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Am 04.01.2011
gab eine junge Frau im Alter zwischen 14-21 diesen Alptraum ein:

Vater erschossen

Ich stand mit meinem im Parkhaus.Er hatte einen Koffer mit 2 millionen Euro in der Hand.Ich habe mich vor ihn gestellt und habe ihn dann erschossen.

ERSCHIESSUNG = Macht und Kontrolle, Detailsbei einem Steit oder Kampf eine Niederlage befürchten

Erschießung im Traum stellt das Bedürfnis dar, andere kontrollieren zu wollen. Man befürchtet, dass man einen Steit oder Kampf verlieren wird. Man selbst oder jemand anderes will eine endgültige Entscheidung treffen. Sich nicht mehr mit Personen abgeben, die gegen die eigenen Bestrebungen sind.
 
Auch: Ein Prokjekt, das beendet oder absichtlich zum Scheitern gebracht wird; durch einen plötzlichen Verlust oder Rückschlag erschüttert werden; eine gefährliche Entscheidung getroffen haben; eine Angelegenheit, die eine gefährliche Wendung vollzieht.

Ein Alptraum, der meist einen seelisch-geistigen "Mord" aufzuarbeiten versucht: Man hat eine Empfindung, ein Talent, eine Beziehung "umgebracht" - häufig aus Gründen der Anpassung und Vernunft. Übrigens: Kein Grund zur Panik! Mit Sicherheit will dieser Traum nicht andeuten, dass man demnächst zum Mordopfer wird.
 
Siehe Gewehr Jagd Jäger Munition Pfeil Pistole Revolver Schießen Schuß Soldat

  • Wird man selbst erschossen, sollte man danach trachten, sich von seinen Hemmungen zu befreien, da man nur so beträchtliche Schwierigkeiten überwinden kann. Es zeigt außerdem, dass andere Personen oder Situationen die Macht haben, unsere Entscheidungen und Gefühle zu kontrollieren, oder dass man von den Entscheidungen anderer Leute schwer getroffen wurde.
    • An der Schusswunde sterben deutet darauf hin, dass man von einer Niederlage überrascht oder von jemand überwältigt wurde. Einer Person oder Situation nicht gewachsen oder unterlegen sein. Von etwas oder jemand ausgeschlossen werden {Kündigung, Trennung}.
    • Wenn wir den Gewehrschützen gesehen haben, der auf uns geschossen hat, sagt uns das, dass wir versuchen, im wirklichen Leben zu überleben. Wir kämpfen, um unsere Ziele zu erreichen und um aus der unangenehmen und schwierigen Situation herauszukommen, die wir gerade durchmachen. Es kann auch bedeuten, dass uns jemand verfolgt und ständig missbraucht. Es fällt uns sehr schwer, dieser Person zu entkommen.
    • Wenn wir mehrere schwer bewaffnete Schützen gesehen haben und diese auf uns geschossen haben, kann dies bedeuten, dass wir uns gerade schwach und deprimiert fühlen, weil zu viele Aufgaben auf uns warten oder wir zu viel schwere Arbeit zu erledigen haben.
    • Haben wir den Bogenschützen gesehen, der uns erschossen hat, ist dies ein Zeichen dafür, dass jemand im Wachleben eifersüchtig auf uns ist und diese Person möglicherweise ein Rivale ist. Dieser Traum kann entweder mit unserer Liebe oder unserem Berufsleben in Zusammenhang stehen.
    • Wird man nicht getroffen repräsentiert das Menschen oder Situationen, die versuchen unsere Entscheidungen zu beeinflussen.
    • Mit nur einem Pfeil erschossen zu werden, zeigt, dass dieser Traum mit unserem Liebesleben zusammenhängt. Von mehreren Pfeilen getroffen zu werden, ist ein Zeichen dafür, dass wir zu viele Emotionen tief in unserem Herzen tragen. Wir mögen von unseren eigenen Gefühlen überwältigt sein. Manchmal hat diese Symbolik auch etwas mit unserer Eifersucht zu tun.
  • Wenn man selbst jemand erschießt, deutet das auf eine weitreichende Entscheidung. Man wird ein Problem oder lästige Person für immer los. Oder trifft eine emotional gefährliche oder dramatische Entscheidung. Mit einem Bereich im Leben abschließen.
    • Schießt man daneben, zeigt das den gescheiterten Versuch, sein Ziel zu erreichen, oder in einer Angelegenheit eine Veränderung zu bewirken.
    • Haben wir mit Pfeilen auf jemanden geschossen, mag dies ein Zeichen dafür sein, dass wir mit jemandem im Wachleben konkurrieren möchten und eine bestimmte Situation gewinnen möchten.

