die Haare geschnitten, heißt dies, dass man versucht, Ordnung ins Leben zu bringen. Mit dem Abschneiden der Haare verlieren Mann oder Frau wie im Mythos ihre sexuelle Kraft. Schneidet man einem anderen Menschen die Haare, kann dies anzeigen, dass man in seinen Aktivitäten zurücksteckt. Dies bezieht sich unter Umständen auf eine sexuelle Beziehung, die mit Ängsten oder Zweifeln belastet ist. Das Haar kann binden. So warnen islamische Geschichten immer wieder vor dem Frauenhaar, das stärker bindet als tausend Verträge. Damit ist die Faszination und die Verführung angesprochen. In bezug auf die Haarfarbe arbeitet der Traum mit starken Kontrasten: Die blonden Menschen sind gut, die Schwarzhaarigen gefährlich. Locken können den Träumer zu einer Torheit verlocken und auf das Narrenhafte verweisen. Wenn man in seinem Traum kahlköpfig ist, weiß man um seine eigene Intelligenz.
  • Der Hals stellt die Verbindung zwischen dem Rumpf und dem Kopf dar. Gefühl und Intellekt sollen verbunden werden. Durch seine wichtige Funktion, die er bei der Atmung und beim Sprechen besitzt, deutet er auf unser Freiheitsbedürfnis sowie auf die Fähigkeit, uns auszudrücken und zu erklären.
  • Die Hände sind Ausdruck der stärksten Teile des menschlichen Körpers; sie symbolisieren Kraft und Kreativität. Vergleicht man seine beiden Hände miteinander, oder hält man in jeder einen anderen Gegenstand, zeigt dies möglicherweise einen Konflikt zwischen unseren Überzeugungen und Gefühlen. Eine Hand auf der Brust symbolisiert Unterwerfung. Ein Händedruck deutet auf Vereinigung und Freundschaft hin, zu Fäusten geballte Hände hingegen signalisieren Bedrohung. Gefaltete Hände drücken tiefe Gelassenheit aus oder einen Zustand der Ruhe. Eine die Augen verdeckende Hand stellt im allgemeinen Scham oder entsetzliche Angst dar, während an den Handgelenken gekreuzte Hände ausdrücken, dass man gefesselt ist. Eine geöffnete Hand stellt Gerechtigkeit dar, und Handauflegen symbolisiert Heilung und Segnung - besonders wenn die Hand auf dem Nacken aufgelegt wird. Zusammengelegte Hände sind ein Hinweis auf Wehrlosigkeit. Liegt die Hand in der Hand eines anderen Menschen, ist dies ein Hinweis auf das Versprechen von Diensten. Erhobene Hände bedeuten Anbetung, Gebet oder Unterwerfung. Wenn die Handflächen nach Außen gewendet sind, segnen sie, und wenn sie zum Kopf erhoben sind, sollte man sich aufmerksam mit seiner Situation befassen und über sie nachdenken. Hände waschen signalisiert Unschuld oder das Zurückweisen von Schuld, während Händeringen tiefen Kummer symbolisiert. Eine riesige Hand, besonders wenn sie vom Himmel kommt, ist ein Hinweis darauf, dass man "besonders" auserwählt ist. Die rechte Hand ist die Hand der Macht, die linke Hand hingegen die passive und empfangende. Manchmal kann sie im Traum Betrug symbolisieren. Die ausgestreckten Hände zeigen unser Verlangen nach etwas, was man nicht hat. Dies kann emotionaler wie auch materieller Natur sein, jedenfalls versucht man andere Menschen durch seine Bedürftigkeit zu kontrollieren. Oder aber man bemüht sich, ein Konzept zu erfassen beziehungsweise eine Möglichkeit zu ergreifen, die außerhalb unserer Reichweite oder Verständnisses zu liegen scheint.
  • Die Haut im Traum symbolisiert die Fassade, welche man für andere Menschen aufbaut. Harte, rauhe oder zähe Haut signalisiert das "dicke Fell", welches man sich zugelegt hat und mit dem man versucht, sich zu schützen.
  • Das Herz ist das Zentrum des Seins und repräsentiert "emotionale" Weisheit statt intellektueller Klugheit.
  • Die Kehle zeigt, dass man sich seiner Verletzbarkeit bewußt ist oder sein Bedürfnis nach Selbstausdruck spürt.
  • Das Kinn symbolisiert unseren Selbstausdruck.
  • Das Knie ist ein Symbol des Gebets, der Anerkennung und des emotionalen Engagements.
  • Der Kopf wird als Hauptteil des Körpers betrachtet. Er stellt Macht und Weisheit dar, weil er der Sitz der Lebenskraft ist. Wenn ein Traum von einem Kopf handelt, dann verlangt dies von uns, sehr sorgfältig darauf zu achten, wie man sowohl mit Intelligenz als auch mit Torheit umgeht. Wenn man von einem gesenkten Kopf träumt, deutet dies demütiges Bitten an. Ein verhüllter Kopf könnte unsere Intelligenz verhüllen oder ein Signal dafür sein, dass man die Überlegenheit eines anderen Menschen anerkennt. Ein Schlag auf den Kopf verlangt, dass wir unsere Handlungen in einer bestimmten Situation überdenken müssen.
  • Die Leber verkörpert Gereiztheit und unterdrückten Zorn.
  • Die Lunge symbolisiert in der chinesischen Medizin Trauer und Kummer. Sie spielt außerdem eine wichtige Rolle beim Treffen von Entscheidungen. Auf der spirituellen Ebene ist die Lunge der Sitz der Selbstgerechtigkeit und der Ursprung der Gedanken über das Selbst.
  • Der Mund repräsentiert den verschlingenden beziehungsweise den empfangenden Teil der Persönlichkeit. Die Umstände im Traum geben vielleicht Aufschluß über die richtige Deutung. Der Mund kann manchmal auch für unsere weibliche Seite stehen. Der Mund symbolisiert auch die menschliche Kommunikation, nach Freud stellt er auch einen Hinweis auf die Schamlippen der Frau dar. Vielleicht sollte man bewußter kommunizieren, wenn einem im Traum ein Mund auffällt. Außerdem kann der Mund die Erotik symbolisieren.
  • Der Nabel steht für Zentrierung, Egozentrik oder Weg in die Mitte. Auch für Mutterbindung und Abnablungsprozesse jeder Art.
  • Die Nase symbolisiert Neugier, aber auch Intuition.
  • Die Nieren sind Organe der Ausscheidung; wenn sie im Traum eine Rolle spielen, dann deutet dies auf die Notwendigkeit hin, sich einer Reinigung zu unterziehen.
