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Datum: 25.02.2018
Eine Frau im Alter zwischen 49-56 gab folgenden Traum ein:

Spinne verwandelt sich

Spinne verwandelt sich in ein essbares Tierchen Stimmung war positiv...
SPINNE = die Hoffnungslosigkeit einer problematischen Situation, Detailsdie unlösbar zu sein scheint

Assoziation: Die dunkle weibliche Kraft, irrationale Überzeugungen;
Fragestellung: Fürchte oder bewundere ich diese Eigenschaften in mir?
 
Spinne im Traum symbolisiert das Gefühl, gefangen zu sein und auch Hoffnungslosigkeit. Eine problematische Situation, die unlösbar zu sein scheint oder man glaubt, es sei unmöglich aus ihr zu entkommen. Man spürt eine große innere Unsicherheithält, die einen davon abhält, zu tun was man eigentlich will. Sie steht für Verschlagenheit und oft für sexuelle Bedürfnisse oder Leidenschaften, in denen man sich verfangen hat; was häufig mit Ängsten und Schuldgefühlen verbunden ist.
  • Blaue oder weiße Spinnen stellen etwas sehr Kompliziertes dar, bei dem man viel Geduld benötigt. Man darf aufgrund seiner Geschicklichkeit mit Erfolg rechnen.
  • Rote Spinnen stehen für Risikobereitschaft und das Unbekannte. Um voranzukommen, muss man darauf vertrauen, dass nur ein Risiko zum Erfolg führen kann. Wer auf einer solide Basis aufbaut, darf sich deshalb auch ins Unbekannte wagen. In manchen Träumen stehen rote Spinnen für die Angst vor dem Weiblichen.
  • Eine rosarote Spinne steht für Zustände, die starke Gefühle oder Verhaltensreaktionen hervorrufen. Man fühlt sich angegriffen oder missbraucht. Vielleicht arbeitet man an einem langfristigen Projekt oder denkt über eine Ehe nach. Der Traum symbolisiert auch wissenschaftlichen Aktivitäten.
  • Wer von grünen Spinnen träumt, ist ein geselliger Mensch. Es ist an der Zeit, sich aufzuraffen und in Schwung zu kommen. Es gibt ein emotionales Problem, das man nicht anerkennen oder verdrängen will. Dieser Traum weist auch auf einen besonderen Anlass hin. Aus irgendeinem Grund wird unsere Unterstützung benötigt.
  • Die braune Spinne steht für die alltäglichen Routinen im Leben. Man strebt nach einem höheren Selbst, fürchtet sich jedoch verlassen zu werden oder hat Angst vor der Einsamkeit. Sonst stehen brauen Spinnen auch für Reichtum und Wohlstand.
  • Träume von schwarz roten Spinnen, drücken die Feindseligkeiten der Welt aus. Vielleicht gibt es etwas, das man verhindern möchte. Es ist an der Zeit, die Verantwortung zu übernehmen.
  • Eine schwarz gelbe Spinne ist eine Vorahnung für tatsächlichen Sorgen um eine Beziehung oder dem Wunsch, Kinder zu kriegen. Man hat Angst, aus sich herauszugehen und zu sagen was man will. Eine Lebenssituation spielt sich ähnlich ab, wie eine vergangene.
  • Der Traum von einer schwarzen Witwe bedeutet das unversöhnliche Gefangen sein, in einer sehr verzwickten Lage. Der irrationeale Glaube völlig machtlos zu werden, wenn man nur einen einzigen kleinen Fehler begeht.
  • Eine Tarantel stellt Gefühle der völligen Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung dar. Man fühlt sich vor lauter Furcht völlig machtlos oder wie gelähmt. Manchmal symbolisiert sie die irrationale Angst vor der "Todsünde".
  • Sieht man aber eine Spinne an einem einzigen Faden, hängt das Glück des Träumers im Wachleben an dem berühmten seidenen Fädchen.
  • Sieht man die Spinne im kunstvoll gesponnenen Spinnennetz oder sind die anderen Symbole des Traumes günstig, kann die Traumspinne ein richtiges Glückstier sein, das unseren Lebensfaden spinnt, und unsere Gedanken auf das Wichtige, das Machbare konzentriert.
  • Was der Spinne ins Netz gerät, ist verloren. Noch heute spricht man vom Intrigenspinnen. Oft wird mit diesem Bild auch die Angst des Mannes vor einer kalten, berechnenden Frau dargestellt. Dieses Bild deutet dann wahrscheinlich auf einen Mutterkomplex hin.
  • Spinnen essen weist darauf hin, dass man sich Gedanken um eine gesunde Ernährung macht. Man ist bereit, sich mit einer neuen und unbekannten Komponente im Leben einzulassen. Solch ein Traum mahnt jedoch zur Vorsicht, wem man bei der Ernährungsberatung vertrauen kann.
  • Spinnenfressende Spinnen symbolisieren einen Aspekt unseres Lebens, in dem wir Hilfe benötigen, um nicht verschlungen zu werden. Wir müssen entschlossener und durchsetzungsfähiger handeln. Es ist auch ein Hinweis für eine junge männliche Person in unserem Leben.
  • Die Spinne und das Mandala besitzen eine ähnliche Symbolik. Die Spinne erschafft ein Netz wie ein Mandala, welches uns gleichzeitig nährt und schützt.
Alte Deutungen sehen in ihr den Konflikt der Tochter mit der Mutter. Wir befürchten, dass uns Kraft und Energie ausgesaugt werden, nicht nur beim Sex. Vielleicht haben wir uns auch in einer Sache verrannt, aus der wir jetzt nicht mehr herauskommen. Oder werden um uns herum Intrigen gesponnen?
 
