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Am 14.04.2011
gab eine Frau im Alter zwischen 42-49 diesen Traum ein:

Wüste

Ich bin in der Wüste. Es gibt einen Sandsturm. Nach dem Sturm sehe ich einen Reiter auf einem Kamel. Er sieht stolz aus und es ist ein Beduine. Er steht mir gegenüber
WUESTE = etwas völlig Gleichgültiges, Detailsdas absurd, aussichtslos, langweilig oder unangenehm ist

Assoziation: Isolation; Rückzug; Ausdauer.
Fragestellung: Wovon möchte ich mich zurückziehen?
 
Wüste im Traum steht für etwas völlig Gleichgültiges. Eine Situation oder Person, die absurd, aussichtslos, dumm, unangenehm, oder repektlos ist. Man fühlt sich entkräftet und energielos, weil sich niemand um einen kümmert oder man schlecht und ungerecht behandelt wird. Auch: unerträgliche Langeweile; unfruchtbare oder öde Affären und Entbehrungen; sich nach einem abwechslungsreicheren Leben sehnen, sich von vertrauten Menschen oder Orten entfremdet fühlen.
 
Das Traumbild Wüste taucht häufig auf, wenn man mit einer Freundschaft unzufrieden ist, oder man einen Mangel an Respekt erlebt. Man wird sich bewusst, dass man nicht geliebt wird oder unerwünscht ist. Das Leben erscheint plötzlich leer und sinnlos. Wüstenträume sind auch gang und gäbe bei Menschen, die in eine neue Stadt ziehen und dort noch keine Freunde haben.

----- Wüste weist häufig darauf hin, dass man zu nüchtern, sachlich und vernünftig lebt; darüber werden die emotionalen Bedürfnisse vernachlässigt, man fühlt sich unglücklich. Schließlich kann die Wüste auch für tiefe Existenzangst und Unsicherheit stehen. Die individuelle Bedeutung ergibt ich aus den konkreten Lebensumständen. In der Wüste wächst nicht sehr viel, deshalb ist sie als Traumsymbol auch ein Gefahrensignal. Meist spielt dieses Bild auf unsere Vereinsamung inmitten der Massengesellschaft an. Seelische Einsamkeit und seelisch- geistiger Stillstand werden häufig mit diesem Traumbild dargestellt.
 
Spirituell: Eine Wüste kann Verlassenheit symbolisieren, aber sie kann auch ein Ort der Besinnung, der Ruhe und der göttlichen Offenbarung sein.
 
Siehe Afrika Arktis Düne Gebiet Hitze Insel Kamel Karawane Oase Palme Salz Sand Sonne Steine Treibsand

  • Sich in der Wüste verirrt haben: unfähig sein, Situationen zu entgehen, die unerträglich, leer oder trostlos sind. Ein Problem haben oder eine Verantwortung tragen, wo man keine Hilfe bekommt. Keine Unterstützung während einer neuen Lebensphase bekommen.
  • Sich allein in der Wüste befinden, ist möglicherweise ein Hinweis auf fehlende emotionale Erfüllung, auf Einsamkeit oder vielleicht Isolation.
  • Befindet man sich jedoch mit einem anderen Menschen in der Wüste, dann zeigt dies, dass eine Beziehung nutzlos ist oder nirgendwo hinführt.
  • Der Ritt oder Marsch durch die Wüste im Traum ist der Hinweis darauf, dass man ein Ziel nur nach unsäglichen Entbehrungen oder Kraftanstrengungen erreichen kann. Man muß sehr sorgfältig seine Handlungsrichtung überdenken, wenn man in seiner gegenwärtigen Situation "überleben" will.
  • Hat man sich freiwillig in die Wüste zurückgezogen, dann handelt es sich um eine zeitweise, freiwillige Enthaltsamkeit, aus der sowohl Ideen wie auch Kraft entspringen. Vielleicht will man sich weit weg von allem Alltäglichen begeben, um so in Einsamkeit und Kontemplation seine inneren Bestimmung und seinen eigenen Weg zu Gott finden möchte

