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Datum: 11.03.2015
Eine ältere Frau im Alter zwischen 63-70 gab folgenden Traum ein:

toter fötus

Habe beim Gepäck packen zu viele Sachen dabei. Kann sie nicht alle finden und versäume die Abfahrt. Finde im Zimmer einen toten Fötus. Habe Schuldgefühle, dass ich mich nicht genug gekümmert habe.
TOTER = am Ende eines schwierigen Lebensabschnittes stehen, Detailsder einige Sorgen bescherte

Ähnlich zu deuten wie Tod oder Verstorbener
 
Ein Toter im Traum steht oft als Symbolfigur am Ende eines schwierigen Lebensabschnitts, der uns ziemliche Sorgen bereitete, den man aber mit der Unterstützung anderer überwinden konnte. Manchmal versucht das Unterbewusstsein auch, uns mit dieser Symbolik auf bevorstehende Veränderungen vorzubereiten. Vielleicht erhalten wir bald Nachricht, wie alles geregelt werden soll. Auch im Falle eines unnatürlichen oder vorzeitigen Todesfalles - oder wenn der Verstorbene nicht beerdigt werden konnte, kann das Erscheinen einer toten Person im Traum, darauf hinweisen, dass man einen Abschluss anstrebt.
 
Siehe Leiche Mumie Sezieren Skelett Soldat Sterben Tod Vampir Verstorbener Zombie
Volkstümliche Deutung:
(europ.):
  • einen Toten lebend im Traum sehen: verkündet, dass man seiner Trostlosigkeit wieder Herr werden soll.
  • toten Vater sehen oder sprechen: man plant eine wenig erfolgversprechende Tat; man sollte sich hüten, Verträge einzugehen; man ist von Feinden umgeben; der Ruf ist in Gefahr.
  • tote Mutter sehen: man sollte seine Neigung zu Grausamkeit und Bösartigkeit dem Mitgeschöpfen gegenüber keinen freien Lauf lassen.
  • einen Bruder, Angehörigen oder Freund als Toten erblicken: man wird an die Milde und Güte von einem appellieren.
  • lebendig und glückliche Tote: man läßt falsche Einflüsse in seinem Leben zu, die einem materiellen Schaden bringen, es sei denn, man geht mit all seiner Willenskraft dagegen an.
  • ein Gespräch mit einem verstorbenen Verwandten, der einem ein Versprechen abnötigen will: verheißt Kummer, es sei denn, man achte diese Warnung.
(arab.):
  • Tote sehen: Freunde erwerben.
  • Toter im Bett: Warnung vor Krankheit.
  • Toter im Sarg: du wirst eine schlechte Eigenschaft ablegen.
  • Tote ausgraben: du bist zu neugierig.
  • Tote eingraben: du machst mit einer nichterwiderten Liebe Schluß.
  • Tote stehen wieder auf: du hast etwas Wichtiges vergessen.
  • Tote lebendig werden sehen: du wirst Kontakt zu vielen Personen bekommen.
  • Tote küssen: Tränen vergießen.
  • mit Toten sprechen: du bekommst einen guten Rat.
  • Tote weinen sehen: deine Unternehmung bringt dir Gefahr.
  • Tote lachen sehen: du machst dir unnötige Sorgen.
  • Tote drehen sich um: Streit und Ärger um eine Erbschaft.
(indisch):
  • einen Toten ausgraben: dir droht Gefahr.
  • mit Toten verkehren: gutes Zeichen, du wirst viele Erfahrungen sammeln.
  • Tote im Sarg: eine Leidenschaft wird aufhören.
  • Tote wieder aufwachen sehen: Streit wegen Erbschaft.
  • Tote noch einmal sterben sehen: Verlust eines Freundes.
  • Tote beerdigen: du musst gehorsam deine Pflicht erfüllen.
  • Tote auf dem Schlachtfeld sehen: Trauer.
FOETUS = die Besorgnis darüber, Detailswie zerbrechlich etwas noch in der Entwicklung befindliches ist

Fötus im Traum bedeutet, dass man sich Sorgen darüber macht, wie sensibel und zerbrechlich ein noch in der Entwicklung befindlicher Aspekt im Leben ist. Dieses Traumbild kann auch zeigen, wie gefährlich es sein kann, wenn man sich nicht perfekt um etwas kümmern kann. Manchmal kann das Träumen von einem Fötus auch eine ungewollte Schwangerschaft widerspiegeln.
 
