🌙JOAKIRSOFT - Traumdeutung, Traumsuche, Traumtagebuch


Symbole in Träumen suchen:
 
Symbol eingeben (max. 3 Symb.)
fLeser 9
   👍Diesen Traum bewerten :🗣
🎧 Deutung vorlesen
Am 19.02.2026
gab eine ältere Frau im Alter zwischen 63-70 diesen Traum ein:

50 ziger Jahre

Ich träume, dass ich mich in Ungarn befinde. Das könnte die Nachkriegszeit sein. Meine Großeltern sind da. Sie leben in Ungarn. Und auch noch ein Onkel und eine Tante, die ich aber im wirklichen Leben gar nicht kenne. Es gibt einen Untermieter. Der Mann ist groß und rager, aber nicht unsympathisch. Wortkarg. Meine Großeltern haben kein Geld und sind auf die Miete von dem ihm angewiesen. Er bezahlt sie und wirft meiner Oma das Geld irgendwie hin. Meine Oma sagt zu mir, sie weiß nicht, wie sie über die Runden kommen soll. Ich sage zu ihr, da ich jeden Monat 3000 Euro habe, ist es kein Problem für mich, sie und meinen Opa durchzubringen. Die Wohnung ist beengt. Alle schlafen in Betten oder auch auf Couchen, weil es einfach nicht genügend Platz gibt. Dann ist es dieselbe Zeit, aber eine andere Szene, wo ich mit Leuten in einer Kneipe sitze. Und es geht um Sängerinnen und um Künstler. Und ich erkenne Künstler, die sich etabliert haben und ich nicht. Und dann gibt mir einer die Auskunft, dass es daran liege, dass ich zu dick bin. Im wirklichen Leben bin ich übrigens nicht dick, ich bin schlank. Ich sehe dann einen Chor. Es sind Schauspieler, die auch singen, und ich denke, vielleicht wäre das was für mich gewesen, mich dieser Gruppe anzuschließen. Der Gesang ist toll, also man merkt, dass sie alle Gesangsunterricht hatten und singen können. Was sie gesungen haben, erinnere ich aber nicht mehr. Auch sie sind alle gekleidet wie die Leute in der Nachkriegszeit, von der Kleidung und von den Frisuren her. Ich befinde mich eindeutig in dieser Zeit. Dann taucht in dem Traum irgendwie Veronica Ferres auf und sie ist sehr jung, sie ist erst 35 in dem Traum, obwohl sie ja eigentlich so alt ist, obwohl sie ja älter ist im echten Leben. Und der Traum erinnert mich daran, dass sie einen Millionär geheiratet hat und dass sie nur noch die Dinge tun muss, auf die sie Bock hat, dass sie jetzt wirklich alles andere wie Haushalt und so weiter nicht mehr machen muss. Dass sie das damit gut getroffen hat. Und ich frage mich, ob sie berechnend ist oder ob sie einfach nur Glück gehabt hat.

Rückkehr in die Nachkriegszeit und der Vergleich mit den Etablierten:

Einleitung

Dieser Traum führt in eine vergangene Epoche, die als Projektionsfläche für existentielle Fragen dient. Die Nachkriegszeit steht psychologisch für Mangel, Neuaufbau und Überlebensstrategien. Innerhalb dieser historischen Kulisse entfalten sich Themen von Versorgung, Anerkennung, sozialem Aufstieg und Selbstwert.
  • Ungarn und die Nachkriegszeit:

    Ungarn erscheint hier nicht als konkreter geografischer Ort, sondern als Symbolraum für Herkunft und familiäre Wurzeln. Die Nachkriegszeit verweist auf Entbehrung, Instabilität und das Gefühl, mit begrenzten Mitteln auskommen zu müssen.

    Das Setting deutet auf eine innere Auseinandersetzung mit Generationenerfahrungen hin. Es geht um Prägungen durch Mangel oder durch das Bewusstsein, dass Sicherheit niemals selbstverständlich ist.
  • Die Großeltern und die finanzielle Not:

    Die Großeltern verkörpern Tradition, Herkunft und familiäre Kontinuität. Ihre finanzielle Abhängigkeit vom Untermieter verweist auf Verletzlichkeit. Dass der Mann das Geld respektlos hinwirft, deutet auf ein Machtgefälle hin. Geld wird hier zum Instrument der Demütigung.

    Die Aussage der Großmutter, sie wisse nicht, wie sie über die Runden kommen solle, bringt existenzielle Unsicherheit zum Ausdruck.

