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Datum: 18.08.2017
Eine Frau im Alter zwischen 56-63 gab folgenden Traum ein:

Rollstuhl

Ich habe einen fremden Mann im Rollstuhl gefahren.
Es war sehr anstrengend für mich.
Ich kam mit der Funktion des Rollstuhles nicht klar.
ROLLSTUHL = Unabdingbarkeit und Abhängigkeit, Detailssich in einer Sache kraftlos oder impotent fühlen

Assoziation: Seelische Abhängigkeit; Unabdingbarkeit.
Fragestellung: Was brauche ich unbedingt, um zu funktionieren?
 
Rollstuhl im Traum weist auf psychische Instabilität, oder dass man von etwas sehr stark abhängig ist. Man ist fest davon überzeugt, dass etwas zwingend benötigt wird, um das Leben meistern zu können. Vielleicht hat man in einer Angelegenheit Pech oder Nachteile in Kauf nehmen müssen, und fühlt sich jetzt schwach und unzufrieden. Eine Situation, die einen hilflos und depremiert zurück ließ. Oder etwas, das man nicht loslassen will oder kann, obwohl es einem Schaden zufügt.
  • Wenn man selbst im Rollstuhl sitzt, muss man sich mit Behinderung und Abhängigkeit auseinandersetzen (auch im übertragenen Sinn), und ist darauf angewiesen, ob und wieviel "Bewegungsfreiheit" einem von den anderen zugestanden wird. Wenn man sich im Rollstuhl hilflos fühlte, können wir nicht alle Probleme alleine lösen.
    • Wenn wir nur zum Spaß im Rollstuhl gefahren sind, zeigt der Traum, dass unsere Probleme weit hergeholt und unseriös sind.
  • Wenn man den Rollstuhl mit einer Person schiebt, zeigt der Traum, dass unsere selbstlose Hilfe von einer mächtigen Person geschätzt wird.
    • Einen Rollstuhl schieben, um jemanden zu helfen, der kürzlich behindert wurde, ist kein gutes Zeichen. In der nächsten Woche werden uns alle auf die Nerven gehen.
    • Wenn wir jemandem helfen, im Rollstuhl die Straße zu überqueren, haben wir bald die Möglichkeit, jemandem bei der Weiterentwicklung seines Plans zu helfen.
  • Wenn wir von einem leeren Rollstuhl geträumt haben, der vor uns steht, ist dies ein Symbol dafür, dass all unsere Bemühungen zur Lösung des Problems vergeblich sind. Die Traumbücher bieten an, zurückzutreten und auf eine bessere Zeit zu warten, um seine Pläne zu erfüllen.
    • Wenn wir auf einem Weg einen leeren Rollstuhl auf den Kopf stellen, müssen wir mit einer Reihe von Problemen und Hindernissen auf unserem Weg rechnen. Wenn der Stuhl kaputt war, können wir nicht einmal versuchen etwas dagegen zu unternehmen - nichts wird funktionieren. Wenn er nicht defekt war, besteht die Möglichkeit, unsere Probleme zu lösen.
  • Sind wir müde, und setzen uns auf einen Rollstuhl, weil dieser die einzige Sitzgelegenheit ist, spiegelt dieses Bild unsere moralische und nervöse Erschöpfung wider.
  • Das Fahren mit dem Rollstuhl, um den Bus zu erreichen, verspricht einige Probleme. Wenn wir den Bus erreichen, sind die Probleme klein und leicht zu überwinden. Wenn der Bus jedoch vor unserer Nase davonfährt, werden die Probleme nacheinander auf uns fallen.
  • Das Fahren eines kaputten Rollstuhls warnt uns vor einem Trauma.
Ein Rollstuhl ist ein deutliches Zeichen dafür, dass man etwas nicht alleine machen kann, oder dass man von bestimmten Faktoren abhängig ist, um mit dem Leben klarzukommen. Auch: Man kann seinen Problemen nicht mehr weglaufen - oder muss nach einer schweren Zeit, in der jede (auch geistige, emotionale) Beweglichkeit lahmgelegt war, erst wieder langsam "laufen lernen". Es kann auch auf eine Lebenslage hinweisen, bei der es erforderlich geworden ist, für mehr Sicherheit zu sorgen.
 
Siehe Amputation Behinderung Gehstock Krankheit Krücken Krüppel Lähmung Prothese
Volkstümliche Deutung:
(arab.):
  • Rollstuhl sehen: Reichtum erlangen;
  • im Rollstuhl gefahren werden: schwer erkranken.
MANN = Durchsetzungsfähigkeit und Willen, Detailsmanchmal gepaart mit Härte und Aggressivität

Assoziation: Yang-Aspekt. Aktivität. Fragestellung: Wo in meinem Leben bin ich zu mehr Selbstbehauptung bereit?   Mann im Traum steht für Durchsetzungsfähigkeit, Vernunft, Erfahrung und Unempfindlichkeit. Er versinnbildlicht als Ursymbol auch Bewußtsein, Verstand, Geist, Tatkraft und Willen, oft gepaart mit Härte und Aggressivität. Bei Frauen kann er sexuelle Bedürfnisse anzeigen. Sich als Frau von einem fremden ... weiter
FREMDER = etwas Bedrohliches nicht verstehen, Detailsjemanden oder einer Situation nicht trauen können

Assoziation: Nicht anerkannter Aspekt des Selbst. Fragestellung: Welchen Teil meines Wesens bin ich bereit kennen zu lernen?   Fremde im Traum repräsentieren jene Bereiche der eigenen Persönlichkeit, die man als fremdartig, nicht zum Selbstbild passend ansieht, oft strikt ablehnt, unterdrückt und verdrängt. Das Symbol weist dann im Traum darauf hin, dass man sie bewußt annehmen muß, ehe man sie vielleicht verändert, ... weiter
GEFAHR = das sich Gedanken über Gefahren machen, Detailssie kann auch auf eine Gefährdung hinweisen

Assoziation: Bedrohlich erscheinende Veränderung. Fragestellung: Wovor habe ich Angst etwas zu verlieren, wenn ich mich ändere?   Gefahr im Traum weist auf Gefährdung hin. Aber man vergesse nie, dass das Gleichnis des Gefährlichen benutzt wird, um eine Lebenssituation, die besonders viel Einsicht erfordert, eindrücklich darzustellen. Darum darf man Gefahrenträume nicht wörtlich nehmen. Es ist selten, dass solche Träume ... weiter

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