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Symbol Tagebuch



 
 

Traumsymbol Jagd: ein Ziel vor Augen haben, im wirklichen Leben etwas bekommen oder erreichen wollen

Assoziation: Etwas anpeilen; nach etwas streben.
Fragestellung: Was möchte ich im wirklichen Leben bekommen oder erreichen?
 
Jagd im Traum verdeutlicht, dass man ein klares Ziel vor Augen hat. Man ist gewillt, ein bestimmtes Bedürfnis oder einen Wunsch zu verwirklichen. Man jagt nach einer Lösung um seine Probleme besser in den Griff zu bekommen. Oder im Jagdsymbol verbirgt sich der Wunsch nach Selbstbestätigung durch sexuelle Eroberung. Weitere Bedeutungen können sich aus folgenden Begleitumständen ergeben:
  • Ein Tier jagen und töten stellt das Erlangen eines Ziels dar - oder man ist in der Lage mit einem Problem fertig zu werden. Weitere Deutungen ergeben sich aus dem Tier, das man jagt.
  • Ist man selbst das Opfer einer Jagd, hat dies entweder mit der Sexualität zu tun, oder jemand ist hinter einem her und darauf aus einen zu erwischen (zu erobern). Jemand setzt all seine Mitteln ein, um uns zu bestrafen, uns zum scheitern zu bringen, oder uns zu einer Veränderung zu zwingen.
  • Zur Jagd gehen zeigt an, neue Pläne in Angriff zu nehmen; alte Traumbücher verstehen das auch als Bedürfnis nach erotischen Abenteuern.
  • Sich selbst gejagt sehen kann auf Streß und Zeitmangel, zuweilen auch auf krankhafte Verfolgungsideen hinweisen.
  • Zur Jagd eingeladen werden soll nach alten Traumbüchern einen Gewinn bei einem Glücksspiel verheißen.
  • Gejagt zu werden, hängt manchmal mit einem verpaßten Termin, unbeendeter Arbeit oder einer Bedrohung zusammen.
  • Von einer Gruppe gejagt zu werden, kann die Angst zeigen, von Arbeitskollegen oder Familienmitgliedern überwältigt zu werden der in einer wichtigen Angelegenheit nichts zu sagen zu haben.
  • Jemanden oder etwas zu jagen, zeigt an, dass man hart arbeitet und erwartet, für die Anstrengungen auch belohnt zu werden.
  • Begegnet man sich selbst als Jäger, macht dies auf einen Teil seiner selbst aufmerksam, der destruktiv und bösartig sein kann.
  • Wer auf die Jagd geht, der sucht im Wachleben vielleicht den verständnisvollen Partner oder den idealen Chef. Er jagt mit anderen Worten seinem Glück hinterher.
  • Kommt man ohne Beute zurück, steht man auch im Alltagsleben mit leeren Händen da und ist verzweifelt darüber, dass einen niemand verstehen will. Dies kündigt immer Enttäuschungen und Verluste an.
  • Eine unsichtbare Beute zu jagen, enthüllt Ziellosigkeit und kann das Bedürfnis anzeigen, persönliche Ziele zu klären.
  • Im Traum jemandem mit einem Besen zu jagen, kann bedeuten, daß eine überraschende Wende zum Besseren eintritt.
Jagd kann allgemein Hoffnungen, Begierden und Ehrgeiz anzeigen, die das Leben bestimmen. Unter Umständen steht dahinter die Aufforderung, die Lebensziele neu zu überdenken. Eine ältere Deutung stellt einen Zusammenhang mit dem Tod her, besonders mit dem rituellen oder dem Opfertod.
 
Wenn man in der "Beute" - Situation ist und selbst gehetzt und gejagt wird, gilt das weniger als Symbol für eine tiefere Bedeutung, sondern als Streßverarbeitung in einem "gehetzten" Zustand. Ein Signal, dass es an der Zeit ist, sich nicht von einem Termin zum anderen "jagen" zu lassen, weil sonst die psychisch-physische Gesamtverfassung "erlegt" wird.
 
Anders sind Träume zu deuten, in denen man selbst der Jäger ist: Man verfolgt "ohne Rücksicht auf Verluste" eigene Ziele und geht dabei mit anderen nicht sehr rücksichtsvoll um - ihre "Schonzeit" ist vorbei, und dem Träumer geht es nur mehr um wirklich erfolgreiche "Abschüsse und Trophäen".
 
