NONNE = einen spirituellen Rückzug oder geistige Erfahrungen,
die man nutzen sollte
Assoziation: Rückzug; spirituelles Leben.
Fragestellung: Welcher Teil von mir muss sich von den Anforderungen des Lebens zurückziehen?
Nonne im Traum stellt Veränderungen dar, die aus einem anderen Blickwinkel resultieren. Vielleicht sollten wir nach göttlichem
Schutz, Rat und Zusammengehörigkeit suchen. Wahrscheinlich sind wir traurig und unzufrieden. Diese Gefühle mögen mit schlechter Arbeit,
einer instabilen Wirtschaft oder mit Liebesproblemen zusammenhängen. Allerdings deuten nicht alle Träume mit Nonnen darauf hin, dass wir
in Schwierigkeiten sind. Manchmal zeigen sie, dass uns die familiären Umstände wichtig sind.
Sie kann ähnlich wie Mönch verstanden werden; allgemein symbolisiert sie geistige Erfahrungen, die man nutzen
sollte. Ähnliche Bedeutung wie Mönch, nur mit weiblichem Vorzeichen. Wer von Nonnen träumt, muss noch lange kein Heiliger sein. Im
Gegenteil.
Siehe Abt Abtei Äbtissin Einsiedler Kloster Mönch Pilger
- Eine weiß gekleidete Nonne symbolisiert Reinheit. Sie signalisiert auch die Ankunft eines Problems aufgrund falscher
Versprechungen. Wir müssen bereit sein, zu unserem einfachen Leben zurückzukehren, weit weg vom Materiellen und nicht immer nur an
Geld denken. Außerdem zeigt sie, dass wir auf eine gesunde Ernährung achten müssen.
- Eine schwarz gekleidete Nonne, bedeutet eine falsche Entscheidung. Wir sind der irrigen Überzeugung, dass wichtige
Angelegenheiten auch ohne unser Zutun gelöst werden. Dieser Traum hängt mit unserem geschwächten Selbstvertrauen zusammen, indem
wir Angst davor haben, uns der Realität zu stellen.
- Eine böse Nonne steht für Verrat und schlechte Freunde. Diese Freundschaft besteht vielleicht schon lange, aber sie wird
uns negativ verändern und beeinflussen. Wenn wir gleichzeitig von einer bösen Nonne und einem Chef oder Geschäftsinhaber träumen,
müssen wir nach anderen Menchsen Ausschau halten, denen wir vertrauen können.
- Wer von einer schwangeren Nonne träumt, hat Angst angesichts eines bedeutenden Ereignisses. Dieses Traumerlebnis
zeigt, dass wir uns mit Menschen treffen, die nichts Gutes im Sinn haben. Deshalb sollten wir nach Gefahren durch andere Ausschau halten.
- Eine alte Nonne symbolisiert Weisheit, Rat und spirituelles Wachsum. Sie zeigt, dass wir jetzt bereit sind, auf den Rat von
jemandem zu hören, der uns helfen möchte, auch dann, wenn wir diese Hilfe bisher abgelehnt haben.
- Im Traum eine Nonne sein, deutet auf eine schöne Zeit mit viel Glück. Allerdings müssen wir alte Probleme lösen, die uns
immer wieder das Leben schwer machen. Es zeigt auch, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben. Wenn wir Nonne werden, ist
dies ein Zeichen für spirituelles Wachstum, und dass wir uns von schlechten Gefühlen fernhalten.
- Vom Tod einer Nonne träumen, warnt vor dem Tod eines Familienmitglieds. Es ist ein Traum, der schnell zu einem Alptraum
wird und die Ankunft schlechter Nachrichten oder sogar eine Familienkatastrophe bedeutet.
- Wenn Männer von Nonnen träumen, dann widerstreiten sich in den Tiefen ihres Trieb- und Gefühlsleben meist dunkle
Regungen. Was dem Träumer wahrscheinlich fehlt, ist der Mut zur Selbsterkenntnis. Aber auf die Dauer wird das Verschleiern {Nonnen
tragen Schleier} verschiedener unbewußter Regungen nicht mehr möglich sein.