==> volkstümliche Deutung
Volkstümliche Deutung:
(europ.):
  • Wüste: völlige Leere liegt vor; möglicherweise Potenz- oder Liebestraum und dann als sehr schlechtes und trostloses Zeichen zu werten;
  • Wüste sehen: weist auf Verlassenheit und Hilflosigkeit in der nächsten Zeit hin;
  • in einer Wüste reisen: bedeutet Gefahren und Hindernisse; man wird etwas sehr Notwendiges entbehren müssen;
  • durch eine trübselige, kahle Wüste gehen: verheißt Hungersnöte und Rassenunruhen sowie Verluste an Menschenleben und Eigentum;
  • Wüste bei schlechtem Wetter: ein besonders ungünstiges Omen;
  • Befindet sich eine junge Frau allein in der Wüste, dann sind ihre Gesundheit und ihr Ruf durch ihre Indiskretion gefährdet. Sie sollte vorsichtiger sein.
(arab.):
  • Wüste sehen: kündigt schwere Zeiten an, mit der er mit mehreren Entberungen zu rechnen hat.
  • sich in einer Wüste befinden: du wirst dich sehr verlassen fühlen; man wird seine Wünsche erheblich einschränken müssen und in Zukunft von seiner Bescheidenheit profitieren können.
(persisch):
  • Bleibt die Wüste ohne Luftbewegung, so ist eine schwierige Zeit überstanden, und die Mühe und Ausdauer tragen bald Früchte. Herrscht ein stürmischer Wind vor, gilt es, noch eine Zeitlang Ausdauer zu beweisen und Mühe in Kauf zu nehmen. Alle weiteren Bedeutungen hängen von dem Zusammenspiel mit den übrigen Traumbildern ab. Allgemein verkörpert die "Wüste" das Selbstbild des Träumenden im Angesicht der Welt, den Wert, den er sich aufgrund seiner Lebensumstände zugesteht.
(indisch):
  • in Wüste leben: deine Sehnsucht läßt dir keine Ruhe.
  • sich in einer Wüste befinden: du gehst schweren Kümmernissen entgegen.
  • Wüste sehen: du wirst sehr bald deine Umgebung verlassen müssen, dein Leben war bisher erfolglos.
  • Wüste mit Kamelen: nicht allen kann es so gut gehen wir dir, habe daher Mitleid mit deinen Mitmenschen.
  • in Wüste verdursten müssen: man wird dir dein Glück neiden, aber höre nicht auf die Bösen.
  • Wüste allgemein: deine Sorgen sind groß, aber sie werden sich bald verringert haben.
STURM = eine turbulente Situation, Detailsüber etwas sehr verärgert sein

Assoziation: Merklich turbulenter Umstand. Fragestellung: Was bringt mich aus der Ruhe? Was macht mich wütend?   Sturm im Traum bedeutet: über etwas sehr verärgert sein. Er kann auch eine abstruse Lage abbilden, als läge etwas in der Luft oder als herrsche dicke Luft. Auch: eine schnelle Änderung der Lage erzwingen wollen. Auf einen Sturm warten stellt zukünftige Konflikte oder Streit dar. Eine komplexe ... weiter
SAND = Unbeständigkeit, Detailsseine Absichten zu wenig überlegt oder abgesichert haben

Assoziation: Öde; Unermeßlichkeit. Fragestellung: Was in mir ist ewig? Was behindert mich in meinem Wachstum?   Sand im Traum versinnbildlicht Unbeständigkeit und einen Mangel an Sicherheit. Er wird oft als Hinweis darauf gedeutet, dass wir unser Leben, unsere Absichten und Pläne zu wenig überlegen und absichern {auf Sand gebaut haben}. Erfolge sind deshalb unsicher. Sand und Meer zusammen, zeigen mangelnde ... weiter
KAMEL = eine unangenehme Lage, Detailsdie Geduld, Ausdauer und Durchstehvermögen erfordert

Assoziation: Wüstenschiff; Ausdauer. Fragestellung: Welche emotionalen Ressourcen trage ich in mir?   Kamel im Traum stellt eine besonders schwierige Lage dar. Will man sie gut überstehen, benötigt man so ziemlich alles, was man aufbieten kann. Träume mit diesem Tier treten häufig dann auf, wenn man mit völlig gefühlskalten Leuten in Kontakt gekommen ist, bei denen es nicht gerade einfach ist, sie wieder ... weiter
STEHEN = je besser der Stand, Detailsdesto stärker das Selbstbewußtsein

Psychologisch: Bei der Deutung dieses Traumbildes kommt es darauf an, wie sicher der Träumende im Traum auf den Beinen steht - je besser der Halt, desto stärker spiegelt sich in diesem Symbol die Festigkeit, das Selbstbewußtsein, die Zuverlässigkeit und die klare Ratio des Träumenden wider.  
GEBEN = die innere Beziehung zu sich selbst, Detailszur Umwelt und zu anderen Menschen

Geben im Traum steht für unsere innere Beziehung zu sich selbst, zu unserer Umwelt und zu anderen Menschen. Wenn ein Traum davon handelt, dass man einem anderen Menschen etwas gibt, dann verweist dies auf das Bedürfnis, in einer Beziehung zu geben und zu nehmen, mit einem anderen zu teilen, was er besitzt, und eine Umwelt zu schaffen, die Geben und Nehmen gleichermaßen ermöglicht.   Mit anderen Menschen etwas zu ... weiter
REITER = Selbstüberschätzung und Überheblichkeit, Detailsauf einem zu hohen Roß sitzen

Reiter im Traum weist auf Selbstüberschätzung und Überheblichkeit. Man sitzt auf einem hohen Roß. Vielleicht fordert er aber auch auf, alle die Eigenschaften, die das Reittier verkörpert, mehr durch den Geist zu lenken. In der neutestamentlichen "Offenbarung des Johannes" gibt es vier Reiter: Der Reiter auf dem weißen Pferd ist Christus selbst; der Reiter auf dem feuerroten Pferd ist der Krieg; der Reiter auf dem ... weiter

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