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Symbol Tagebuch



 
 

Traumsymbol Teufel: Versuchung, von starken Ängsten, Zorn, Gier oder Verschlagenheit kontrolliert werden

Assoziation: Negative Kräfte; Versuchung; Fluch.
Fragestellung: Was kann mein Feind mir antun? Wo bin ich verletzlich?
 
Der Teufel im Traum weist auf eine besonders emotional aufgeladene Haltung in einer Angelegenheit. Man wird durch starke Ängste, Wut, Gier oder von Eifersucht dominiert. Dieses Traumbild kann auch eine negative Situation oder Person widerspiegeln, der man hilflos preisgegeben ist, oder die einen absichtlich verletzen will. Glauben, dass jemand das Bedürfnis hat, dass man sich niemals wieder gut fühlen soll. Permanente negative Situationen. Das Gefühl haben, für immer verflucht zu sein.
  • Teufel sehen oder sprechen bedeutet, man sollte sich vor einem Menschen in seinem Umkreis hüten, der einem nicht wohlwill. Diese Symbolik kann aber auch bedeuten, dass etwas völlig falsch im Leben abläuft, dass man unbedingt beheben muss. Man kann sich entscheiden, dauerhaft zu leiden, indem man niemals um Hilfe bittet.
  • Ist man selbst der Teufel kann das bedeuten, dass man das eigene unersättlichen Bedürfnis hat, andere zu verletzen. Man empfindet Freude daran, wenn es einem gelingt andere dauerhaft vom Glück fernzuhalten.
  • Werden wir von einem Teufel angegriffen, handeln wir im Wachleben leicht unbeherrscht oder ungalant. Er kann aber auch auf einseitiges, nur auf Profit gerichtetes Denken hinweisen.
  • Eine Gabel mit drei Zinken, gilt als Symbol des Teufels und stellt Böses und Betrug dar.
  • Das giftige Grün gilt als Farbe des Teufels.
  • Das schwarze Pferd wurde als Reittier des Teufels gesehen und war somit Symbol der dunklen, magischen Kräfte.
  • Als Symbol der Verstrickung und der Knechtschaft ist der Strick ein Attribut des Teufels.
  • Wenn in einem Alptraum ein Teufel auf dem Bauchnabel sitzt, dann stellt dies die Verkörperung der Ängste des Träumenden dar.
Vom Teufel zu träumen, bedeutet normalerweise, dass man mit jenen wilderen, urzeitlichen Seiten seines Selbst ins reine kommen muß, die einem unbekannt sind und daher Angst machen. Man muß sich mit diesem Teil konfrontieren und dafür sorgen, dass er für uns arbeitet, statt gegen uns. Der Teufel verliert seine Macht, wenn man ihn erst einmal als etwas erkannt hat, was zu jedem Menschen gehört und mit dem man sich zwangsläufig irgendwann einmal konfrontieren muß.
 
Teufel verkörpert jene Gefühle, Wünsche, Begierden und Leidenschaften, die man bewußt zwar ablehnt, von denen man aus dem Unbewußten aber doch stark beeinflußt und geschädigt wird. Man muß lernen, sie bewußt anzunehmen und zu verändern.
 
Zwar glaubt heute eigentlich kein Mensch mehr an den Teufel, als Traumbild erscheint er aber recht häufig. Oft ist dies bei Menschen der Fall, die ein religiöses Problem nicht verarbeitet, aber schon verdrängt haben. Der Teufel weist dann darauf hin, wie wichtig die Auseinandersetzung mit dem Sinn des Lebens für die innere Stabilität des Träumenden ist. Bei Personen, die ein übertriebenes Moralverständnis haben, kann er auch ein Hinweis sein, daß sie das Naturhafte in sich selbst stärker akzeptieren sollen.
 
In Goethes "Faust" ist die Teufelsfigur Mephisto eine sehr intellektuelle Erscheinung. Der Teufel als Traumbild kann daher auch auf die Gefahren eines allzu intellektuellen Denkens hinweisen. Der Teufel ist ein gefallener Engel und deckt schonungslos Charakterschwächen oder schwache Stellen in unserem Seelenleben auf.
 
Der Teufel im Traum ist als Personifizierung der bösen Anteile des Menschen das Objekt, dem er die Stirn bieten kann. Wenn der Träumende Angst vor seinen Leidenschaften, vor seiner Wut und seinen Gefühlen hat, dann kann sich dies im Traum als Teufel manifestieren. Er weist deshalb darauf hin, dass man von starken Ängsten, Zorn, Gier oder Verschlagenheit kontrolliert wird.
 
Im Traum steht der Teufel für Versuchung. Dies entspringt oft der Unterdrückung des Sexualtriebs, der Aufmerksamkeit fordert. Der Teufel kann auch den Schatten des Träumenden symbolisieren. Er hat selten mit Religion, sondern meist mit den guten oder bösen Instinkten zu tun.
 
Spirituell: Er symbolisiert alle Kräfte, die Verwirrung, Dunkelheit und Tod bringen. Manchmal wird behauptet, daß der Unterschied zwischen Freund und Feind nur sehr gering ist. Vielleicht lohnt es sich für den Träumenden, bei sich anzufangen, wenn er irgendeine Form von Übel oder falsches Verhalten erkennen will.
 
