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Datum: 26.07.2014
Eine Frau im Alter zwischen 42-49 gab folgenden Traum ein:

Verstorbene Großmutter

Meine verstorbene Großmutter ist mir im Traumbegegnet. Sie lag auf einem schmalen Brett und hatte ein weisses Gewand an und mich nur angelächelt
VERSTORBENER = starke Emotionen zum Verstorbenen haben, Detailshilfreichen Rat erwarten oder suchen

Verstorbene im Traum verweisen in der Regel auf starke positive oder negative Emotionen, die man im Zusammenhang mit diesen Menschen erlebt hat. Anlaß für solche Träume können noch nicht verarbeitete Schuldgefühle oder Aggressionen sein. Auf diese Weise von Verstorbenen zu träumen, ist die einzige Möglichkeit, noch nachträglich einen Schlußstrich unter die Beziehung zu setzen.
  • Wer einen Verstorbenen im Traum sieht, erwartet oder sucht im Wachleben Rat, der hilfreich sein könnte. Oft kündigt ein solcher Traum auch Heilung von Krankheit oder Rettung aus einer Gefahr an.
  • Wenn man den verstorbenen Eltern begegnet, wird das als ein Rat suchen gewertet, man braucht Hilfestellung in einer prekären Lage.
  • Im Altertum glaubte man, wer längst verstorben Freunde sehe, erhalte eine wichtige und für ihn sehr nützliche Nachricht.
  • Die verstorbenen Großeltern erscheinen uns meist als Beschützer, die uns möglicherweise vor einer Dummheit bewahren.
  • Träumt man von der bereits verstorbenen Mutter, ist das eine Warnung, die durch andere Traumsymbole verdeutlicht wird.
  • Wer vom verstorbenen Vater träumt, mit dem ihn zu dessen Lebzeiten ein Vertrauensverhältnis verband, erhält Rat und Hilfe in einer verzwickten Lage.
  • Verstorbene noch einmal sterben zu sehen, läßt darauf schließen, dass sie auch heute noch untrennbar mit einem verbunden sind, dass man ihnen im Leben vielleicht nacheifern möchte, um es so zu etwas zu bringen.
Erinnerungen können jahrelang im Unbewußten "begraben" sein, und oft wird man an andere Zeiten, Orte oder Beziehungen erinnert, wenn im Traum Menschen auftauchen, die gestorben sind. Dies hilft uns, mit der Gegenwart besser zurechtzukommen.
 
Spirituell: Wenn man von Menschen träumt, die gestorben sind, kann dies auf eine Verbindung der eigenen Spiritualität mit längst vergessenen Vorfahren hinweisen.
 