Siehe Baby Embryo Eizelle Geburt Mutterschoß Schwangerschaft
==> weiterlesen
Volkstümliche Deutung:
  • Das werdende Kind ist noch mit dem ursprünglichen Zustand der intrautinen Existenz verknüpft, in dem das Kind und die Mutter eine symbiotische Einheit bilden. Sofern nicht irgendwelche schädlichen Reize störend eingreifen, sind die Bedingungen für das Kind optimal; Sicherheit, Schutz, geeignetes Milieu und Befriedigungen aller Bedürfnisse sind gegeben. Dies ist natürlich nicht immer der Fall.
  • Es gibt ein breites Kontinuum von Übergängen - von Schwangerschaften, bei denen diese optimalen Bedingungen nur gelegentlich und für kurze Zeit gestört werden (z. B. durch leichte Erkrankungen, Ernährungsfehler, gelegentliches Zigarettenrauchen und Alkoholgenuß, vorübergehenden Aufenthalt in einer sehr geräuschvollen Umgebung, gynäkologische Untersuchenen, Geschlechtsverkehr in den späteren Schwangerschaftsmonaten) bis zu Schwangerschaften, bei denen dies Bedingungen kaum je erfüllt werden (z. B. bei ernsthaften Infektionen und bei endokrinalen oder den Stoffwechsel beeinträchtigenden Krankheitern der Mutter; bei schwerer Toxikose, bei chronischer Angst, Spannung und emotionalem Streß, bei Arbeit der Mutter in einem ungeeigneten Milieu mit übermäßigen Lärm und Vibrationen, bei Drogensucht und chronischer Vergiftung, bei grausamer Behandlung der Mutter, die zu wiederholten Erschütterungen führt, bei Abtreibungsversuchen mit verschiedenen Mitteln).
  • Man kann also zwischen dem "guten" und dem "schlechten" Mutterschoß unterscheiden. Die Summe der Erfahrungen ungestörten intrautinen Lebens während der Schwangerschaftszeit kann hinsichtlich der künftigen Stabiltiät der Persönlichkeit eine wichtige Rolle spielen, vergleichbar der Rolle positiver Betreuungserfahrungen in der frühen Kindheit.
ZIMMER = einen Lebensabschnitt, Detailsin bestimmten Situation gewissen Grenzen ausgesetzt sein

Zimmer im Traum verkörpert als Teil des Hauses einen Teil unserer Persönlichkeit, unser eigenes Ich oder einen Lebensabschnitt. Das kann auf Verschlossenheit gegenüber anderen hinweisen, denen man sich und seine Pläne nicht offenbaren will. Ein unbekanntes Zimmer versinnbildlicht den persönlichen Raum und die Grenzen, denen man in einer Situation ausgesetzt ist. Vielleicht war man der Ansicht bereits alles zu kennen, aber ... weiter
GEPAECK = Besitztümer und Verpflichtungen, Detailsauf eventuelle Veränderungen im Leben reagieren können

Assoziation: Meinungen, Besitztümer und Verpflichtungen. Fragestellung: Was schleppe ich mit mir herum? Wie fühlt sich die Last für mich an? Was bin ich zurückzulassen bereit?   Gepäck im Traum verkörpert diejenigen Bedürfnisse, Befürchtungen oder Pflichten, die man ständig mit sich herumträgt oder von denen man glaubt, sie ständig mit sich herumtragen zu müssen, um für eventuelle Veränderungen im Leben gewappnet zu sein. ... weiter
FINDEN = Selbstbewusstsein, Detailskann einen unverhofften Erfolg oder Gewinn ankündigen

Assoziation: Entdeckung, Erkenntnis. Fragestellung: Was bin ich in Besitz zu nehmen bereit?   Finden im Traum heißt, dass uns ein Teil unseres Selbst bewußt geworden ist, der uns noch nützlich sein wird. Finden (zum Beispiel einen Gegenstand) kann manchmal wirklich einen unverhofften Erfolg oder Gewinn ankündigen. Oft muß man allerdings auch mit dem Gegenteil, einer enttäuschten Erwartung oder einem Verlust rechnen. ... weiter
PACKEN = ein Auswahlprozeß, Detailsum zu entscheiden, was einem wichtig ist und was nicht

Assoziation: Reisevorbereitung; sortieren oder verstauen von alten Gedanken und Vorstellungen. Fragestellung: Was möchte ich mitnehmen und was zurücklasen?   Packen im Traum verweist auf einen Auswahlprozeß, den man durchführen muß, um zu entscheiden, was einem wichtig ist und was nicht. Wichtig ist, was man im Traum packt; erst daraus kann man Schlüsse auf einen Wandel zum Guten oder Schlechten ziehen. Jedenfalls ... weiter
ABFAHRT = das unaufhaltbare Schicksal, Detailswobei die Wahl der Richtung beim einem selbst bleibt

Sinnbild des unaufhaltbaren Schicksals, wobei die Wahl der richtigen oder falschen Richtung beim Träumenden bleibt.   Bei der Abfahrt einer anderen Person kann es sich um das Ende einer heftigen Auseinandersetzung handeln, bei der wir recht behalten möchten. Man will am liebsten "einfach nur weg" - aus der öden Alltagsroutine, einer extremen Streßsituation, dem Ehekrach oder vor einer Verantwortung fliehen  

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Toter Fötus
Ein toter Fötus liegt nackt auf einem weiß gestrichenen Geländer. Er hat ein oberflächliches Loch im Bauch. Jemand reicht mir ein Pflaster , mit dem ich das Loch überklebe. Jetzt bin ich gelassener. Ich weiß nicht, ob ich der Fötus bin.
 
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