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Symbol Tagebuch



 
 

Traumsymbol Grab: ein Ende erreichen, das Ablegen von veralteten Ansichten und falschen Überzeugungen

Assoziation: Etwas beenden oder aufgeben.
Fragestellung: Was sollte endlich begraben werden?
 
Ein Traum-Grab stellt veraltete Ansichten oder überholte Vorstellungen dar, die man aufgeben wird. Man hat das Ende eines Problems oder das Ende einer schwierigen Lebenslage erreicht. Man durchlebt einen Wandel und sieht die Welt in einem neuen Licht. Es können aber auch Dinge damit gemeint sein, die man mochte oder die hilfreich waren, und aus irgend einem Grund plötzlich zu einem Ende kommen.
  • Sein eigenes Grab sehen, kann das Erkennen eines großen Fehlers widerspiegeln. Man merkt wie sich das Leben dadurch für immer verändert.
  • Ein Grab zu schaufeln, versinnbildlicht, dass man sich darauf vorbereitet, eine Sache oder ein Projekt für immer aufzugeben. Auch: In einer Angelegenheit versagt haben.
  • Sein eigenes Grab zu schaufeln, kann darauf hindeuten, dass man sich auf eine dauerhafte Änderung vorbereitet. Weil man zum Scheitern gezwungen, oder in arge Verlegenheit gebracht wird. Es bleibt einem nur noch die Option zu verlieren, oder aufzugeben.
  • Nimmt man in der Traumhandlung an einer Beerdigung teil oder steht vor einem geschlossenen Grab, haben diese Bilder meist den Sinn von Begräbnis.
Das Traum-Grab kann sogar persönliches Wachstum symbolisieren, falls es einem gelingt negative Denkmuster zu eleminieren. Es kann jedoch auch jene unbewußten Inhalte versinnbildlichen, die man unbewältigt verdrängt hat und die deshalb Unsicherheit und Angst erzeugen. Das fordert dazu auf, diese Konflikte zu verarbeiten. In seltenen Fällen kommt auch Angst vor dem eigenen Tod oder dem eines anderen Menschen darin zum Ausdruck.
 
Spirituell: Auf der spirituellen Ebene deutet der Traum an, daß der Mensch vielleicht weniger den physischen Tod fürchtet als vielmehr seine Folgen.
 