Volkstümliche Deutung:
(europ.):
- Nonne warnt vor Frömmelei, verkündet auch eine Änderung der eigenen Verhältnisse; Vorsicht vor Übertreibungen!
- eine Nonne sehen: Warnung vor der Scheinheiligkeit anderer;
- mit einer Nonne verkehren: bedeutet einen Berufswechsel oder allgemein eine Veränderung der derzeitigen Verhältnisse;
- selbst Nonne sein oder werden: bedeutet eine glückliche Ehe oder bessere, sorgenlosere Zeiten;
tröstlicher Hinweis auf kommende Besserung; verspricht insbesondere eine glückliche Ehe oder Häuslichkeit;
- eine tote Nonne: weist auf Verzweiflung über Untreue der Lieben sowie verlorenes Vermögen hin;
- Nonne für einen religiösen Mann: materielle Annehmlichkeiten werden mit seinem Glauben in Konflikt geraten;
er sollte sich gut unter Kontrolle halten;
- Sieht eine Frau Nonnen, wird ihr Witwenschaft oder die Trennung vom Geliebten vorausgesagt.
Ist sie selbst Nonne, dann wird sich Unzufriedenheit mit ihrer derzeitigen Umgebung einstellen.
- Wenn eine Frau den Orden verläßt, so wird ihre Sehnsucht nach irdischen Freuden mit ihren gewählten Pflichten
in Konflikt geraten.
(arab.):
- Nonne sehen: einsam und verlassen leben müssen, hüte dich vor Falschheit.
- Nonne in weiß sehen: Ankündigung eines Todesfalles.
- Nonne begegnen: Ruhelosigkeit und Liebeskummer.
- mit einer Nonne reden: du wirst dein Gelübde nicht halten, Treulosigkeit der Geliebten.
- Nonne singen hören: fromme Gefühle und Stimmungen werden dich beseelen; auch: Kummer und Herzeleid.
- betende Nonne: die Sorgen gehen bald vorüber, ein mächtiger Freund steht an deiner Seite.
- Nonne einweihen: gib deine Hoffnung auf.
- selbst Nonne sein: ein unvorhergesehenes Ereignis steht bevor, das beträchtlichen Schaden im familiären Bereich zur Folge haben wird.
(indisch):
- Nonne allgemein: du kannst damit rechnen, dass in der nächsten Zeit sich alles in deinem Heim bessern wird.
- Nonne sehen oder sprechen: du wirst deinen Stand ändern.
- Nonne singen hören: du kannst keine Herzensruhe finden.
- Nonne werden: du wirst unverheiratet bleiben.
KLOSTER = Stille und Selbstbesinnung,
sich nicht zu sehr in sich zurückziehen sollen
Assoziation: Spirituelle Gemeinschaft; Rückzug von weltlichen Belangen.
Fragestellung: Wo in meinem Leben sehne ich mich danach, mich mit meinen spirituellen Gleichgesinnten zusammenzutun?
Kloster im Traum bedeutet, wir haben Angst vor dem "wirklichen Leben" und neigen zur Realitätsflucht, und wenn sich für dieses
Problem eine akzeptable Lösung anbietet, nehmen wir dort Zuflucht - auch wenn wir uns "strengen Regeln unterwerfen" {und auf
Individualität verzichten} müssen. Manchmal auch: Ein Selbstbestrafungstraum, in dem wir "für etwas büßen möchten".
Ein Ort der Stille und Selbstbesinnung - aber auch eine hervorragende Möglichkeit, um uns der Realität und den Anforderungen des Lebens
zu entziehen. Genauso ist die symbolische Bedeutung dieser "Insel des Friedens und der Abgeschiedenheit" zu verstehen.
Siehe Abt Abtei Äbtissin Einsiedler Kirche Mönch Nonne Pilger
- Sehen wir uns selbst in ein Kloster versetzt, möchten wir seelische Einkehr halten, wahrscheinlich auch mehr Ruhe ins
Leben bringen. Andererseits kann dies zugleich davor warnen, uns zu sehr zurückzuziehen und auf der Suche nach dem Lebenssinn
den Kontakt zur Realität zu verlieren.
