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Symbol Tagebuch



 
 

Traumsymbol Schatten: Ungewissheit, Situationen oder Probleme, die nicht vermieden werden können

Assoziation: Unvermeidliches, Unausweichliches.
Fragestellung: Was verfolgt mich? Was will ich nicht erhellen?
 
Traum-Schatten zeigen Situationen oder Probleme auf, die nicht vermieden werden können. Probleme, die einen gedanklich permanent verfolgen oder gar zwingen, dauernd darüber nachzudenken. Eine Charaktereigenschaft oder ein Aspekt im Leben, den man an sich selbst nicht ausstehen kann. Das Gefühl haben, seiner abträglichen Vergangenheit nicht mehr entkommen zu können. Traum-Schatten können auch alte beklemmende Gefühle widerspiegeln, die erneut an die Oberfläche kommen und einen zu verfolgen drohen. Etwas Peinliches, Beängstigendes oder Unheimliches, worüber man unter keinen Umständen mit anderen diskutieren will.
  • Einen Schatten sehen, und sei es nur der eigene zeigt, dass man sich im Wachleben einbildet nicht mit dem Leben zurechtzukommen, es einem an Mut fehlt, und man sich vor allem und jedem fürchtet - eine Angst, die manchmal schon an Verfolgungswahn grenzt.
  • Sitzt man im Schatten, während die Sonne scheint, wird sich bald eine Angelegenheit zu vollster Zufriedenheit klären lassen.
  • Im Schatten stehen kann anzeigen, dass man durch andere beschützt oder stark beeinflußt wird; manchmal kommt darin auch Enttäuschung oder Verbitterung zum Ausdruck, weil man auf der Schattenseite lebt und von anderen ständig übersehen oder nicht beachtet wird. Sich durch die Fähigkeiten und Leistungen eines anderen heruntergesetzt fühlen.
  • Schattenspiel warnt vor Hinterlist und Täuschung anderer.
  • Schattenhafte Personen sehen besagt, dass man sich in seinem Stolz verletzt fühlt und glaubt, von jemanden in den Schatten gedrängt und übergangen worden zu sein.
  • Eine schattenhafte Figur, stellt eine Person oder Situation dar, der man nicht vertraut. Jemand der trügerisch oder heimlich gegen einen arbeitet.
Sehr oft ist die Traumgestalt (jemand, den wir hassen oder fürchten) unser Schatten. Menschen gestehen sich eigene Fehler nur widerwillig ein. Läßliche Sünden geben wir vielleicht noch eher zu, doch unsere schlimmsten Charakterfehler sind so tief im Unbewußten vergraben, dass wir sie fast automatisch verleugnen. Wenn sie uns dennoch als Schatten gezeigt werden, dann stellt dieser "Schatten", alles dar, was wir an uns selbst hassen.
 
Weil unsere Vorurteile und Laster so gründlich vergraben sind, erkennen wir unseren Schatten nur widerwillig.. Wir entziehen uns oft der Verantwortung, indem wir Züge, die wir abscheulich finden, anderen in die Schuhe schieben. Jedenfalls können wir von genau der Figur, die all unsere ärgsten Charakterfehler zu verkörpern scheint, viel über uns selbst erfahren. Das, was nicht hell und klar zutage tritt, das Ungewisse, das uns Furcht einjagt. Er kann auf ein gestörtes Selbstwertgefühl des Träumenden hinweisen, wenn dieser sich im Traum im in den Schatten gestellt vorkommt.
 
Schatten steht allgemein für unbewußte Vorgänge und Inhalte, die man erhellen, also bewußt machen und verarbeiten muß. Dabei kann es sich um verdrängte Erfahrungen, Scham, Schuldgefühle oder Ängste handeln, manchmal auch um Ereignisse, die unmerklich vorbereitet werden und ihre Schatten vorauswerfen. Für die Deutung müssen vor allem die Gegenstände oder Personen berücksichtigt werden, die ihre Schatten werfen.
 