Siehe Großmutter Großvater Mutter Toter Vater Vorfahren
Volkstümliche Deutung:
(europ.):
  • Verstorbene Allgemein: frohe Nachrichten und die Erfüllung langgehegter Hoffnungen.
  • Verstorbene sehen: bringt meist unerwartete Hilfe oder Rettung aus schwieriger Situation.
  • einen Verstorbenen auferstehen sehen: etwas sehr Bedrückendes wird von einem genommen werden; als religiös erlebter Vorgang kann dies ein Neubeginn im Leben anzeigen, eine Wende zum Besseren;
  • Bild von verstorbenen Eltern oder Freunden sehen: Befreiung aus einer drückenden Lage, Hilfe oder Unterstützung;
  • verstorbene Eltern sehen: kündet gute Familiennachrichten an; auch: unerwartete Hilfe bei Probleme die auf einem zukommen.
  • einen verstorbenen Freund sehen: bedeutet unerwartete Neuigkeit;
  • verstorbene Geschwister sehen: bringt langes, gesundes Leben;
  • die Stimme eines Verstorbenen hören (Grammophon, Radio...): kündet einen Witterungswechsel an.
  • das eigene verstorbene Kind sehen: verheißt Sorgen und Enttäuschungen in naher Zukunft;
  • einen Verstorbenen küssen: verkündet reiche Nachkommenschaft;
  • von der verstorbenen Mutter träumen: sie warnt uns vor etwas;
  • die Stimme Verstorbener rufen hören: kann eine Warnung vor der eigenen schweren Erkrankung sein, oder es stehen durch geschäftliche Fehleinschätzungen Verluste ins Haus. (Das Unterbewußtsein ist ein Echo der Zukunft und bedient sich der Stimme eines verstorbenen Vorfahren, weil es vor Gott keine Zeit gibt).
  • ein Gespräch mit einem verstorbenen Verwandten, der einem ein Versprechen abnötigen will: verheißt Kummer, es sei denn, man achte diese Warnung.
  • den verstorbenen Vater sehen: kündet eine unerwartete Freude oder Hilfe an; die Geschäfte entwickeln sich stürmisch, und man benötigt Umsicht zu deren Bewältigung;
  • Sieht eine junge Frau ihren verstorbenen Vater, treibt ihr Geliebter ein falsches Spiel mit ihr, oder er wird sie betrügen.
(arab.):
  • Verstorbene sehen: mit vielen Personen verkehren.
  • mit Verstorbenen sprechen: Man bekommt etwas mitgeteilt, wodurch man geschützt oder gefördert wird. Auch kann eine langgehegte Hoffnung ihre Erfüllung finden.
  • die verstorbenen Eltern sehen oder sprechen: Frohsinn und Glück werden dich erfreuen; eine positive Nachricht erhalten; in einem Notfall unerwartete Hilfe erhalten;
  • einen verstorbenen Freund sehen: eine unerwartete Neuigkeit erfahren; Glück in allen Lebenslagen;
  • verstorbene Mutter sehen oder sprechen: du wirst durch das Wiedersehen eines Bekannten oder durch ein besonderes Glück erfreut werden; auch: Warnung vor unüberlegten Handeln.
(indisch):
  • die verstorbenen Eltern sehen: gute Zeiten werden für dich kommen;
  • verstorbene Geschwister sehen: du mußt vorsichtig sein, denn der Tod lauert auf dich.
  • verstorben Kamerad sehen: große Neuigkeit;
  • verstorbene Mutter sehen: langes Leben;
  • verstorbenen Vater sehen: in deiner Familie wird es zu Veränderungen kommen.
GROSSMUTTER = das Bauchgefühl, Detailsbei Problemen auf eine gewisse Erfahrung zugreifen können

Großmutter im Traum symbolisiert Intuition oder Bauchgefühl. Sie taucht in Situationen auf, mit denen man schon Erfahrungen gemacht hat. Die Großmutter zeigt, dass man positive Entscheidungen für die Zukunft treffen kann, weil man bereits auf einen gewissen Erfahrungsschatz zugreifen kann. Sich Ärger vom Leib halten können, weil man eine ähnliche unangenehme Situation schon einmal erlebt hat.
 
Auch: Das Bauchgefühl haben, dass man über eine bereits geplante Entscheidung besser noch einmal gründlich nachdenken sollte; vielleicht stellt sie auch eine Empfehlung dar, die den Rat gibt, wie man sich in Ehe, Beruf oder Familienleben richtig verhalten soll.
  • Wer die eigene Großmutter im Traum trifft, wonach sie sich verabschiedet und langsam entfernt, soll angeblich ihren nahen Tod voraussehen.
  • Eine unbekannte alte Frau, ist das archetypische Bild der Großen Mutter. Auch Übermutter, die alles richten möchte, was einen bedrückt. Sie kann aber auch unsere persönliche Eigenschaften darstellen.
Manchmal auch ein Symbol für "vergangene Geborgenheit" und eine beschützte Lebensphase. Vielleicht distanziert man sich von eigenen Kindheitserlebnissen und läßt die Lebensphase, in welcher die Großeltern eine besondere Wertigkeit hatten, emotional hinter sich. Man ist auf dem Weg zur "reifen Persönlichkeit", ist endgültig "erwachsen geworden".
 