Volkstümliche Deutung:
(europ.):
  • erschossen werden: verkündet eine verhängnisvolle Zukunft, Ehre.
(arab.):
  • jemanden mit einer Flinte erschießen: eine böse Vorbedeutung;
  • jemand erschießen: ein Feind verfolgt dich;
  • Erschießung sehen: trübe Zukunft;
  • erschossen werden: du bist hoffnungslos verliebt.

VATER = Gewissenhaftigkeit und die Fähigkeit, Detailsdie richtige Entscheidungen zu treffen

Assoziation: Moral; Autorität; Kontrolle; Führung; rationales Überich.
Fragestellung: Worum kümmere ich mich? Was habe ich vor?
 
Vater im Traum repräsentiert das Gewissen, die Fähigkeit richtige Entscheidungen zu treffen, und zwischen richtig und falsch zu unterscheiden. Er kann auch eine Entscheidung reflektieren, die man bereits gefällt hat, oder zu fällen gedenkt. Vater steht teilweise auch für das Verhältnis zum eigenen Vater und die Probleme, die man mit ihm hat. Auch: sich behaupten oder bewähren können; tüchtig sein; seine Aufgaben gut bewältigen können; realitätsnah und praktisch veranlagt sein.
 
Aber auch: An seinen Entscheidungen zweifeln; eine Auswahl treffen müssen, bei der man sich unwohl fühlt; eine Entscheidung treffen müssen, die einem überhaupt nichts nutzt und nur Probleme verursachen wird; eine völlig falsche Entscheidung getroffen haben; einen großen Fehler begangen haben. Jemand anderer trifft für einen die Entscheidungen, die oft nicht im eigenen Interesse sind.

Frauen träumen weit häufiger von der archetypischen Vaterfigur, die in Frauenträumen auftauchen und nicht unbedingt den leiblichen Vater darstellen muss. Dies ist typisch für das Sicherheitsstreben der Frau {die sich als kleines Mädchen vom Vater beschützt und versorgt fühlte}. Demgegenüber gilt aber der Vater im Traum auch als das personifizierte schlechte Gewissen {besonders wenn die Mutter den Vater immer als den Strafenden fungieren ließ}, besonders angesichts häufiger Partnerwechsel.
 
Der Traum-Vater verdeutlicht jene Wesenszüge, die er durch seine Erziehung beeinflußt hat; dahinter erkennt man nicht selten neurotische Störungen, die in der Kindheit begründet wurden. Er kann aber auch auf ein starken Einfluß durch eine Vaterfigur bei einer unreifen Persönlichkeit hinweisen. Allgemein symbolisiert er Männlichkeit, Energie und Tatkraft.
 
Der Vater ist im Traum ein Symbol für traditionelle Ordnung und natürliche Autorität. Der archetypische Vertreter des Rationellen, Funktion des tätigen Bewußtseins und des Willens. Er ist meist der Vermittler der an den Verstand gebundenen Lebensinhalte, aber auch Element des Traditionellen.
 
Hat oder hatte man ein gutes Verhältnis zum eigenen Vater, baut dieser durch das Unbewußte Konflikte ab und führt uns gewissermaßen an seiner Hand sicher auf den richtigen Weg. In den Träumen Erwachsener tritt der Vater entweder als hilfreiche Figur, die die längst vergessenen Lehren des einstigen Vaters ins Gedächtnis zurückruft, oder als die vom Vater geprägte Persönlichkeitsseite auf.
 
Generell muss aber der gesamte Traum sehr eingehend betrachtet werden, denn der Vater ist ein sehr vieldeutiges Traumsymbol.
 
Siehe Archetyp Chef Diktator Eltern Großvater Held König Lehrer Mann Mutter Prinz Richter Schwiegervater Sohn Soldat Stiefvater

