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Datum: 11.08.2018
Eine Frau im Alter zwischen 35-42 gab folgenden Alptraum ein:

Doppelmord und große Schuldgefühle

Es ist Sommer. Mein Kumpl Dieter hat einen Mann umgebracht. Ich war dabei. Nun bringe ich auch einen Mann um. Dieter ist dabei. Das Opfer ist ein älterer Herr. Ich habe nun das große Problem die Spuren zu verwischen. Ich rede mir immer wieder ein, dass niemand daraufkommen wird, dass ich es war, ich lege mir Alibis zurecht und rechne damit, dass die Polizei mich bald aufsuchen wird. Ich überlege auch zu gestehen, eine Selbstanzeige zu machen. Ein befreiender gedanke. Doch ich denke mir, ich kann und darf nicht ins Gefägnis, weil ich doch für meinen Sohn Leonhard da sein muss die nöchsten Jahre. Wir setzen die Leiche in ein Straßencafe. Irgendwann wird man schon bemerken, dass der Mann eben tot ist, denken wir. Als ich vorbeigehe herrscht normaler Betrieb, die Leiche wurde noch nicht als solche erkannt. Später gehe ich wieder vorbei. Der Mord wurde erkannt, das Cafe geräumt, Polizei ist vor Ort. An den Stromleitungen neben dem Cafe hängen abgeranzte Fleischteile.
MORD = einen schonungslosen Abschluß, Detailsetwas soll für immer aus der Welt geschafft werden

Assoziation: Gewalttätiges, brachiales Ende.
Fragestellung: Was will ich tun, um irgendeine Sache zu Ende zu bringen?
 
Mord im Traum macht darauf aufmerksam, dass eine große Veränderung willentlich herbeigeführt wird. Dabei ist es gleichgültig, ob man selbst den Mord verübt hat, oder ob er von jemand begangen wurde. Fakt ist, dass bewusst etwas in Schutt und Asche gelegt oder ein Problem für immer aus der Welt geschafft wird. Dabei kann es sich um schädliche Gewohnheiten, negative Denkmuster, widrige Angelegenheiten oder die absichtliche Beendigung einer Beziehung handeln.
  • Begeht man einen Mord, kann das einen radikalen Wandel im Leben ankündigen. Dahinter kann die Absicht stehen, dass man hundertprozentig sicherstellen will, einen bestimmten Fehler nicht zu wiederholen - oder es definitiv zu einer Veränderung kommen wird, selbst wenn andere Menschen dabei brüskiert werden, oder es zu brenzligen Situationen kommt.
  • Jemanden ermorden kann aber auch eine Angelegenheit widerspiegeln, in der man intensiver Eifersucht ausgesetzt ist. Deshalb will man dieser Person jegliches Glück, Erfolg oder ihrer Macht berauben. Oder jemand scheint es große Freude zu bereiten, uns unglücklich zu machen.
  • Wird man selbst ermordet, zeigt dies, dass ein Teil unseres Lebens völlig aus dem Gleichgewicht geraten ist, von äußeren Umständen zerstört wird oder man in einer Notlage ausgenützt wird. Auch: Versagensängste, Angst vor Zurückweisung und Misserfolgen; glauben als Mensch nichts zu taugen; Depressionen haben; Angst haben, seinen guten Ruf zu verlieren;
  • Hat man, eine bestimmte Person getötet, dann muss man zunächst verstehen, was dieser Mensch für uns symbolisiert, um unsere Gefühle zu begreifen und Gewalt über sie zu erlangen.
  • Leidet man an Depressionen, können Mordträume häufiger auftreten, denn Depressionen können in vielen Fällen als gegen sich selbst gerichtete Aggressionen verstanden werden.
  • Wenn man so zornig ist, dass man töten könnte, zeigt dies auch, dass man bestimmte schmerzliche Erfahrungen aus seiner Kindheit noch immer nicht bewältigt hat.
Mord steht oft für verdrängte Gefühle und versäumte Lebensmöglichkeiten, die man nicht annimmt; dann muß man versuchen, sie bewußt ins Leben zu intrigieren. Dieses Traumsymbol zeigt, dass man möglicherweise einen Teil seines Wesens, dem man nicht traut oder das versucht, uns zu beherrschen, stark vernachlässigt. Vielleicht gibt es auch übermächtige Gefühle in bezug auf andere Menschen, die nur in der geschützten Atmosphäre des Traums zum Ausdruck kommen dürfen.
 
