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Datum: 24.08.2017
Ein Mann im Alter zwischen 49-56 gab folgenden Traum ein:

Putzfrau liegt am Boden

Bin mit Albani zusammen. Wir reden miteinander. Auch eine Putzfrau ist unter uns. Sie legt sich auf den Boden. Daraufhin legen wir uns zu ihr.
BODEN = unsere Lebensgrundlage und Sicherheit, Detailsden inneren und äußeren Halt im Leben

Assoziation: Fundament; Grundelemente.
Fragestellung: Wo in meinem Leben möchte ich Stabilität schaffen?
 
Boden im Traum ist das Sinnbild für inneren und äußeren Halt. Boden versinnbildlicht auch die Grundlagen der Existenz, kann also für Sicherheit und Realitätssinn stehen: Verliert man ihn im Traum unter den Füßen, wird man fundamentale Überzeugungen aufgeben, ohne es wirklich zu wollen.
  • Wenn man in den Boden einbricht, droht man auch im wirklichen Leben den Halt, vor allem in finanzieller Hinsicht zu verlieren.
  • Einen großen Spalt, Löcher oder Risse im Boden sehen: das Gefühlsleben des Alltagslebens wird "auseinanderfallen".
  • Ist der Boden weich, sollte man sich um größeren Einsatz in beruflichen Dingen bemühen, da die Karriere sonst ernsthaft gefährdet ist.
  • Nachgiebiger, weicher Erdboden stellt die Verbindung her zu unserem Wusch, bemuttert zu werden, oder zu unserem Bedürfnis nach Hautkontakt.
  • Fällt etwas auf den Boden warnt das vor Unvorsichtigkeit, oder stellt Gefühle dar, die einem nicht mehr wichtig sind.
  • Legt man sich absichtlich auf den Boden, zeigt dies, dass man seine Handlungen im Wachleben nicht so wichtig nimmt. Man wiegt sich in Sicherheit, solange man nichts Riskantes oder Ungewöhnliches tut.
  • Wird man auf den Boden geworfen, weist dies auf große Verlegenheit. Man glaubt unwichtig zu sein und fühlt sich von den anderen nicht respektiert. Es kann auch eine unangenehme Situationen oder einen Konflikte widerspiegeln, der dazu zwingt, auf den Boden der Realität zurückzukehren.
  • Sitzt oder liegt man auf dem kalten Boden, wird man vielleicht bald krank, fällt mit einem Plan auf die Nase oder wird unsanft auf den Boden der Realität zurückgeholt. Manchmal kommt darin auch übertriebene Hochachtung bis hin zur Demut für andere Menschen zum Vorschein.
  • Im Traum auf den Boden zu schauen stellt einen Bereich des Lebens dar, der wieder zur Normalität zurückkehrt, oder als nicht mehr spannend empfunden wird. Es kann aber auch sein, dass man das Leben nicht mehr so aufregend findet, wie es früher war.Vielleicht fürchtet man einen Teil seiner Energie oder sexuellen Anziehungskraft zu verlieren.
  • Schlägt man Nägel in den Fußboden, steht man auf einer gesicherten Basis, mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Tatsachen.
  • Wer im Traum auf glattem Boden ausrutscht und hinfällt, hat die Befürchtung, sich "danebenzubenehmen", dem glatten Parkett (gesellschaftlich) nicht gewachsen zu sein und zu stolpern, was heißt: sich vor anderen lächerlich zu machen.
  • Boden küssen kündigt eine Demütigung an, die man erleidet.
  • Wer ohne Verbindung zum Boden in der Luft schwebt, vielleicht noch vom Wind geschüttelt wird, warnt das oft vor zu hochfahrenden Plänen, bei denen man den Boden der Realität unter den Füßen verliert und deshalb Probleme erleben muss.
  • Von einer Landung am Boden zu träumen, stellt die Rückkehr zu einer normalen Denkweise dar, die gewöhnlich bis konservativ ist. Eine spannende und ernste Angelegenheit wird sich bald beruhigen.
  • Wird man zu Boden gedrückt oder gestreckt, ist zu befürchten, dass man von Pflichten und Sorgen überwältigt wird.
  • Wer auf harten Boden fällt und sich dabei verletzt, dem ist das Leben "zu hart" geworden, überall trifft er auf Widerstände ("Kanten und Ecken"), und er hat von der "harten Realität" einfach genug.
  • Ein Betonboden symbolisiert Rauheit und Zähigkeit. Es wird uns schwer fallen, Fehler zu machen. Der Traum deutet aber auch darauf hin, dass unsere Ideale immer Risse haben werden. Man versuche, ein wenig flexibler zu sein.
  • Sandboden im Traum versinnbildlicht Unbeständigkeit und einen Mangel an Sicherheit.
Mit dem Boden sind immer unsere Grundlage und Prinzipien angesprochen. Es geht hier um die Erdung, das heißt, um die Organisation des Alltagslebens und die tatsächliche Verwirklichung von Ideen und Absichten.
 