    Die Reaktion der Träumenden ist bemerkenswert. Sie erklärt, sie könne mit ihren 3000 Euro monatlich problemlos helfen. Hier zeigt sich ein Rollenwechsel. Aus dem abhängigen Kind wird die versorgende Instanz. Psychologisch bedeutet das eine Übernahme von Verantwortung für die Herkunft. Es ist der Wunsch, Mangel zu überwinden und die familiäre Linie zu stabilisieren.
  • Die beengte Wohnung:

    Die Enge symbolisiert Einschränkung. Viele Menschen teilen sich wenig Raum. Das verweist auf das Gefühl, dass individuelle Entfaltung keinen Platz findet. Es ist ein Bild für psychischen Druck oder das Empfinden, sich nicht frei bewegen zu können.
  • Die Kneipe und der Vergleich mit Künstlern:

    Der Szenenwechsel in die Kneipe bringt das Thema Anerkennung ins Spiel. Künstler stehen für Kreativität und Selbstverwirklichung.

    Die Erkenntnis, dass andere sich etabliert haben und man selbst nicht, verweist auf einen inneren Vergleichsmechanismus. Der Hinweis, es liege am Gewicht, ist offensichtlich irrational, da im Wachleben Schlankheit besteht. Das Argument ist daher symbolisch zu verstehen. Es repräsentiert eine willkürliche, möglicherweise selbstkritische Erklärung für vermeintlichen Misserfolg.

    Hier zeigt sich ein innerer Kritiker, der Gründe konstruiert, um das eigene Zurückbleiben zu rechtfertigen.
  • Der Chor der Schauspieler:

    Der Chor symbolisiert Gemeinschaft und kollektive Harmonie. Diese Gruppe ist ausgebildet, diszipliniert und professionell. Der Gedanke, sich ihnen anzuschließen, zeigt den Wunsch nach Zugehörigkeit zu einer leistungsfähigen Gemeinschaft.

    Dass der Gesang beeindruckend ist, aber nicht erinnert wird, weist darauf hin, dass das Ideal zwar wahrgenommen, aber nicht konkret greifbar ist. Die Identifikation bleibt vage.
  • Veronica Ferres:

    Veronica Ferres erscheint jung und erfolgreich. Sie verkörpert sozialen Aufstieg, finanzielle Absicherung und Freiheit von Alltagslasten.

    Die Überlegung, ob ihr Erfolg berechnend oder glücklich zustande kam, zeigt eine moralische Reflexion über Erfolg. Es geht nicht nur um Neid, sondern um die Frage nach Legitimität. Darf man Glück haben. Darf man strategisch handeln.

    Hier wird der Konflikt zwischen Leistung, Zufall und Berechnung sichtbar. Erfolg erscheint als Mischung aus Talent, Gelegenheit und Partnerschaft.
  • Zukunftsprognose:

    Der Traum deutet auf eine Phase intensiver Selbstbilanz hin. Themen wie finanzielle Sicherheit, Anerkennung und verpasste Chancen könnten in den Vordergrund treten.

    Gefahr besteht darin, sich zu stark mit anderen zu vergleichen und daraus einen ungerechtfertigten Mangel abzuleiten. Ebenso kann die Übernahme übermäßiger Verantwortung für familiäre Altlasten zu innerer Belastung führen.

    Gleichzeitig birgt der Traum das Potenzial, sich von überlieferten Mangelvorstellungen zu lösen und eigene Maßstäbe für Erfolg zu definieren.

Zusammenfassung

Der Traum verknüpft familiären Mangel mit dem Wunsch nach künstlerischer Anerkennung und sozialem Aufstieg. Die Großeltern stehen für Herkunft und Unsicherheit. Die Kneipenszene offenbart Selbstvergleich und innere Kritik. Der Chor symbolisiert das Ideal professioneller Gemeinschaft. Veronica Ferres verkörpert abgesicherte Freiheit und Erfolg. Insgesamt beschreibt der Traum eine Auseinandersetzung mit Wert, Würde und der Frage, was ein gelungenes Leben ausmacht.


Diese Deutung wurde mit dem Sprachmodell (ChatGPT, Version 3.5 oder höher) erstellt.
Die Deutung wurde überprüft und bearbeitet.



 
[A-Z a-z 0-9] + [!-@._*:]


 


 

Beachten Sie, dass eine Änderung des Datums die Sortierung beeinflusst.


1 ⭐️
2 ⭐️⭐️
3 🌟🌟🌟
4 🌟🌟🌟🌟
5 💫💫💫💫💫
6 💫💫💫💫💫💫

⭐️
⭐️⭐️
🌟🌟🌟
🌟🌟🌟🌟
💫💫💫💫💫
💫💫💫💫💫💫