In diesem Bild zeigt sich, dass sich eine Seite der Persönlichkeit mit Gewalt abgetrennt hat. Dies kann sich sowohl auf ungenützte Fähigkeiten, wie auch auf Beziehungen zu Mitmenschen beziehen.
 
Spirituell: Auf der spirituellen Ebene stehen Mord und Mörder für willentliche Zerstörung.
 
Siehe Erschießung Erschlagen Erstechen Erwürgen Mörder Selbstmord Totschlag
Volkstümliche Deutung:
(europ.):
  • Mord allgemein: gewaltsamer Abschluß eines Lebensabschnittes; oft Tötung der eigenen Person.
  • Mord-Träume können auch Wahrträume sein, die zur Aufklärung von Mordfällen zu führen vermögen.
  • Mord auf persönliches Leben bezogen: das Unglück eines anderen Menschen bringt einem selbst Vorteile.
  • selbst ermordet werden: bedeutet Vorsicht, Furcht und auch Kummer; eine eigene Not oder Zwangslage wird durch andere ausgenutzt; Feinde arbeiten im geheimen an Ihrem Niedergang.
  • an der Ermordung eines Menschen aktiv oder passiv teilnehmen: deutet unverhofftes Glück an; das man durch anderer Leute Unglück erlangen kann; der Name wird durch dieses schmutzige Geschäft gebrandmarkt sein.
  • Mord sehen: die Missetaten anderer werden einem Sorgen bereiten; Angelegenheiten werden schwerfällig verlaufen; man wird von gewaltsamen Todesfällen erfahren.
  • Augenzeuge eines Mordes sein: die Streitigkeiten in der Umgebung belasten einem nicht; Hinweis auf ein langes Leben.
(arab.):
  • einen Mord begehen an einem Unbekannten: hüte dich vor groben Vergehen, sie würden dir übel bekommen; auch: deutet auf Habsucht und Gedankenlosigkeit im geschäftlichen Bereich hin,- auch: du wünscht deinen Feinden Böses.
  • Mord begehen, allgemein: Man schlägt sich mit etwas herum, daß man beseitigen möchte. Doch müßte es von Innen heraus überwunden werden.
  • Mord begehen an einem Bekannten: man sollte die wahre Beziehung zu diesem überdenken.
  • Mord sehen: unverhofftes Glück (starker Kontrasttraum!),- langes Leben.
  • Mörder werden: ein Teil des Lebens ist völlig aus dem Gleichgewicht geraten und nun droht man von äußeren Umständen übermannt zu werden.
(indisch):
  • Mord sehen: unverhofftes Glück wird dir zuteil.
MANN = Durchsetzungsfähigkeit und Willen, Detailsmanchmal gepaart mit Härte und Aggressivität

Assoziation: Yang-Aspekt; aktiv. Fragestellung: Wo in meinem Leben bin ich zu mehr Selbstbehauptung bereit?   Mann im Traum steht für Durchsetzungsfähigkeit, Vernunft, Erfahrung und Unempfindlichkeit. Er versinnbildlicht als Ursymbol auch Bewußtsein, Verstand, Geist, Tatkraft und Willen, oft gepaart mit Härte und Aggressivität. Bei Frauen kann er sexuelle Bedürfnisse anzeigen. Sich als Frau von einem fremden Mann ... weiter
LEICHE = Wandlung oder Abschluß, DetailsBereiche des Lebens, die sich völlig verändert haben

Assoziation: Übergang oder Ende. Fragestellung: Welche Lebensphase ist beendet?   Leiche im Traum stellt Bereiche des Lebens dar, die sich völlig verändert haben - oder sie symbolisieren einen Verlust oder Mißerfolg. Das kann das Ende einer Beziehung sein, oder etwas Erfreuliches, das plötzlich aus dem Leben verschwindet. Die Traum-Leiche kann aber auch für begangene Fehler, Schuld und Versagen stehen, obwohl sie längst ... weiter
TOETEN = auf Probeme heftig reagieren, Detailsdas Bedürfnis nach Gewalt haben

Töten im Traum oder geötet werden, ist eine extreme Reaktion auf ein Problem. Findet im Traum eine solche abschließende Tat statt, kann sie häufig das Bedürfnis nach Gewalt (besonders solche, die sich gegen uns selbst richtet) symbolisieren. Vielleicht kommt es uns in einer bestimmten Situation so vor, dass die einzig mögliche Lösung eines Problems darin besteht, einen Teil seiner selbst "abzutöten". Wenn man im Traum einen ... weiter
TOTER = am Ende eines schwierigen Lebensabschnittes stehen, Detailsder einige Sorgen bescherte