Siehe Boshaftigkeit Satan Gott Engel Dämon Besessenheit Hölle Schlange
Volkstümliche Deutung:
(europ.):
  • Teufel zeigt auf böse Leidenschaften des Träumenden; werden diese nicht bekämpft, so bedeutet das Angst, Krankheit, Kummer und Trauer; in einer verworrenen geistigen Lage sind Klarstellungen erforderlich.
  • Teufel bedeutet für den Bauern zerstörte Ernte und getötetes Vieh, aber auch Krankheit in der Familie.
  • anständige Menschen sollten den Traum-Teufel als Warnung ansehen, bei ihren Interessen Vorsicht walten zu lassen, da sie in Gefahr sind, die Gesetze des Landes zu brechen.
  • bei einem Priester ist derTeufel ein Hinweis darauf, daß er übereifrig ist und verzichten sollte, Gott zu ehren, indem er seinen Nächsten mit der Zunge geißelt.
  • Teufel sehen: man wird sich zu einer leidenschaftlichen Handlung hinreißen lassen, die man bei nüchterner Überlegung unterlassen würde; auf jeden Fall bedeutet es ein langes Ringen.
  • Teufel als große, eindrucksvoll gekleidete Person erblicken, die sie zum Besuch seiner Wohnung zu überreden versucht: dann signalisiert dies, daß skrupellose Menschen einem durch Schmeicheleien in den Ruin treiben wollen.
  • von einem Teufel bedroht oder angegriffen werden: durch eine leidenschaftliche Handlung wird man in böse Streitigkeiten geraten.
  • man hüte sich davor mit ihm einen Teufelspakt zu schließen, daß ist immer ein Vorbote für Verzweiflung.
  • von einem Teufel verfolgt werden: man gerät in Fallen, die als Freunde getarnte Feinde für einem aufgestellt haben.
  • für einen Liebenden: besagt es, daß er durch Liederlichkeit seine Treue aufs Spiel setzt.
  • Junge Frauen sollten nach diesem Traum den Beistand von Freunden suchen und nicht die Aufmerksamkeit Fremder, besonders verheirateter Männer, erwecken. Frauen mit schlechtem Charakter werden Geld und Juwelen von Fremden entwendet bekommen.
(arab.):
  • Teufel sehen: du wirst es mit bösen Menschen zu tun bekommen,- man will dich verführen.
  • mit einem Teufel kämpfen und unterliegen: böse Leidenschaften werden dich beherrschen.
  • Teufel überwinden: Friede wird in deiner Seele einkehren.
(persisch):
  • Das Symbol des Teufels offenbart dem Träumenden, daß er an einer großen verschwiegenen Schuld mehr leidet, als er sich eingesteht. Versucht er im Traum, den Teufel zu besiegen, heißt das, er lebt in starkem Konflikt mit Versuchungen, denen nachzugeben er sich verbietet. Er sollte daher versuchen, seine Wünsche mit der Wirklichkeit in Einklang zu bringen. Träumt eine Frau vom Teufel, kommt noch hinzu, daß sie mit ihrem Geschlechtsleben unzufrieden ist und sich einen starken und leidenschaftlichen Mann wünscht.
(indisch):
  • Teufel sehen: komme nicht in Versuchung; du wirst Unglück und Schmach erleiden.
  • Teufel sprechen: man will dich betrügen.
Teufel beim Fackelumzug
Traumdeutung TEUFEL
1. Anteil männlich: 66.7% Anteil weiblich: 33.3%
tortendiagrammtortendiagrammtortendiagramm2. Anteil in Alpträumen: 42.6%
2. in erotischen Träuen: 10.6%
2. in spirituellen Träumen: 19.1%
3. Altersstufe 7- 28 Jahre: 42.3%
3. Altersstufe 28-49 Jahre: 38.9%
3. Altersstufe 49-78 Jahre: 18.8%
Prozentstatistik der Traumsymbole berechnet aus den Daten aller Träume seit 2014

 
Träume mit dem Traumsymbol TEUFEL:commentstar vom:
 Vom Teufel geholtstar08.08.17
 Mit Fahrdtuhl in die Hölle und Teufel gegrüsststar05.08.17
 von Dämonen und dem Teufel verfolgt werdenstar15.11.16
 tasmanischer teufelstar19.05.16
 teufelstar07.01.16
 Partnerin ist der Teufelstar17.11.15
 Kind vom Teufel besessenstar07.11.15
 teufel zieht meine tochter unter den bettstar30.07.15
 Teufel oder Dämonstar21.07.15

 
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Achten Sie darauf, welche Eigenschaften die geträumten Objekte haben (Farbe, Anzahl, Grösse), wo sie sich befinden (oben, rechts, nördlich), was sie aussagen, wie sie sich anfühlen. Ist es Tag, Nacht, Sommer, Winter? Wie haben Sie sich gefühlt? Je mehr Details Sie eingeben, umso genauer kann die Deutung ausfallen.

comment1.gif Kommentare: von besonderer Bedeutung sind reale Begebenheiten, die sich in zeitlicher Nähe des Traumes ereigneten (Gewinn, Brief, Anruf, Besuch, Abschied, Unfall, Beleidigung, Ärgernis...). Auch die ersten Gedanken nach dem Aufwachen sind meist sehr bedeutsam.

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