Die Spinne hatte im Mittelalter die Bedeutung des Triebhaft-Bösen im Menschen. Sie ist auf jedem Fall ein ernstzunehmendes Gefahrensymbol und kann den Anfang von schwerwiegenden seelischen Störungen, von Neurosen bis zu Psychosen signalisieren.
 
Spirituell: Auf der spirituellen Ebene steht die Traumspinne für die Große Mutter in ihrer Rolle als Weberin. Sie webt das Schicksal mit ihrem Körper und ist daher die Schöpferin. Sie ist auch Bild des bösen Triebes, der aus allem Gift saugt.
 
Siehe Netz Skorpion Spinnweben Zecke
Volkstümliche Deutung:
(europ.):
  • Spinne allgemein: ist eine Mahnung zur Vorsicht mit sich selbst und zu Fleiß und Tätigkeit; bringt Glück ins Haus und Geschäft; besondere Vorsicht ist im Umgang mit Frauen geboten; auch sind Gehirnreizungen möglich.
  • Spinne sehen: wenn man sich jetzt anstrengt und recht fleißig ist, wird man bald sehr glücklich sein.
  • Spinne am Faden hängen sehen: Glück und Gut hängt am seidenen Faden.
  • viele Spinnen sehen: verkünden Sorgen und Leid; sind glückverheißende Traumbilder dabei, so vermindern sich die Sorgen und das Leid.
  • viele Spinnen in ihren Netzen hängen sehen: man darf sich auf günstige Umstände, Glück, Gesundheit und Freunde freuen.
  • Spinne beim Weben ihres Netzes beobachten: man wird sich im eigenen Heim sicher und geborgen fühlen.
  • Spinnen über den eigenen Körper laufend: man wird bald mit einigen Sorgen und Aufregungen konfrontiert.
  • von einer Spinne gebissen werden: man wird betrogen.
  • kommt eine große Spinne auf einem zugekrochen: es steht rascher Erfolg ins Haus; sofern man gefährliche Kontakte meidet.
  • eine große Spinne in Begleitung einer kleineren: man fühlt sich eine Zeitlang unbesiegbar; wird man von der größeren gebissen, entwenden Feinde das Vermögen; beißt die Kleine, stehen kleinere Gehässigkeiten und Eifersüchteleien bevor.
  • vor einer großen Spinne flüchten: es droht der Verlust des Vermögens.
  • eine Spinne fangen: es winkt zu gegebener Zeit ein schöner Besitz.
  • eine Spinne töten: prophezeit Streit mit dem Ehepartner beziehungsweise Freund oder Freundin.
  • erwacht eine getötete Spinne wieder zum Leben und verfolgt einem: es ist mit Krankheit und wechselhaftem Glück zu rechnen.
  • Erblickt eine junge Frau im Traum goldene Spinnen, steigen ihre Chancen auf ein glückliches Leben und neue Freunde.
(arab.):
  • Spinnen sehen: neidische Anfeindungen stehen dir bevor.
  • Spinne ihr Netz spinnen sehen: durch fleißige Arbeit im Leben es zu viel bringen.
  • Spinne nur an einem Faden hängend: man sollte bedenken, dass das Glück nicht beständig sein wird.
(ind.):
  • viele Spinnen sehen: sorgenvolles Leben.
  • Spinne sehen: dein Schicksal wird sich zum Guten wenden.
  • Spinne töten: du wirst einen Feind überwinden.
VERWANDLUNG = eine persönliche Veränderung, Detailsandere Gefühle für jemanden empfinden

Assoziation: Persönliche Veränderung;
Fragestellung: Was möchte ich an meinem Leben ändern?
 