Siehe Begräbnis Grabrede Grabstein Leiche Sarg Tod Urne Vergraben
Volkstümliche Deutung:
(europ.):
  • Grab allgemein: Symbol für Lebenskonflikte, die noch nicht gelöst sind; Tasten nach Auswegen; Unsicherheit, Ratlosigkeit.
  • auch: Unglück; ungünstige Geschäftsabschlüsse folgen; auch Krankheit droht; auch: deutet auf einen Wechsel im Leben hin, je nach den näheren Umständen des Traumes.
  • Grab sehen: fordert zur Verschwiegenheit auf.
  • sich ein Grab bestellen: in Kürze heiraten.
  • Grab schaufeln sehen: kündet eine Todesnachricht von einem nahestehenden Menschen an.
  • Grab selbst graben: verheißt Ende der Sorgen.
  • auch: sich einer Sache nicht sicher sein, da Feinde versuchen, einem ein Strich durch die Rechnung zu machen.
  • auch: man könnte eine Freundschaft durch eigene Schuld zerstören.
  • Grab ganz ausheben: man wird sich gegen seine Gegner durchsetzen.
  • Grab ganz ausheben und ist dabei Sonnenschein: scheinbare Schwierigkeiten wenden sich zum Guten.
  • ein frisch ausgehobenes Grab sehen: man hat für die Fehler anderer zu büßen.
  • ein leeres Grab: bedeutet Enttäuschung und Verlust von Freunden.
  • ein Grab zuwerfen: deutet auf Ärger.
  • ans Grab zurückkehren um einen Leichnam zu begraben, der jedoch verschwunden ist: Probleme kommen aus unbekannter Quelle auf einem zu.
  • selbst in ein Grab steigen: man wird verleumdet werden;
  • im Grab liegen: verkündet ein frohes Ereignis.
  • selbst begraben werden: Zeichen für eine seelische Entwicklung und eine bevorstehende Wandlung der Persönlichkeit; auch: kündigt manchmal den Todesfall eines Menschen an.
  • ein Grab zusammenstürzen sehen: Mißgeschick und Krankheit in der Familie.
  • ein frisches Grab besuchen: es drohen ernsthafte Gefahren.
  • an das Grab der Mutter Blumen legen: man möchte Trost finden.
  • das eigene Grab erblicken: Feinde sind am Werk einem ins Unglück zu stürzen; wenn man nicht achtsam ist, wird dies auch gelingen.
  • auf einem Grab seinen Namen geschrieben sehen: man sollte auf seine Gesundheit achten.
  • den eigenen Leichnam in einem Grab sehen: es werden einem Elend und Verzweiflung prophezeit.
  • zwischen den Gräbern sich bewegen: eine Heirat ist angezeigt.
  • über Gräber gehen: es wird ein früher Tod oder eine unglückliche Ehe prognostiziert.
  • Gräber auf bekannte Verstorbene hin inspizieren: schnelles Fortkommen zu Reichtum und Ehren.
  • einen bis auf den Kopf zugeschütteten Menschen in einem Grab sehen: diese Person wird in eine Notlage geraten und einem selbst droht Vermögensverlust.
  • ein bis auf die Grababdeckung unbewachsener Friedhof: signalisiert Kummer und zeitweilige Verzweiflung; wenn man seine Schicksalsschläge meistert wird man mit größeren Freuden belohnt.
  • Wird eine Frau auf einem Friedhof von der Dunkelheit überrascht und findet sie nur ein offenes Grab zum Schlafen, wird sie durch Erfahrungen mit Tod oder falschen Freunden viele Sorgen und Enttäuschungen haben. Sie macht vielleicht auch schlechte Erfahrungen in der Liebe.
  • Wer vom eigenen Grab oder dem anderer träumt, der ist um eine Hoffnung ärmer. Er begräbt gewissermaßen eine Idee, einen Plan, von dessen Durchführung er sich viel versprach.
(arab.):
  • Grab sehen: Zerwürfnisse in der Familie;
  • das Grab eines Bekannten oder Freundes sehen: man sollte persönliche Dinge lieber für sich behalten;
  • in Grab hineinsteigen: Falschheit und Unglück erleben;
  • offenes Grab: unheimliche Erlebnisse oder Todesfall;
  • Grab graben: du mußt dein Unglück nicht selbst herbeiführen;
  • sich selbst in einem Grab liegen sehen: man wird in nächster Zeit keine Not leiden.
(indisch):
  • Grab graben: eine gute Heirat wird dir zuteil (meist Kontrasttraum!);
  • Grab sehen: deine Heirat wird sich aus irgendeinem dir unerklärlichen Grund aufschieben;
  • offenes Grab sehen: ein fröhliches Fest steht bevor;
  • Grab zuwerfen sehen: deine Gesundheit ist in Gefahr; Krankheit;
  • in ein Grab hineingelegt werden: baldige und erwünschte Hochzeit.
Grab der Dunkelgräfin
Traumdeutung GRAB
1. Anteil männlich: 14.9% Anteil weiblich: 85.1%
tortendiagrammtortendiagrammtortendiagramm2. Anteil in Alpträumen: 41.9%
2. in erotischen Träuen: 1.6%
2. in spirituellen Träumen: 9.7%
3. Altersstufe 7- 28 Jahre: 30.8%
3. Altersstufe 28-49 Jahre: 32%
3. Altersstufe 49-78 Jahre: 37.2%
Prozentstatistik der Traumsymbole berechnet aus den Daten aller Träume seit 2014

 
Träume mit dem Traumsymbol GRAB:commentstar vom:
 Grab und eigener geiststar03.12.16
 grabstar09.02.16
 Die Gräberstar05.01.16
 Kinderweinen aus Grabstar20.08.15
 Vatergrabstar11.06.15
 grab meines vatersstar30.05.15
 Mit der Mutter im Grabstar14.05.15
 grab gezogenstar24.11.14
 leeres grabstar19.11.14

 
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Achten Sie darauf, welche Eigenschaften die geträumten Objekte haben (Farbe, Anzahl, Grösse), wo sie sich befinden (oben, rechts, nördlich), was sie aussagen, wie sie sich anfühlen. Ist es Tag, Nacht, Sommer, Winter? Wie haben Sie sich gefühlt? Je mehr Details Sie eingeben, umso genauer kann die Deutung ausfallen.

comment1.gif Kommentare: von besonderer Bedeutung sind reale Begebenheiten, die sich in zeitlicher Nähe des Traumes ereigneten (Gewinn, Brief, Anruf, Besuch, Abschied, Unfall, Beleidigung, Ärgernis...). Auch die ersten Gedanken nach dem Aufwachen sind meist sehr bedeutsam.

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