Siehe Sonne Licht Dämmerung Dunkelheit Nacht Finsternis Vampir Geist Geister
Volkstümliche Deutung:
(europ.):
  • Schatten: als Warntraum in unsicherer Lage aufzufassen; man möchte in einer Angelegenheit eine Klärung herbeiführen;
  • auch: Gewinn aufgrund einer Rechtsangelegenheit;
  • Eigenen Schatten sehen kündigt Sorgen und Schwierigkeiten an.
  • Schatten von Gegenständen sehen: man wird durch eingebildete Gefahren beängstigt werden;
  • Schatten sehen: gilt für Angst und manchmal Schande;
  • bei heißem Wetter im kühlen Schatten gehen oder sich darin aufhalten: ein bedrückendes Ereignis;
  • im Schatten sitzen: Vorsicht, jemand will einem betrügen;
  • im Schatten sein müssen, während man im Licht sein möchte: verheißt Klärung einer undurchsichtigen Angelegenheit;
  • seinen eigenen Schatten sehen: bedeutet Kummer; man sollte sich schnellsten von unguten menschlichen Verbindungen lösen;
  • den Schatten vor sich sehen: die zukünftige Entwicklung im Leben wirft quasi den Schatten voraus;
  • den Schatten hinter sich sehen: alte Ängste und Schuldgefühle verfolgen einem auf jedem Schritt.
(arab.):
  • Schatten sehen: deutet auf Verfolgung.
  • im Schatten stehen: du wirst unterdrückt.
  • im Schatten sitzen oder sich sitzen sehen: man wird von einer nahestehenden Person betrogen werden.
  • den eigenen Schatten sehen: kündigt ein verhängnisvolles Erlebnis an, Krankheit und Todesfall;
  • auch: löse dich schleunigst aus unguten Verbindungen.
  • Schatten anderer Leute: sei wachsam vor Dieben.
(indisch):
  • eigenen Schatten sehen: Angst und Schrecken.
  • einen fremden Schatten sehen: du bist furchtsam.
  • im Schatten gehen: du wirst dich einem drückenden Verhältnis entziehen.
Schatten
Traumdeutung SCHATTEN
1. Anteil männlich: 51.8% Anteil weiblich: 48.2%
tortendiagrammtortendiagrammtortendiagramm2. Anteil in Alpträumen: 32.2%
2. in erotischen Träuen: 6.8%
2. in spirituellen Träumen: 22%
3. Altersstufe 7- 28 Jahre: 34%
3. Altersstufe 28-49 Jahre: 26.7%
3. Altersstufe 49-78 Jahre: 39.3%
Prozentstatistik der Traumsymbole berechnet aus den Daten aller Träume seit 2014

 
Träume mit dem Traumsymbol SCHATTEN:commentstar vom:
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 der schattenwolfstar01.01.16
 schattenstar07.06.15
 Schattentraumstar11.04.15
 schwarzer Schattenstar22.09.14
 ich liege auf einen schatten von ...star08.01.13
 Ein Schattenstar17.08.11
 jemand vor dunklen schatten gerettetstar29.05.11

 
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Achten Sie darauf, welche Eigenschaften die geträumten Objekte haben (Farbe, Anzahl, Grösse), wo sie sich befinden (oben, rechts, nördlich), was sie aussagen, wie sie sich anfühlen. Ist es Tag, Nacht, Sommer, Winter? Wie haben Sie sich gefühlt? Je mehr Details Sie eingeben, umso genauer kann die Deutung ausfallen.

comment1.gif Kommentare: von besonderer Bedeutung sind reale Begebenheiten, die sich in zeitlicher Nähe des Traumes ereigneten (Gewinn, Brief, Anruf, Besuch, Abschied, Unfall, Beleidigung, Ärgernis...). Auch die ersten Gedanken nach dem Aufwachen sind meist sehr bedeutsam.

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