Verwandlung im Traum kündigt entweder eine Persönlichkeitsveränderung oder ein Wechsel der Lebensweise an. Gefühle, die man für jemanden empfindet verändern sich - oder andere ändern ihre Gefühle uns gegenüber. Aus Liebe wird Hass, aus Gleichgültigkeit Neugier, aus Sympathie Eifersucht, aus Krankheit Gesundheit usw.. Eine einschneidendes Ereignis oder Erlebnis, das bewirken kann, sich anders zu fühlen. Am liebsten bleiben wir, wie wir sind, und jede persönliche Veränderung wird von uns als bedrohlich empfunden.
 
Auch: Beziehungen die sich verschlechtern oder verbessern; erleben, wie gute Menschen durch Anmaßung, Eifersucht oder Egoismus verderben.
 
Es tritt bei der Traumarbeit ein Selbstverstärkungseffekt auf: Wenn man eine erste Veränderung bei sich bemerkt, verstärkt deren bewußte Wahrnehmung weitere und eventuell tiefgreifendere Veränderungen. Um solche gewünschte Änderungen bei sich festzustellen, kann man wiederum auf seine Träume zurückgreifen. Unsere Träume bilden jegliche psychische Veränderung ab, man muß sie nur genau daraufhin betrachten.
 
Persönlichkeits- oder Verhaltensveränderungen im alltäglichen Leben zeigen sich zunächst im Traum häufig durch ein Auftreten neuer und bislang unbekannter Symbole. Da treten beispielsweise typische Wandlungssymbole auf oder wiederkehrende Symbole, die man vorher nicht in seinen Träumen fand.
 
Zu den charakteristischen Wandlungssymbolen gehören folgende Bilder:
  • Das Überschreiten einer Brücke und jede Situation, in der man ans andere Ufer oder in ein neues Land gelangt.
  • Das Betreten von Neuland, Konfrontation mit dem Unbekannten oder das Finden eines unbekannten Zimmers in einem Haus.
  • Die Raupe und der Schmetterling, die Häutung der Schlange oder der Vogel als Bild der Verbindung von Himmel und Erde.
Natürlich gibt es noch viel mehr solcher Wandlungssymbole, wobei sich die meisten dieser Symbole auf die angeführten vier Symbolgruppen zurückführen lassen.
 
1. Das Erreichen des anderen Ufers:
Immer, wenn wir im Traum von einem Ort zu einem neuen Ort wechseln, entspricht das einer inneren Veränderung. Wir verlassen unseren alten Standpunkt, der durch den Ort, an dem wir uns im Traum befinden, symbolisiert wird, um zu einem neuen Standpunkt zu gelangen, der den inneren Ort charakterisiert, auf den wir uns hinbewegen möchten. Man betrachte den neuen Ort genau, denn er zeigt uns symbolisch, wohin wir uns entwickeln.
 
Ein archetypisches Bild dieser Situation stellt die Brücke dar, über die man die Schlucht oder das wilde Wasser überquert, um zum anderen Ufer zu gelangen. Dieses Bild finden wir in Sagen und der Mythologie, wenn beispielsweise der Lanzelot - ein Ritter von König Artus Tafelrunde - die Schwertbrücke überqueren muß, um Meliagaunce - den Verführer seiner geliebten Guinevra - zu finden, um mit ihm zu kämpfen. Damit setzt sich Lanzelot mit seinem Schatten auseinander, denn er selbst hat ebenfalls Guinevra verführt, obwohl sie die Frau seines Königs ist.
 
Mit der Konfrontation mit dem eigenen Schatten beginnt stets eine Neuorientierung und Veränderung. Wir kennen das Bild der Brücke auch aus dem Koran, der die Hölle schildert. Jene Brücke ist so schmal wie ein Haar und nur der Gerechte kann sie überschreiten, um in einen neuen, paradiesischen Zustand zu gelangen. C. G. Jung bezieht das Symbol der Brücke auf die unsicheren Stellen in unserem Bewußtsein, das wieder und wieder von den Einbrüchen unseres Unbewußten bedroht wird. Wichtig ist, die Brücke zu überqueren und auf der anderen Seite anzukommen.
 
