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Am 07.02.2015
gab eine ältere Frau im Alter zwischen 70-77 diesen Traum ein:

Weinen

Ich habe im Traum um meinen Sohn sehr heftig geweint und hatte dabei ein trauriges Gefühl

WEINEN = Trauer, Enttäuschung, Schmerz und Not, Detailsmit einer schwierigen Lebenslage überfordert sein

Assoziation: Freisetzung von Emotionen: Trauer, Verlust, Enttäuschung, Schmerzen, Not.
Fragestellung: Welche schmerzhaften Emotionen bin ich auszudrücken bereit?
 
Weinen im Traum deutet man als Unzufriedenheit oder Überfordertsein von einer schwierigen Lebenslage. Das kann das ungewollte oder plötzliche Ende einer Beziehung sein, was bewirkt, dass man sich innerlich leer fühlt.
 
Eine andere Deutung wäre, dass man seelisch bereit ist, ein unterdrücktes negatives Erlebnis Ernst zu nehmen. Man durchläuft eine geistig-seelischen Reinigung, was im Traum zur Freisetzung von zurückgehaltenen Emotionen wie Schmerz, Trauer oder Frust führen kann. Man kann schließlich eine mächtige Angst konfrontiert haben. Weinen steht auch für unbeherrschbare Gefühle oder Schmerzen.

Vielleicht ist man traurig über Ereignisse in der Vergangenheit, oder man fürchtet sich davor, die Zukunft anzugehen. Die Art des Weinens kann sehr aufschlußreich sein. Ist es ein Schluchzen, welches uns daran hindert, unsere Gefühle in Worte zu fassen? Weinen baut im Traum oft innere Spannungen ab, vor allem wenn man im Wachzustand nicht weinen kann. Manchmal kommt darin auch die Reue über einen Tag zum Ausdruck, was mit Selbstmitleid verbunden sein kann.
 
Ob man im Traum selbst weint oder andere weinen, immer handelt es sich um die Entladung aufgestauter Gefühle. In der Realität kann das Weinen sehr erleichternd sein. Weint man während der Traumhandlung, kann dies ein Bild für die Befreiung von seelischem Druck oder Schmerzen sein. Es kann auch ein Symbol für starke Glücksgefühle sein, dies ist allerdings weniger häufig.
 
Spirituell: Weinen im Traum steht für die Trauer über einen persönlichen Verlust.
 