  • In den Träumen Jugendlicher ist der Vater im Traum meist ein Gegenspieler. Mit diesem Bild kann ein Generationskonflikt ausgedrückt werden, wenn der Vater in anderer als natürlicher Gestalt auftritt. Das Traumbewußtsein will dadurch helfen, sich von kindlichen Vatervorstellungen zu trennen und den Vater als Menschen wie andere auch zu erkennen.
  • Im Traum Erwachsener ist der Vater mit Macht verbunden. Das mag andeuten, dass wir im Leben beschützt werden. Wenn wir darüber nachdenken, wie wir andere beherrschen und mit unseren Beziehungen umgehen, werden wir erkennen, dass er im Grunde unsere Macht oder Autorität in unseren Beziehungen verkörpert.
  • Bei Söhnen ist er mehr die Autoritätsfigur, das Vorbild, aber auch der Rivale, der Gatte der geliebten Mutter. {Was Freud auf den Ödipuskomplex schließen ließ, denn Ödipus hat bekanntlich seinen Vater getötet und seine Mutter geheiratet.}
  • Bei Töchtern übersetzt er oft den ersten Geliebten, bei Frauen allgemein auch den Gatten oder - in schlecht verlaufenden Ehen - die Sehnsucht nach einer neuen Lebensgemeinschaft und läßt das durch ihn geprägte Wunschbild eines Partners erkennen.
  • Seinen Vater heiraten kann aussagen, dass dauerhafte Entscheidungen getroffen werden müssen. Oder man muss mit einer unerfreulichen Lage auskommen, wenn man eine bestimmte Entscheidung trifft.
  • Wenn man vom verstorbenen Vater träumt, mit dem man zu Lebzeiten ein Vertrauensverhältnis hatte, erhält man Rat und Hilfe in einer verzwickten Lage. Oft steht er auch für das Gewissen, es sei denn, man hatte Probleme mit ihm, die nicht aufgearbeitet wurden.
  • Wenn der Vater stirbt, steht er für moralischen Verfall. Die Fähigkeit positive Entscheidungen zu treffen ist abhanden gekommen. Man traut sich nicht mehr, sich seinen Problemen zu stellen, ist ängstlich oder gewissenlos in seinen Entscheidungen. Er kann aber auch für falsche Entscheidungen oder begangene Fehler stehen.
  • Wenn man mit seinem Vater streitet, ringt man mit einer Entscheidung im realen Leben. Oder man muss für sich selbst kämpfen, um keine Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.
  • Ist der Vater wütend oder traurig, ist man über eine gemachte Entscheidung enttäuscht oder verärgert. Man ärgert sich über einen Fehler oder eine dumme Entscheidung.
  • Taucht der Vater an Orten auf, wo er nichts zu suchen hat, mischen sich seine Ängst in unser Leben ein. Wir trauen uns etwas nicht zu, weil unser Vater dies aus Angst niemals tun würde. Es gibt für uns keinen vernünftigen Grund, es nicht zu riskieren.
  • Wer selbst zum Vater wird, auch wenn das im Wachleben gar nicht zutreffen sollte, hat im Lebensalltag vielleicht eine zündelnde Idee, für die es sich lohnt, sich mit tatkräftigem Bemühen einzusetzen.

Volkstümliche Deutung:
(europ.):
  • bei Mädchen und Frauen Revolte oder Mahnung der männlichen Natur; sehr oft auch Neigung oder Wertschätzung für Erzieher, Lehrer, Pfarrer usw., auf das Vaterbild übertragen; bei Männern häufig Auseinandersetzung mit aufgezwungenen, vorgesetzten, mitunter lästigen, meist unangenehmen Gewalten.
  • Vater sehen: ist ein sicheres Zeichen, dass er dich liebt; auch: man wird bald in ein Problem hineingezogen werden und einen wohlgemeinten Rat benötigen.
  • mit dem Vater sprechen: ein Zeichen kommenden Glücks.
  • Vater stumm bleibend und krank sehen: man muss mit kommenden Schwierigkeiten rechnen.
  • den lebenden Vater sehen: man ist im Begriff, Schande über die Familie zu bringen, und wird an die Schuldigkeit seinem Elternhaus gegenüber ermahnt.
  • den verstorbenen Vater sehen: kündet eine unerwartete Freude oder Hilfe an; die Geschäfte entwickeln sich stürmisch, und man benötigt Umsicht zu deren Bewältigung.
  • Vater sterben oder tot sehen: läßt auf ein langes Leben deines Vaters schließen.
  • Sieht eine junge Frau ihren verstorbenen Vater, treibt ihr Geliebter ein falsches Spiel mit ihr, oder er wird sie betrügen.
(arab.):
  • Vater sehen: dein Vorhaben ist ungünstig.
  • Vater sprechen: etwas Gutes erfahren, du wirst Glück und Erfolg haben.
  • Vater nicken sehen: dein Wunsch wird in Erfüllung gehen.
  • Vater lachen sehen: du wirst ein Kind bekommen.
  • Vater verlieren oder nicht finden: in eine große Verlegenheit geraten.
  • Vater sterben sehen: Unglück und Kummer.
  • selbst Vater werden: man wird sich einen neuen Tätigkeitsbereich erschließen.
  • selbst Vater sein: man wird in nächster Zeit die Freude an einer eigenen Schöpfung erleben.
(indisch):
  • Vater werden: Ledigen verkündet es baldige Heirat, Verheiraten brave Kinder, schönes Eheleben.
  • Vater sehen oder sprechen: Glück.
  • Vater sterben sehen: Unglück.
  • verstorbenen Vater sehen: in deiner Familie wird es zu Veränderungen kommen.
GELD = Selbstwert und Ich-Stärke, DetailsErfolg oder Mißerfolg beim Erreichens seiner Ziele haben