- Fühlen wir uns im Kloster eingesperrt, symbolisiert dies Autoritätsprobleme. Es ist möglich, dass unser Vorgesetzter oder Chef
uns nicht davon überzeugt hat, dass er die Führungsposition in dem Unternehmen verdient, für das wir arbeiten, und wir glauben, dass wir
dieser Person nicht zuhören sollten, weil sie nicht bereit ist, diese Aufgabe erfolgreich zu erledigen.
- In einem Kloster herumlaufen bedeutet, dass unsere aktuelle Situation uns ziemlich verwirrt und wir nicht wissen, wie wir
handeln sollen. Etwas hat uns aus der Bahn geworfen. Es ist wichtig, dass wir uns die Zeit nehmen, alles zu überdenken und dann zu
entscheiden, was als nächstes zu tun ist. Wir dürfen jetzt nicht impulsiv handeln, sonst würden wir in einer schlimmeren Situation landen als
der, in der wir uns jetzt befinden.
- Allein in einem Kloster beten symbolisiert Bescheidenheit, die belohnt wird. Wir sind ein Mensch, der nicht gerne über sich
selbst spricht, sondern lassen unsere Taten sprechen. Einflussreiche Personen werden unsere Einstellung zu schätzen wissen und
erkennen, dass sie eine solche Person in ihrem Unternehmen brauchen. Wir müssen uns keine Sorgen um unsere Existenz machen, denn es
gibt immer Menschen, die Bescheidenheit mehr respektieren als Arroganz.
- Mit anderen Menschen in einem Kloster beten bedeutet, dass wir uns durch unsere Anstrengungen und harte Arbeit
auszeichnen. Wir fragen uns oft, warum Menschen, die Abkürzungen nehmen, ein besseres Leben haben als wir und denken darüber nach,
wie sie zu werden. Das ist jedoch einfach nicht unser Persönlichkeitsstil, und wir können uns deswegen nicht ändern. Unser Weg wird sich
mit der Zeit als besser und dauerhafter erweisen, und wir werden dafür auch belohnt werden.
- Sich im Kloster verstecken bedeutet, dass wir es bereuen, einen geliebten Menschen beleidigt oder verletzt zu haben, und
auch nicht um Vergebung gebeten haben. Es ist gut, dass wir uns unseres Fehlers bewusst sind, aber die Tatsache, dass unsere Eitelkeit
und unser Stolz es nicht erlauben, Reue zu zeigen, ist nichts, worauf wir stolz sein dürfen. Wollen wir, dass diese Beziehung anhält, müssen
wir schon zugeben, dass es uns leid tut.
- Ein verlassenes Kloster symbolisiert unerfüllte Wünsche. Wir waren wahrscheinlich viel ehrgeiziger, als wir jünger waren und
hatten konkrete Vorstellungen darüber, wie ein Leben auszusehen hatte, aber vieles lief nicht so, wie wir es wollten. Heute glauben wir, es
sei zu spät, daran noch etwas zu ändern, aber wir liegen falsch. Wir haben noch genügend Zeit, unsere Wünsche und Sehnsüchte in die
Realität umzusetzen. Mit ein wenig Willenskraft und Geduld wird sich der Erfolg einstellen.
- Ein brennendes Kloster symbolisiert die Eskalation eines Konflikts im wirklichen Leben. Vielleicht verstehen wir uns nicht mit
jemandem aus unserem Umfeld, versuchen aber, dies aus Höflichkeit zu verbergen. Ein Ereignis löst jedoch erneut einen Konflikt aus und wir
beginnen einen Krieg. Um ernsthafte Konsequenzen zu vermeiden, sollten wir sicherstellen, dass wir unsere Worte und Emotionen stets unter
Kontrolle halten.
Volkstümliche Deutung:
(europ.):
- Kloster verkündet ein behagliches Leben, für Ledige auch baldige Verlobung oder Verheiratung;
- Kloster auftauchend: man ist mit dem derzeitigen Umfeld unzufrieden und sieht sich nach einem neuen um;
- Kloster sehen: Ruhe und Frieden;
- in Kloster hineingehen: innige Freude im Alter;
- in einem Kloster Zuflucht suchen: die Zukunft wird nur dann frei von Sorgen und Feinden sein, wenn man beim Betreten
des Gebäudes keinen Priester begegnet; geschieht das, so wird man vergeblich versuchen, weltliche Sorgen und
seelischen Kummer zu entfliehen;
- Klosterbeitritt: bringt Segen;
- Erblickt ein junges Mädchen ein Kloster, wird ihre Tugend auf die Probe gestellt.