  • Die Ohren verweisen auf das Hören. Kann man gut zuhören und sich auf andere einstellen? Es geht auch um Gehorsam und das Gehörige, um Verständnis und Selbstverständnis.
  • Der Penis illustriert in der Regel unsere Einstellung zu penetrierender Sexualität. Dabei kann es sich um den eigenen Penis oder um den einer anderen Person handeln.
  • Der Po, unser "Allerwerteste", liefert beliebte Schimpfwörter und stellt vor allem einen wichtigen Tabu-Bereich dar. Annahme des Analen und Auseinandersetzung mit diesen anderen und unbekannten Seiten sind angezeigt.
  • Die Rippen und speziell eine Rippe läßt uns an den christlichen Mythos von der Erschaffung der Frau denken. Im übertragenen Sinn ist damit ausgedrückt, dass der Mann etwas opfern muß, um sich der Weiblichkeit verbinden zu können. Dieses freiwillige Opfer ist bewußtseinsbildend. - Auch Symbol der Atmung und ihres Schutzes. - Ein "Gerippe" betont die reine, leblose oder abstrakte Struktur.
  • Wenn uns im Traum ein anderer Mensch den Rücken zuwendet, sollte man die intimeren Elemente seines Charakters kennenlernen. Man muß sich mit dem Gedanken konfrontieren, dass uns andere Menschen - zum gegenwärtigen Zeitpunkt - nicht an ihren Gedanken teilhaben lassen wollen. Es drückt eben Heimlichkeiten, Opposition oder Distanz aus. Möglicherweise zeigt die Haltung auch unsere stärkere Verletzbarkeit durch das Unerwartete. Wenn man selbst in seinem Traum einem Menschen oder Gegenstand den Rücken zukehrt, wehrt man damit das spezielle Gefühl ab, welches man im Traum gerade erlebt. Den eigenen Rücken sieht man nur selten. Er verweist auf unsere Schattenseiten. Wenn man diesem im Traum begegnet, ist dies ein großes Glück, weil der Schatten nun nicht mehr hinterrücks wirkt.
  • Wenn das Rückgrat im Traum besonders wichtig ist, sollte man überlegen, welche Strukturen uns im Leben hauptsächlich unterstützen. Auf der intellektuellen Ebene sollte man darüber nachdenken, wie stabil unser Charakter ist.
  • Wird der Rumpf im Traum betont, so achte man darauf, ob man dick oder dünn dargestellt wird. Welches Verhältnis besitzt man zu seinem Körper? Wie empfindet man seinen Körper bzw. den oder die Körper der anderen im Traum?
  • Der Schoß repräsentiert die Rückkehr zum Ursprung. Man hat ein Bedürfnis nach grundlegender Sicherheit und nach Schutz, oder aber er weist Verantwortung zurück. Auf der spirituellen Ebene stellt der Schoß unsere Verbindung mit der großen Mutter oder mit Mutter Erde dar. Wenn man träumt, man würde in den Schoß zurückkehren, ist dies ein Hinweis auf unser Bedürfnis, sich wieder mit der passiven und nachgiebigen Seite unseres Wesens zu verbinden. Vielleicht braucht man Zeit für Selbstheilung und Genesung.
  • Die Schultern symbolisieren Kraft, Stärke, Vorfahren und Nachfahren (auf den Schultern von jemandem stehen), etwas schultern, sich bereit machen und einspannen.
  • Wenn im Traum Unterleib / Magen / Bauch eine Rolle spielen, muß man sich auf Emotionen und unterdrückte Gefühle konzentrieren. Der Bauch ist die Mitte des Leibes, "hält Kopf und Füße zusammen". Magen, Gaumen, Verdauung, Sammlung des Heruntergeschluckten. Lust, Trieb, Abschirmung des Genitalen.
  • Erscheint Urin im Traum, kann dies oft unsere Haltung hinsichtlich emotionaler Kontrolle hindeuten. Entweder man staut seine Gefühle auf, oder gibt ihnen nach. Der Umgang mit dem Urin gewährt uns auch einen guten Einblick in den Umgang mit unserer Sexualität.
  • Die Vagina hat etwas mit unserem Selbstbild zu tun. Im Traum einer Frau betont sie ihre Empfänglichkeit. Im Traum eines Mannes deutet sie auf sein Bedürfnis hin, sowohl körperlich als auch geistig zu durchdringen.
  • Bei den Zähnen ging man in der traditionellen Traumdeutung davon aus, dass sie im Traum eine aggressive Sexualität darstellen. Korrekter ist es, sie mit dem Wachstumsprozeß zur sexuellen Reife in Verbindung zu bringen. Ausfallende oder lockere Zähne deuten an, dass man sich bewußt ist, dass man eine Form des Übergangs durchlebt, der vergleichbar ist im Schritt vom Kind zum Erwachsenen oder vom Erwachsenen zu Alter und Hilflosigkeit. Wenn jemand im Traum fürchtet, ihm könnten die Zähne ausfallen, geht es um die Angst, alt und nicht mehr begehrenswert zu sein, der um die Angst vor dem Erwachsenwerden. Träumt eine Frau davon, Zähne verschluckt zu haben, kann dies auf eine Schwangerschaft schließen lassen. Zähne sind auch ein Hinweis auf den "Biß" und die Bissigkeit. Zähne symbolisieren Vitalität, Geliebte, Kinder oder Geschlechtsorgane. Auch das Raubtierhafte und Reißerische sind zu beachten.
  • Die Zunge im Traum symbolisiert die Fähigkeit, genau zu wissen, wann man sprechen und wann man besser schweigen soll. Sie kann auch etwas damit zu tun haben, wie man die Information versteht, die man an andere weitergeben will. Vielleicht hat man tiefe Überzeugungen, die man mitteilen möchte. Eine andere, grundlegendere Erklärung verbindet die Zunge im Traum mit der Schlange und dem Phallus und daher letztlich mit der Sexualität. Außerdem ist die Zunge eine Droh- oder Abwehrgebärde, wenn Sie demonstrativ herausgestreckt wird. Nicht zuletzt ist sie ein Symbol des Geschmacksinns und der Auswahl der persönlichen Vorlieben.
Die meisten psychischen und emotionalen Erfahrungen des Menschen überträgt er in Körpergefühle. Daher sind sie für Träume eine reiche Symbolquelle. Wenn man sich seinen Gefühlen auf der Bewußtseinsebene nicht stellen will, kommen sie oft als verzerrte Traumsymbole zum Ausdruck. Die verschiedenen Körperteile und -bereiche können unterschiedliche Bedeutungen haben. Beispielsweise symbolisiert der Oberkörper die Verbindung mit dem Geist und den spirituellen Anteilen des Charakters, während der Unterleib für Triebe, Instinkte und emotionale Anteile des Charakters steht.
 