Egal wie schwierig das auch sein mag, versuche man auf jeden Fall bei solch einem Traum, das andere Ufer zu erreichen. Gelingt dies nicht selbst im Traum, dann nutze man die Kraft der Tagtraumtechnik aus, indem man sich diesen Traum noch einmal so genau wie möglich vorstellt, ihn aber positiv mit dem Erreichen des anderen Ufers enden läßt. Man nehme sich vor - vielleicht in Form einer Affirmation -, wenn dieses Traumsymbol wieder auftritt, die Brücke wirklich zu überqueren und auf der anderen Seite anzukommen. Das gilt nicht nur für das Traumbild Brücke, sondern für jede Situation im Traum, bei der man von einem bekannten Ort zu einem neuen Ort geht.
 
Wichtig ist das Ankommen. Ob der Übergang zum Neuen durch eine Brücke, eine Straße oder eine Reise mit irgendeinem Verkehrsmittel geschildert wird, achte man stets genau auf den Zustand der Brücke oder Straße beziehungsweise des gewählten Verkehrsmittels. Zu Beginn einer psychischen Veränderung mag die Brücke noch schmal wie im Koran oder bei Lanzelots Schwertbrücke sein, die Brücke mag auch ausbesserungsbedürftig oder schwankend sein. Das liegt daran, dass der Traum Bewußtseinsveränderungen voraussehen kann, das jetzige Bewußtsein des Träumers aber noch nicht derart gestärkt ist, diese Veränderung ohne Probleme zu durchlaufen. Man nehme sich in seinen Tagträumen vor, die Brücke sicherer, stabiler und breiter werden zu lassen.
 
Auf jeden Fall sind Brücken wie alle Übergänge Orte der Gefahr. Man achte also auf Symbole, die Übergänge zu etwas anderem und Neuem symbolisieren und versuche mit Affirmationen und der Tagtraumtechnik diese Übergänge zu stabilisieren und zu festigen, womit man auch in seinem Inneren den Übergang zu Neuem einen Weg bereitet.
 
2. Der unbekannte Raum oder das unbekannte Land im Traum:
Jedes Neuland, das wir im Traum betreten, ist ein Symbol für neue Möglichkeiten. Sehr häufig finden wir ein neues Zimmer in einem uns bekannten Haus oder wir reisen in ein uns unbekanntes Land. Sei es nun das unbekannte Zimmer oder Land, immer ist darauf zu achten, wie dieses Land oder Zimmer charakterisiert werden kann.
 
Erinnert man sich an einen solchen Traum, empfiehlt es sich, den neuen Ort genau zu betrachten. Wer bewußt träumen kann, der sollte erst einmal seinen inneren Film anhalten und schauen, wie das neue Zimmer eingerichtet ist und welche Atmosphäre es ausstrahlt. Handelt es sich um ein unbekanntes Land, sollte jede Einzelheit, die dieses Land charakterisiert, als symbolischer Hinweis auf neue Lebensmöglichkeiten gesehen werden. Man begebe sich noch einmal in diesen Traum und schaut sich nun das Zimmer oder Land genau an. Es kommt nicht darauf an, dass man sich so genau wie möglich an seinen Traum hält, sondern man kann seiner Phantasie folgend das Zimmer oder das Land ausgestalten.
 
Wichtig ist jedoch, dass dies nicht von unserem Kopf und unseren Wünschen her geschieht, sondern dass wir das Traumbild unserer Phantasie übergeben und schauen, wie sich das Bild für uns weiterentwickelt.
 
3. Raupe, Schmetterling und Schlange:
Die Raupe wird zum Schmetterling, die Schlange häutet sich. Damit stellen Raupe, Schmetterling und Schlange verbreitete archetypische Bilder des persönlichen Transformationsprozesses dar. Tritt die Raupe in unseren Träumen auf, so deutet das auf einen gerade erst begonnenen Veränderungsprozeß hin und möchte uns vielleicht sagen, dass wir uns erst einmal einspinnen, das heißt zurückziehen müssen, um zum leichten Schmetterling zu werden. Wer von einer Raupe träumt, sollte mit der Tagtraumtechnik versuchen, aus dieser Raupe einen Schmetterling werden zu lassen und sich dann mit dem Schmetterling identifizieren.
 
Damit hat man auf der symbolischen Ebene die Verwandlung vollzogen - und was wir auf der symbolischen Ebene vollziehen, das können wir auch im Alltagsleben leichter umsetzen. Sehen wir einen Schmetterling im Traum, scheint der persönliche Transformationsprozeß schon weiter fortgeschritten zu sein. Aus der häßlichen und gierigen Raupe ist der Schmetterling geworden, der sich frei und leicht bewegen kann. Genauso fühlen wir uns nach unserer Veränderung leicht, beweglich und schön. Wir mögen noch nicht an diesem Punkt angekommen sein, aber der Traum gibt uns immerhin einen Ausblick, wohin die Entwicklung geht.
 