Siehe Acker Asphalt Barfuß Beton Erde Grund Land Lehm Moor Sand Steine Sumpf
Volkstümliche Deutung:
(europ.):
  • ein schön ausgelegter Fußboden: warnt vor Gefahr;
  • ein schmutziger Fußboden: deutet auf Ärger, Sorgen und Verdrießlichkeiten hin;
  • Boden sehen oder darauf laufen: Freude und Leid;
  • auf dem Boden liegen: Mahnung, auf seine Gesundheit zu achten;
  • ausgestreckt auf dem Boden liegen: bescheidene Verhältnisse für einige Zeit;
  • auf dem Boden sitzen: zunehmende Unsicherheit der Verhältnisse.
  • Fußboden annageln: Erfolg auf durchaus gesicherter Basis.
  • Apfel oder Äpfel am Boden liegend: deuten auf falsche Freund(e) in der näheren Umgebung hin;
  • fremden Grund und Boden betreten und dann dem Angriff einer Dogge ausgesetzt sein: es besteht die Gefahr, dass Sie die Gesetze Ihres Landes oder Ihre Grenzen überschreiten;
  • Fußboden bürsten: man wird Schwierigkeiten in der Arbeit zu überwinden haben.
  • einen Dolch im Boden stecken sehen: Warnung vor einer Gefahr;
  • das Gefühl, mit dem Fahrrad über den Erdboden zu schweben: unbewußtes Streben nach sozialem Vorwärtskommen, nach Verbesserung des Einkommens;
  • ein zu Boden schwebender Fallschirm: verkörpert den Wunsch, sich aus einer privaten oder beruflichen Situation zu befreien.
  • Boden fegen oder wischen: schlechtes Omen für geschäftliche Angelegenheiten; gute Häuslichkeit;
  • Bodenwurzeln sehen: Mahnung, einer Sache auf den Grund zu gehen; langsam begreift man die Zusammenhänge einer Angelegenheit;
(arab.):
  • grüner Boden oder bemooster Boden: Geld, reiche Heirat.
  • gedielter Boden: du wirst gute Gesellschaft finden.
  • auf dem Boden liegen, sitzen oder knien: man hat mit unangenehmen Ereignissen zu rechnen.
  • etwas auf dem Boden suchen: man sollte irgend etwas in seiner Umgebung nicht unbeachtet lassen, was von nutzen sein könnte.
  • niedrig und fast über den Boden fliegen: weist auf Krankheiten und Unruhezuständen hin, von denen man sich aber erholt; man verspürt den Wunsch, das Leben und die Zukunft abzustecken;
  • Mosaikboden sehen oder darauf gehen: dein kleinliches Benehmen wird dich nicht beliebt machen.
  • auf Parkettboden gehen: deine Zukunft wird sich höchst wechselvoll gestalten.
(indisch):
  • du wirst bald eine kleine Reise antreten und nachher noch lange an sie zurückdenken.
  • auf dem Boden liegende Blätter: dein Alter wird ohne Sorgen sein.
  • auf Mosaikboden gehen: du wirst ein glücklicher Mensch werden.
  • Tanzboden: du kannst sorglos sein.
PUTZFRAU = Unterordnung, Detailsdie sich völlig dem Willen einer anderen Person anpasst

Putzfrau im Traum repräsentiert einen Aspekt von sich selbst, der völlig dem Willen einer anderen Person entspricht. Man stellt fremde Bedürfnisse über die eigenen. Vielleicht fühl tman sich nur dann wohl wenn man ständig jemandem untergeordnet ist.
  • Im Alptraum stellt ein Dienstmädchen die Gefühle des Unterschätztwerdens dar, oder macht deutlich, dass man es jemandem zu einfach macht.
Es kann damit aber auch eine Person oder eine Situation gemeint sein, die uns behilflich ist oder uns verwöhnt.
 
Siehe Bedienung Knecht Putzen Reinigen
==> weiterlesen
Volkstümliche Deutung:
(europ.)
  • Dienstmädchen: Ärger wegen Klatsch.
REDE = ein Mitteilungs- und Geltungsbedürfnis, Detailsauf seine Umwelt einwirken wollen

Rede im Traum (Ansprache) kann ein Mitteilungs- und Geltungsbedürfnis versinnbildlichen; man will sich vielleicht im Wachleben allzusehr in den Vordergrund drängen. Auf jeden Fall möchte man auf seine Umwelt wirken und sie in seinem Sinne beeinflussen. Auch warnt sie oft vor Übertreibungen, mit denen man anderen auf die Nerven fällt. Manchmal weist sie auf Schwatzhaftigkeit hin. Hält ein anderer die Rede, warnt uns das ... weiter
UNTER = unbewusste Inhalte, Detailsdie zur Ergründung der inneren Tiefen beitragen können

Assoziation: Unbewußtes; niederer Aspekt des Selbst. Fragestellung: Was bin ich bereit hervorzubringen?   Unten im Traum signalisiet die Berührung mit gewissen Inhalten des Unbewußten. Während man im Wachzustand gewöhnlich keinen Zugang zu seinem Unbewußten hat, kann man im Traum, mit dieser Seite leicht in Kontakt treten. Fahrten in der Untergrundbahn symbolisieren Reisen, zu denen man bereit - oder gezwungen - ... weiter

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