Spirituell: Auf dieser Ebene ist der Körper im Traum der physische Ausdruck innerer Spiritualität.
 
Siehe After Auge Bauch Bein Blut Brust Busen Darm Daumen Eiter Fettleibigkeit Finger Fuß Gebärmutter Gehirn Gesäß Gesicht Haar Hand Hals Haut Herz Hoden Kiefer Kinn Knie Knochen Kopf Krankheit Leber Leib Lippen Magerkeit Mund Muskeln Nabel Nase Niere Ohr Organe Penis Rippe Rücken Rückgrat Schädel Schultern Skelett Sperma Stirn Urin Vagina Wangen Zähne Zehen Zunge
Volkstümliche Deutung:
(europ.):
  • Körper sehen: von unsichtbaren Feinden bedroht werden;
  • Körper verletzen: zeigt Mangel an;
  • Verletzungen am Körper sehen: man wird etwas entbehren oder auf etwas verzichten müssen;
  • einen fremden Körper nackt sehen: in erotischen Träumen bedeutet es Liebessehnsucht; in neutralen Träumen bedeutet es, daß man eine Entdeckung machen wird;
  • seinen eigenen Körper gesund sehen: man ist in sehr guter Verfassung;
  • seinen eigenen Körper zu dick oder krank sehen: reale körperliche Ursachen, oder seelische Belastungen von denen man sich befreien sollte;
  • seinen eigenen Körper entblößen: man wird sich einer Handlung schämen müssen;
  • einen wachsenden Körper sehen: für Männer Verbesserung der sozialen Position; für junge Frauen bedeutet dies Schwangerschaft; bei älteren Frauen stehen materielle Einnahmen bevor; bei jungen Mädchen wird eine heimliche Liebe auftauchen.
(arab.):
  • Körper verletzen: Not und Verzweiflung in Aussicht haben;
  • einen dicken Körper sehen oder haben: Nahrungssorgen werden dir fern bleiben.
(indisch):
  • eigener Körper: du kannst dich glücklich fühlen;
  • mageren Körper: du kannst von Glück sprechen, es hätte auch schief gehen können;
  • Körper waschen: du sollst bereuen, was du getan hast
Körper
Traumdeutung KOERPER
1. Anteil männlich: 51.1% Anteil weiblich: 48.9%
tortendiagrammtortendiagrammtortendiagramm2. Anteil in Alpträumen: 34.7%
2. in erotischen Träuen: 7.4%
2. in spirituellen Träumen: 14.8%
3. Altersstufe 7- 28 Jahre: 31.7%
3. Altersstufe 28-49 Jahre: 29.6%
3. Altersstufe 49-78 Jahre: 38.7%
Prozentstatistik der Traumsymbole berechnet aus den Daten aller Träume seit 2014