Spirituell: Auf der spirituellen Ebene kann Tod und Zerstörung in einem rituellen Zusammenhang Bestandteil der spirituellen Reise sein. Man muß die Teile seiner Persönlichkeit "vernichten", die einen am spirituellen Vorankommen hindern.
 
Siehe Afrika Bär Elefant Fasan Hase Hirsch Geweih Gewehr Keiler Krokodil Reh Löwe Tiger Trophäe Wildschwein
Volkstümliche Deutung:
(europ.)
  • man glaubt zu jagen und wird selbst gejagt; Vorsicht vor Menschen, die sich einem nähern wollen!
  • Jagd sehen: Gegner machen einem das Leben schwer;
  • zu einer Jagd eingeladen werden: Glück in der Lotterie;
  • auf eine Jagd gehen: man bekommt Lust zum Heiraten; auch: nach dem Unerreichbaren streben;
  • bei einer Jagd mitmachen: Erfolg im Geschäft, glänzende Zukunft;
  • Fuchsjagd: zeigt ein Risiko wegen der schlauen Konkurrenz;
  • kleine Tiere wie Hasen jagen: Zeichen für Enttäuschungen;
  • große Tiere wie Hirsch jagen: Zeichen für kommenden Wohlstand;
  • Jagdhunde sehen: man läßt sich von schlauen Leuten hintergehen;
  • sich auf einer Jagd verirren: bedeutet Verlegenheiten, auch soll man in keiner Lage das Vertrauen zu sich selbst verlieren, es wird sich schon ein Weg finden, um das Erwünschte zu erreichen;
  • auf einer Jagd vorbeischießen: man wird mit seinen Absichten durchfallen;
  • von einer Jagd ohne Beute zurückkehren: man wird eine Enttäuschung erleben;
  • mit einer Beute nach Hause kommen: man wird eine Schadenfreude haben;
  • Wild stellen: man kann Hindernisse überwinden und Wünsche verwirklichen;
  • beim Töten gegenwärtig sein: man wird die Schwierigkeiten überwinden;
  • Jagdmesser haben: bedeutet viel Aufschneiderei;
  • Jagdhorn blasen hören: bedeutet Vergnügen;
  • Jagdtasche: man soll sein Vermögen beisammenhalten.
(arab.):
  • Jagd sehen oder sich daran beteiligen: durch Ausdauer wirst du deine Zukunft glücklich gestalten.
  • zu einer Jagd eingeladen werden: Glück in der Lotterie.
  • auf Jagd gehen: du holst dir eine Braut nach Hause; auch: man wird einsehen müssen, daß nur Ausdauer einem Erfolg bringt.
  • Hochwild jagen: guter Erfolg in Geschäften.
  • Kleinwild jagen: dein Vorhaben wird dir mißlingen.
  • Jagd ohne Förster: du wirst dich blamieren.
  • Jagd ohne Beute: eine bevorstehende Enttäuschung zeichnet sich ab.
(indisch):
  • an einer Jagd teilnehmen: du wirst eine schwierige Anklage hören.
  • zu einer jagd eingeladen werden: sei nicht zaghaft, du wirst bestimmt in der Lotterie gewinnen.
Hund jagt Katze
Traumdeutung JAGD
1. Anteil männlich: 49.2% Anteil weiblich: 50.8%
tortendiagrammtortendiagrammtortendiagramm2. Anteil in Alpträumen: 44.4%
2. in erotischen Träuen: 2.2%
2. in spirituellen Träumen: 8.9%
3. Altersstufe 7- 28 Jahre: 52.2%
3. Altersstufe 28-49 Jahre: 24.9%
3. Altersstufe 49-78 Jahre: 22.9%
Prozentstatistik der Traumsymbole berechnet aus den Daten aller Träume seit 2014

 
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Achten Sie darauf, welche Eigenschaften die geträumten Objekte haben (Farbe, Anzahl, Grösse), wo sie sich befinden (oben, rechts, nördlich), was sie aussagen, wie sie sich anfühlen. Ist es Tag, Nacht, Sommer, Winter? Wie haben Sie sich gefühlt? Je mehr Details Sie eingeben, umso genauer kann die Deutung ausfallen.

comment1.gif Kommentare: von besonderer Bedeutung sind reale Begebenheiten, die sich in zeitlicher Nähe des Traumes ereigneten (Gewinn, Brief, Anruf, Besuch, Abschied, Unfall, Beleidigung, Ärgernis...). Auch die ersten Gedanken nach dem Aufwachen sind meist sehr bedeutsam.

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