Siehe Archetyp Eltern Enkel Frau Großeltern Großvater Mutter Verstorbener
==> weiterlesen
Volkstümliche Deutung:
(europ.):
  • Großmutter alleine sehen oder sprechen: verkündet viel Freude; ein gutes Vorhaben wird gelingen;
(arabisch):
  • Großmutter sehen: du gehst einem großen Glück entgegen.
GEWAND = seine Blöße bedecken oder etwas zu verbergen suchen, Detailsauch Ausdruck von Entspannung und Gelöstheit

Der Traum von einem Gewand kann bedeuten, daß der Träumende seine Blöße bedecken oder etwas zu verbergen sucht. Es kann auch ein Ausdruck von Entspannung und Gelöstheit sein. Was zutrifft, hängt vom Kontext des Traums ab. Hüllt der Träumende einen anderen Menschen in ein Gewand, dann bietet er ihm Schutz. Gewand (Kleidung), das man trägt, soll nach alten Traumbüchern für Sicherheit, Geborgenheit und Zufriedenheit stehen. ... weiter
BRETT = die Neugestaltung des Lebens, Details-zurechtschneiden, eine mühselige Arbeit mit geringem Nutzen

Brett steht oft für die Neugestaltung des Lebens auf einer sicheren Grundlage, insbesondere beim Annageln von Brettern am Boden, Schneidet man Bretter zurecht, deutet das auf eine mühselige Arbeit mit geringem Nutzen hin. Zuweilen geht man auch auf Brettern (zum Beispiel Surfbrett, Wasserski) auf dem Wasser, was darauf hinweist, daß man im Leben gut vorankommt und Schwierigkeiten überwindet.   Psychologisch: Je glatter ... weiter

Ähnliche Träume:
 
06.11.2017  Eine Frau zwischen 21-28 träumte:
 
Verstorbene Oma
Ich war auf dem Friedhof, wo das Grab meines Vaters ist, Da ruft meine verstorbene Oma an, frägt mich welches Jahr es ist. Ich meine 2017, nun sagte mir meine Oma sie habe Angst ob sie mit mir weiter telefonieren kann. Ich sagte ja, aber sie solle den roten Knopf drücken vom Krankenhsusbett, damit jemand kommt zu ihr und bei ihr ist. Sie sagte es kommt niemand, sie möchte mit mir reden.
 

21.10.2015  Eine Frau zwischen 35-42 träumte:
 
Verstorbene Oma
Ein Haus mit zwei Wohnungen. Oben habe ich gewohnt. Am Abend habe ich die Rolläden runter gemacht bin dann nochmal durchs Haus gegangen und habe gesehen das bei der unteren Wohnung die Haustür offen stand. Plötzlich stand meine verstorbene Oma vor mir. Sie sah mich liebevoll an und auf einmal wurde ihre Gesichtsfarbe grau. Ich bekam Angst und lief schnell in meine Wohnung und verschloss die Tür. Ich spürte das etwas nicht stimmte/ Nicht in Ordnung war. Plötzlich sah ich meine verstorbene Oma an einem kleinen Fenter wie sie versuchte mit einem Schraubenschlüssel einzubrechen.
 

09.08.2015  Eine Frau zwischen 35-42 träumte:
 
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Ich hab meine Oma besucht. Eigentlich ist sie schon lange tot, aber irgendwie war sie dieses Mal lebendig. Wobei sie sich seltsam verhielt. Sie redete nicht mit mir und ihre Augen blickten ins Leere. Aber sie lächelte immer zufrieden. Wir waren auch in einem Zoo, mein Onkel war auch dabei. Ich war auf ihn wütend, aber ich erinnere mich nicht, warum. An den Rest des Traumes kann ich mich einfach nicht mehr erinnern.
 

16.07.2015  Eine Frau zwischen 35-42 träumte:
 
verstorbene Großmutter
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