Dieser positive Ausblick auf unsere Zukunft ist oftmals als Verstärkung nötig, denn wenn wir einen Geschmack von der Schönheit und Freiheit unseres Ziels bekommen haben, stärkt das unser Durchhaltevermögen auf dem Weg dorthin. Die Schlange ist sicherlich eines der komplexesten Symbole im Traum westlicher Menschen. Sie mag weiblich oder männlich erscheinen, giftig oder heilbringend sein. Für unsere Betrachtung hier ist es von besonderer Bedeutung, dass die Schlange sozusagen aus ihrer Haut schlüpfen kann und sich eine neue Haut bildet. Genau das kennzeichnet menschliche Veränderung, bei der man häufig das Gefühl hat, aus einer alten Haut zu schlüpfen.
 
Man schaue sich die Schlange genau an. Welche Farbe hat sie beispielsweise? Sieht man die neue oder alte Schlangenhaut? Der Symbolwert der Farbe der Schlangenhaut vermag uns einen Hinweis zu geben, von wo wir kommen oder wohin wir uns begeben werden. Man werde sich darüber bewußt, von wo die Schlange kam, und wohin sie wieder verschwunden ist. Anders als der Schmetterling steht die Schlange für die menschlichen Triebe. Die Häutung der Schlange ist also eine Veränderung in der Triebstruktur. Gleichzeitig stellt die Schlange ein dem Menschen sehr weit entfernten Kaltblütler dar, mit dem der Mensch nur sehr schwer kommunizieren kann. Damit wird unter anderem ausgedrückt, dass unsere Veränderungsprozesse uns unverständlich ablaufen. Wir können sie erkennen, aber nicht verstehen.
 
4. Weitere Wandlungssymbole
Jedes Symbol besitzt also eine Vielfalt von Möglichkeiten, Veränderungen im Leben darzustellen. Es ist kein Zufall, dass man gerade jenes und kein anderes Symbol geträumt hat. Fällt einem rein gar nichts zu seinem Traumsymbol ein, dann überlege man sich drei Eigenschaften, die dieses Symbol treffend charakterisieren. Nun bezieht man diese Eigenschaften auf sich - das wird einem sicherlich weiterhelfen. Veränderungen machen sich auch dadurch bemerkbar, dass sich die Art der Symbolik ändert - und zwar häufig bevor Veränderungen bewußt werden.
 
Eine Frau, die sehr im negativen Denken verhaftet war und bei der jede körperliche Berührung Abwehr erzeugte, hatte vor der Therapie auffallend häufig von Autos geträumt. Das Traumbild "Auto" charakterisiert sehr treffend ihre Situation, da es sich um einen PKW handelte, in dem Sie immer allein saß. Besser kann die Isolation von der übrigen Welt nicht in Szene gesetzt werden. Trotz aller Isolation, und das macht dieses Bild auch deutlich - blieb jedoch diese Frau beweglich. Als die Therapie erfolgreich zu wirken begann, machte sich eine Veränderung in Ihrer Traumsymbolik bemerkbar. Jetzt war es an Stelle der Autos das Wasser, das gehäuft als See, als Fluß, als Meer oder nur in der Badewanne in ihren Träumen in den Vordergrund trat. Wasser als archetypisches Bild für das Gefühl deutete in diesem Fall eine emotionale Öffnung der Träumerin an, die Sie selbst noch gar nicht wahrgenommen hatte.
 
Spirituell: Auf der spirituellen Ebene kann Verwandlung im Traum heißen, dass man sich seiner medialen Fähigkeiten bewußt wird.
 
Siehe Asche Feuer Märchen Magie Raupe Schlange Schmetterling Zauberer
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Volkstümliche Deutung:
(europ.):
  • sich etwas verwandeln sehen: weist auf einen plötzlichen Wandel des Lebens zum Guten oder Schlechten hin, je nachdem, ob der Traum angenehm oder beängstigend war.
(arab.):
  • Verwandlung: du machst eine erstaunliche Entdeckung.
(indisch):
  • verwandelt werden: du wirst eine Reise machen.

Ähnliche Träume:
 
14.07.2014  Eine Frau zwischen 56-63 träumte:
 
Spinne verwandelt sich
Eine schwarze Spinne in einem dicken Netz geht durch ein Zimmer. Versteckt sich und kommt wieder hervor. Plötzlich während ich die Spinne anschaue, verliert sie ihr Netz und ihr Körper verwandelt sich in eine silberne Frau mit Krone die klein aber aufsteigend aus dem Körper der Spinne hervorkommt.
 
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