 
Träume mit dem Traumsymbol KOERPER:commentstar vom:
 Würmer im Körperstar19.06.18
 Fremder Körperstar08.01.18
 Würmer im Körperstar23.05.17
 Geist dringt in meinem Körperstar23.02.17
 An meinen Körper heften sich ungezieferstar21.11.16
 Körper fließt wegstar16.07.16
 Schimmel am Körper Mein Körper Schimmeltstar13.05.16
 Körperteilestar14.03.16
 Aus dem koerperstar27.10.15

 
Traum deuten und im Tagebuch speichern:

 
Achten Sie darauf, welche Eigenschaften die geträumten Objekte haben (Farbe, Anzahl, Grösse), wo sie sich befinden (oben, rechts, nördlich), was sie aussagen, wie sie sich anfühlen. Ist es Tag, Nacht, Sommer, Winter? Wie haben Sie sich gefühlt? Je mehr Details Sie eingeben, umso genauer kann die Deutung ausfallen.

comment1.gif Kommentare: von besonderer Bedeutung sind reale Begebenheiten, die sich in zeitlicher Nähe des Traumes ereigneten (Gewinn, Brief, Anruf, Besuch, Abschied, Unfall, Beleidigung, Ärgernis...). Auch die ersten Gedanken nach dem Aufwachen sind meist sehr bedeutsam.

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