Ähnlich zu deuten wie Tod oder Verstorbener   Ein Toter im Traum steht oft als Symbolfigur am Ende eines schwierigen Lebensabschnitts, der uns ziemliche Sorgen bereitete, den man aber mit der Unterstützung anderer überwinden konnte.  
POLIZIST = Gewissen und Moral, Detailsdie geistige Gesundheit oder die Gerechtigkeit wiederherstellen

Assoziation: Arbeit an Ordnung, Kontrolle oder Fairness. Fragestellung: Wo in meinem Leben strebe ich nach Ordnung oder fürchte ich Kontrolle?   Polizei im Traum verkörpert Moral und ähnliche Normen sowie das eigene Gewissen, das über deren Einhaltung wacht. Sie repräsentiert auch Disziplin, Entgegnung oder die Durchsetzung korrekten Benehmens. Regeln und Strukturen, zu denen man gezwungen wird oder andere gezwungen ... weiter
GEHEN = Absichten, Pläne und Ziele, Detailsweist auf den momentanen Zustand hin

Assoziation: natürliche Bewegung, körperliche Betätigung. Fragestellung: Wohin bin ich unterwegs? Bewege ich mich schnell genug?   Gehen im Traum zeigt uns, in welche Richtung man sich bewegen soll. Es kann die augenblicklichen Absichten, Pläne und Ziele versinnbildlichen. Gehen ist der Schrittzähler auf dem Lebensweg. Wie man sich in der Traumhandlung fortbewegt, weist auf den Zustand hin, in dem man sich momentan ... weiter
SOHN = einen ehrlichen Aspekt des Selbst, DetailsErwartungen und Hoffnungen für die Zukunft

Assoziation: Jugendlicher Aspekt des Selbst. Fragestellung: Welche Erwartungen und Hoffnungen habe ich für die Zukunft?   Sohn im Traum weist auf eine Situation, bei der man Erfolge und Wachstum erwartet. Hat man im wirklichen Leben mehrere Söhne, so stellt jeder Sohn eine andere wahrhafte Eigenschaft von einem selbst dar. Dabei kommt es darauf an, welche eigenen Merkmale oder Gefühle am meisten mit dem Sohn in Einklang ... weiter
OPFER = die Aufforderung, Detailsbestimmte Absichten, Gewohnheiten oder Ziele aufzugeben

Assoziation: Selbstlosigkeit; Selbstaufopferung. Fragestellung: Was will ich aufgeben, obwohl ich es mag?   Opfer im Traum fordert auf, Absichten und Ziele aufzugeben. Im Traum widerfahren uns oft Dinge, auf die man keinen Einfluß hat. Damit ist man in dem Sinne Opfer, als dass man in der Situation passiv oder machtlos ist. Manchmal erkennt man, dass man einen anderen Menschen nicht korrekt behandelt; man macht diesen ... weiter
HAENGEN = Unsicherheit, Abhängigkeit und Hilfsbedürftigkeit, Detailswarnt auch vor zuviel Leichtsinnigkeit

Assoziation: Zurückhalten von Mitteilungen. Fragestellung: Was bin ich zu sagen oder hören bereit?   Wichtig in solchen Träumen ist, ob der Gegenstand sicher hängt oder ob Gefahr besteht, dass er bald herunterfallen wird. Im allgemeinen drückt dieses Traumbild Unsicherheit, Abhängigkeit und Hilfsbedürftigkeit aus. Wird man selbst oder eine andere Person erhängt, so ist dies als Warnung vor Unbedachtheit, ... weiter
REDE = ein Mitteilungs- und Geltungsbedürfnis, Detailsauf seine Umwelt einwirken wollen

Rede im Traum (Ansprache) kann ein Mitteilungs- und Geltungsbedürfnis versinnbildlichen; man will sich vielleicht im Wachleben allzusehr in den Vordergrund drängen. Auf jeden Fall möchte man auf seine Umwelt wirken und sie in seinem Sinne beeinflussen. Auch warnt sie oft vor Übertreibungen, mit denen man anderen auf die Nerven fällt. Manchmal weist sie auf Schwatzhaftigkeit hin. Hält ein anderer die Rede, warnt uns das ... weiter

Weitere Symbole des Traumes sind:
 
Siehe Ort Sommer Setzen Leitung Cafe Rechnen Faehrte Herr Herrschen Jahr Alibi

 

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