🌙JOAKIRSOFT - Traumdeutung, Traumsuche, Traumtagebuch
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Am 16.01.2026gab ein älterer Mann im Alter zwischen 63-70 diesen Traum ein:
Bei meiner Tante
Bin mit meiner Mutter bei meiner Tante zu Besuch. Auch sie nutzt eine neue Software zum Schminken. Meine Mutter hat sie auch ausprobiert, konnte damit aber nichts anfangen. Versuche meiner Tante zu erklären, wozu die Software gut wäre, etwa dass man damit testen könne, wie man am besten aussieht. Meine Tante hat aber anscheinend gar nicht zugehört. Sie gibt Laute, wie bla bla bla von sich, vierlleicht will sie damit ausdrücken, dass is zu leise spreche. Später rutsche ich mit einem Schlitten einen Berg hinunter. Eine lange mal langsam mal schnelle Schlittenfahrt.Traumdeutung: Die ungehörte Erklärung und die lange Schlittenfahrt:
Einleitung
Dieser Traum verbindet zwei scheinbar unterschiedliche Szenen, die jedoch psychologisch eng zusammengehören. Er zeigt zunächst eine Situation des Erklärens ohne Resonanz und mündet anschließend in eine Bewegung, die nicht mehr sprachlich, sondern körperlich erlebt wird. Die Psyche untersucht hier den Übergang von vergeblicher Vermittlung hin zu einem eigenen inneren Erleben von Verlauf und Kontrolle.Der Besuch bei Tante und Mutter:
Der familiäre Rahmen verweist auf vertraute, aber festgelegte Beziehungsmuster. Tante und Mutter stehen für ältere innere Instanzen, die durch Gewohnheit und Erfahrung geprägt sind. Die Psyche bewegt sich hier in einem Umfeld, in dem Veränderung möglich wäre, aber nicht unbedingt gewünscht ist.Die Schminksoftware:
Die Schminksoftware symbolisiert moderne Werkzeuge der Selbstoptimierung und Selbstbetrachtung. Psychologisch geht es nicht um Eitelkeit, sondern um die Möglichkeit, Varianten des eigenen Erscheinens oder Auftretens zu prüfen. Die Psyche zeigt den Wunsch, sich selbst differenzierter wahrzunehmen und bewusster mit Selbstbild umzugehen.Die ablehnende Mutter:
Dass die Mutter mit der Software nichts anfangen kann, deutet auf eine innere Haltung hin, die Neuerungen skeptisch oder gleichgültig gegenübersteht. Die Psyche registriert hier eine Grenze zwischen früheren Selbstdefinitionen und aktuellen Möglichkeiten. Es entsteht keine offene Ablehnung, sondern Desinteresse.Das Erklären gegenüber der Tante:
Der Versuch, der Tante den Nutzen der Software zu erklären, steht für den Wunsch, Einsicht zu vermitteln. Psychologisch geht es darum, Erfahrungen oder Erkenntnisse weiterzugeben. Dass die Tante nicht zuhört, zeigt die Erfahrung, mit Sinnangeboten nicht durchzudringen.Das "bla bla bla":
Die lautmalerische Reaktion der Tante ist ein starkes Symbol für Entwertung. Worte werden nicht inhaltlich geprüft, sondern als bedeutungslos abgetan. Die Psyche erlebt hier, dass Differenzierung und Erklärung nicht auf fruchtbaren Boden fallen.Das mögliche Missverständnis der Lautstärke:
Die Vermutung, man spreche zu leise, zeigt eine Selbstprüfung. Die Psyche fragt sich, ob das eigene Ausdrucksvermögen ausreicht oder ob man überhört wird, obwohl man inhaltlich klar ist. Dies verweist auf eine alte Frage nach Wirksamkeit der eigenen Stimme.Die Schlittenfahrt:
Die Schlittenfahrt markiert einen deutlichen Szenenwechsel und ist von zentraler Bedeutung. Sie symbolisiert einen Lebensabschnitt oder inneren Prozess, der nicht mehr diskutiert, sondern erlebt wird. Der Schlitten bewegt sich vorwärts, ohne gelenkt zu werden, aber nicht völlig unkontrolliert.Die wechselnde Geschwindigkeit:
Das langsame und schnelle Rutschen steht für wechselnde Intensitäten im Leben. Die Psyche erlebt Phasen der Ruhe und der Beschleunigung, ohne Panik. Dies deutet auf Akzeptanz gegenüber dem eigenen Lebensverlauf hin.Die Länge der Fahrt:
Die lange Dauer der Fahrt weist auf ein fortgeschrittenes Lebensstadium oder einen länger laufenden inneren Prozess hin. Es geht nicht um einen kurzen Impuls, sondern um Kontinuität. Die Psyche zeigt, dass dieser Weg angenommen wird, auch ohne äußere Bestätigung.Zukunftsprognose:
Der Traum deutet darauf hin, dass weitere Versuche, sich zu erklären oder verstanden zu werden, zunehmend an Bedeutung verlieren könnten. Eine Gefahr besteht darin, Energie an unempfängliche Adressaten zu binden. Gleichzeitig kündigt sich eine ruhigere Phase an, in der das eigene Erleben wichtiger wird als Zustimmung von außen.