Assoziation: Die Kraft die nötig ist, um unsere Ziele und Wünsche zu erreichen. Fragestellung: Habe ich genügend Potential, mir alle Bedürfnisse zu erfüllen?   Geld im Traum beschreibt den Erfolg oder Mißerfolg beim Erreichen selbst gesetzter Ziele. Es gibt uns zu verstehen, ob wir im realen Leben mehr oder minder in der Lage sind, unser Verlangen und unsere Wünsche zu befriedigen. Viellleicht werden wir uns gerade ... weiter
KOFFER = Wünsche, Sorgen oder Aufgaben, Detailsdie man mit sich herumträgt

Assoziation: Wünsche, Sorgen oder Aufgaben, die man mit sich herumträgt; Fragestellung: Bin ich ausreichend gerüstet oder bereit für einen Wechsel im Leben?   Koffer im Traum deutet auf Probleme und Belastungen hin, die man auf seiner Lebensreise zu tragen hat oder auf sich nehmen soll. Darin sind Sorgen und Probleme verpackt, aber auch noch unausgereifte Ideen und Gedanken, die eines Tages zum eigenen Nutzen ... weiter
HAND = Handlungsfähigkeit, Macht und Herrschaft, Detailssein Lebens durch Energie und Tatkraft gestalten

Assoziation: Fähigkeit, Kompetenz, Hilfe. Fragestellung: Womit bin ich umzugehen bereit?   Hand im Traum steht allgemein für die Gestaltung des Lebens durch Energie und Tatkraft. Sie gibt Auskunft über unsere Handlungsfähigkeit. Insofern ist eine Verletzung oder der Verlust der Hand immer ein Zeichen für die Einschränkung des Handlungsspielraums oder der Fähigkeit zu agieren. Sie greift, arbeitet, hält fest oder ... weiter
ZWEI = Streit und Zwist, Detailsim Alltag mit Widerständen rechnen müssen

Assoziation: Dualität, Zwei{fel}; Opposition, Konflikt; Fragestellung: Wer oder was streitet mit wem?   Zwei im Traum deutet auf eine Auseinandersetzung mit unserer Einstellung zu etwas, oder auf einen Konflikt in unserer Gefühlswelt. Man ringt mit sich widersprechenden Ideen und Überzeugungen oder wird von seinen Entscheidungen hin und her gerissen. Schwierigkeiten behindern das Erreichen von Ergebnissen. ... weiter
PARKEN = die längst verdiente Pause einlegen wollen, Detailsüber eine Auszeit nachdenken

Parken im Traum zeigt, dass man auf dem Lebensweg die längst verdiente Pause einlegen will. Man denkt bei der Entscheidungsfindung über eine Auszeit nach. Man glaubt, mehr Ruhe oder Freizeit zu benötigen. Auch: Verzögerungen; auf etwas warten müssen; Der Parkplatz stellt ein Problem oder eine aktuelle Lebenssituation dar. Er spiegelt die Unfähigkeit oder den Unwillen, an einem Problem zu arbeiten oder es zu ... weiter
STEHEN = je besser der Stand, Detailsdesto stärker das Selbstbewußtsein

Psychologisch: Bei der Deutung dieses Traumbildes kommt es darauf an, wie sicher der Träumende im Traum auf den Beinen steht - je besser der Halt, desto stärker spiegelt sich in diesem Symbol die Festigkeit, das Selbstbewußtsein, die Zuverlässigkeit und die klare Ratio des Träumenden wider.   Siehe Fuß Barfuß Bein Rutschen Stolpern Fallen
MILLIONAER = nicht mehr sein als der Arme, Detailsdenn keiner kann sein Reichtum mit ins Grab nehmen

Millionär im Traum deutet darauf hin, dass der Reiche nicht mehr ist als der Arme - denn keiner kann sein Reichtum mit ins Grab nehmen. Im Traum kann man Millionär sein, auch wenn man im Wachleben ein armer Schlucker ist. Der Millionärstraum schenkt also dem wenig Begüterten die Hoffnung, dass es bei ihm eigentlich besser werden kann. Übrigens kommen Millionenverdienste oder -gewinne zwar in Wunschträumen vor, sind aber ... weiter

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Ich erschieße meinen Vater Gasteintrag
Ich bin in meinem Zimmer. Mein Vater sitzt unter meinem Schreibtisch. Ich erschieße meinen Vater. Ich verlasse das Zimmer. Mein Vater steht oben in der Küche und kocht. Ich frage, warum er nicht tot ist. Er sagt, er sei auferstanden. Dann erschieße ich ihn mehrmals, bis er endgültig tot war.
 
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