- Bei einer jungen Frau verheißt dies, dass sie ein selbstloses Leben führt , indem sie anderen in deren Kummer hilft.
(arab.):
- Kloster sehen: fromme Gedanken werden dich in deinem Unglück trösten; auch: du wirst eine schöne Reise tun;
- Kloster betreten: man will dich in deiner Freiheit einschränken;
- sich in Kloster aufhalten: böse Menschen werden dir fern bleiben.
(indisch):
- Kloster hineingehen: du wirst ein kirchliches Amt übernehmen;
- Kloster sehen: du hast mit Widerwärtigkeiten zu kämpfen.
HAND = Handlungsfähigkeit, Macht und Herrschaft,
sein Lebens durch Energie und Tatkraft gestalten
Assoziation: Fähigkeit, Kompetenz, Hilfe.
Fragestellung: Womit bin ich umzugehen bereit?
Hand im Traum steht allgemein für die Gestaltung des Lebens durch Energie und Tatkraft. Sie gibt Auskunft über unsere
Handlungsfähigkeit. Insofern ist eine Verletzung oder der Verlust der Hand immer ein Zeichen für die Einschränkung des
Handlungsspielraums, oder der Fähigkeit zu agieren. Sie greift, arbeitet, hält fest ...
weiterLESEN = das nach Wissen streben,
sich Geschehnisse ins Gedächtnis zurückrufen
Assoziation: Erkundung alternativer Wirklichkeiten oder Flucht aus der Gegenwart.
Fragestellung: Welche Welten liegen in mir? Was belastet mich?
Bis in jüngste Zeit bestand das einzige Mittel, um Ereignisse festzuhalten, darin, sie aufzuschreiben. Lesen ermöglicht es dem Menschen,
sich Geschehnisse ins Gedächtnis zurückzurufen, private Erinnerungen und solche, die mit anderen Menschen geteilt werden.
Das Lesen ...
weiterREICH = Macht und Ansehen,
großes Vertrauen in seine Fähigkeiten haben
Assoziation: Wert; Sicherheit, Macht, Ansehen.
Fragestellung: Was will ich oder fürchte ich zu besitzen?
Reichtum im Traum bedeutet, dass man über ein instinktives Gespür für Macht verfügt oder großes Vertrauen in seine
Fähigkeiten hat. Vielleicht besitzt man viele Talente oder Geldmittel. Auch: Glauben, dass einen nichts mehr aufhalten kann oder dass man
der Beste von irgendetwas ist.
Von Reichtum zu ...
weiterWASCHEN = sich von negativen Gefühlen befreien,
sich von einem Vorwurf reinwaschen wollen
Waschen im Traum steht für das Streben nach einer Beziehung zum emotionalen Selbst und zum erfolgreichen Umgang mit ihm,
da Wasser ein Symbol für Gefühle und das Unbewußte ist. Wir wollen uns von unerwünschten Gefühlen oder Widrigkeiten des Leben
befreien. Vielleicht wollen wir einen Neuanfang machen.
Wäscht man entweder sich selbst oder ein Kleidungsstück, so befreit man sich damit symbolisch von negativen ...
weiterWEIN = einen fröhlichen Anlaß,
der uns zuversichtlich in die Zukunft blicken läßt
Assoziation: Geselligkeit; Zufriedenheit; Feiern.
Fragestellung: Was möchte ich genießen?
Wein im Traum stellt eine glückliche Situation dar, die einen Anlaß zum Feiern bietet. Wir haben exakt das erreicht was wir
wollten, und blicken deshalb entspannt und zuversichtlich in die Zukunft. Wein kann in Träumen Sinnbild für einen fröhlichen Anlaß sein. Er
beeinflußt das Bewußtsein und die Wahrnehmung. Spielt der ...
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