Siehe Freude Gefühle Lachen Schrei Tränen Trauer Traurigkeit Verlieren

  • Aufwachen und weinen steht für einen unterdrückten Schmerz oder ein unbehandeltes Trauma. Man hat große Angst, und will sich deshalb dieser Krise nicht stellen. Es signalisiert, seinen Probleme gegenüber offener zu begegnen, oder etwas mehr Bereitschaft gegenüber schwierigen Änderungen aufzubringen.
  • Wenn das Weinen nicht erhört wird stellt das Hilflosigkeit, Vernachlässigung oder Frust dar. Man fühlt sich unbedeutend, weil niemand einem zuhört. Man sollte seiner Unzufriedenheit deshalb mehr Stimme verleihen.
  • Wer um einen Toten weint, wird genesen, falls er sich gerade krank fühlt; mit anderen Worten: er wird einen neuen Anfang wagen können, weil das Schlimmste hinter ihm liegt. Ein solcher Traum kündigt häufig Phasen des Übergangs von einem Bewußtseinszustand in einen anderen an.
  • Wenn wir alleine weinten, bedeutet dies, dass eine große Freude gleich um die Ecke auf uns wartet. Es ist möglich, dass in naher Zukunft viele schöne Dinge passieren werden und wir von positiver Energie überwältigt werden. Auch wenn sich der Traum sehr traurig und deprimierend anfühlte, ist alleine zu weinen, immer ein gutes Zeichen. Freuen wir uns deshalb auf die neuen und aufregenden Momente im Leben, die bald auf uns zu kommen werden.
  • Wenn wir mit jemandem zusammen geweint haben, bedeutet dies, dass wir bald einen Grund zum feiern haben werden. Vielleicht rückt die Verlobung näher oder eine Baby ist im Anmarsch.
  • Aus Aufgeregtheit oder vor Glück weinen, repräsentiert große Freude, die unseren Lebensweg in nächster Zeit bestimmen wird. Machen wir das Beste aus dieser Zeit, solange diese Hochphase andauert.
  • Hysterisches weinen bedeutet, dass wir unterdrückte Gefühle angesammelt haben. Vielleicht denken wir noch immer an unseren Ex-Partner oder haben ungelöste Probleme mit anderen Menschen. Es ist an der Zeit, diese Themen genauer zu untersuchen und herauszufinden, was wir dagegen unternehmen können. Es ist mitunter sehr wichtig, mit vergangenen Ereignissen fertig zu werden, um im Leben weitermachen zu können.
  • Wenn wir die Mutter im Traum schluchzen sahen, ist es an der Zeit, über unser Leben und unsere Ziele nachzudenken. Wir sollten unsere Lebenspläne überarbeiten und gegebenenfalls korrigieren. Dieser Traum deutet manchmal auf eine trostlose Zeit, die viel Elend und Traurigkeit ins Leben bringen wird. Vielleicht scheitern wir mit unseren Geschäften oder jemand, den wir lieben, geht plötzlich von uns.
  • Der weinende Vater kündigt an, dass bald etwas Ungewöhnliches passieren wird. Väter sind meistens stark und verbergen ihre Gefühle, und es ist sehr ungewöhnlich, sie weinen zu sehen. Änderungen, die demnächst passieren werden, könnten deshalb schwerwiegend sein. Es hängt von unserer aktuellen Lebenssituation und Einstellung ab. Was auch immer passiert, stellen wir sicher, dass wir daraus lernen, damit wir uns weiterhin auf die angenehmen Seiten des Lebens konzentrieren können.
  • Wenn ein einsamer Mann eine schöne junge heftig weinende Frau sieht, sagt dies eine neue Bekanntschaft voraus, und es besteht die Aussicht, dass sich daraus eine feste Liebesbeziehung entwickeln kann.
  • Das weinende Krokodil {umgangssprachlich für Krokodilstränen} warnt vor Heuchelei.
  • Wenn ein Geschäftsmann viele weinende Menschen sieht, sagt dieser Traum unvermeidbare finanzielle Verluste voraus.

Volkstümliche Deutung:
(europ.):
  • weinen allgemein: gilt für nahe Freude und große Überraschungen nach Kummer über eine Person die man bald vergessen wird.
  • jemanden weinen sehen: bedeutet, dass man jemanden trösten oder mit ihm Mitleid haben darf.
(arab.):
  • jemanden weinen sehen: du wirst dich zu trösten wissen.
  • selbst weinen: Freude empfinden; eine glückliche heitere Zeit steht bevor.
(indisch):
  • sei ohne Sorge, es wird alles wieder gut.
  • im Schlaf weinen: du wirst eine übergroße Freude erleben.
  • jemanden weinen sehen: du wirst eine nahestehende Person kränken.
TRAUM = die Frage, was wirklich real ist, Detailsdie innere seelische Realität

Assoziation: Erschaffen; Erwachen für die innere Wirklichkeit. Fragestellung: Was ist für mich real?   Traum im Traum {verschachteltes Träumen} kann vor Tagträumerei mit Flucht vor der Realität warnen. Das Traum-Ich ist die Person im Traum, mit der man sich identifiziert. Es ist die Person, die man im Traum als sich selbst empfindet und mit deren Augen man schaut. Beim Traum-Ich ist zunächst zu betrachten, ob es ... weiter
SOHN = einen ehrlichen Aspekt des Selbst, DetailsErwartungen und Hoffnungen für die Zukunft

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GEFUEHLE = Stimmungsumschwünge, Detailsderen extremeren Regungen man im Leben unterworfen ist

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TRAURIGKEIT = eine Betrübnis, Detailsdie von einer starken Reaktion auf persönliche Erlebnisse ausgelöst wird

Traurigkeit im Traum verspricht nach alter Traumdeutung, dass Wünsche und Hoffnungen bald erfüllt werden. Es kommt vor, dass man aus einem Traum mit einem überwältigenden Gefühl von Traurigkeit erwacht.   Oft wird man sich gar nicht an das konkrete Traumgeschehen erinnern können, das diese Traurigkeit verursachte, aber ein andermal können auch sehr kräftig Symbole in solchen Träumen auftauchen, etwa der Tod eines ... weiter

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