Traumsymbole deuten

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Traumsymbol Bestrafen: Taten oder Gedanken, die das bessere Ich nicht billigt, wird sie angenehm empfunden, liegt eher eine masochistischer Neigungen vor

Träume teilen uns auch Dinge mit, die wir eigentlich gar nicht wissen möchten, so auch Bestrafungen, von denen wir unterbewußt wissen, daß wir sie verdienen. Manchmal sind es Strafen für Taten, die wir noch gar nicht begangen haben, oder für gedankenlos verübte. Träume bestrafen zuweilen für Taten oder Gedanken, die das bessere Ich nicht billigt. Die Traumsymbole erscheinen dabei oft überzogen. Hat man vielleicht nur gedankenlos etwas Nachteiliges von einem Freund gesagt, sieht man sich im Traum gleich am Galgen (weil man "Ruf-Mord" begangen hat!). Solche Träume können auch Ausdruck der Überzeugungen sein, jemand anderes verdiene die Strafe. Da ein Traumsymbol alles und jeden repräsentieren kann, kann der Verbrecher ein anderer Mensch oder man selbst sein.
 
Selbst ein ganzer Mob kann ausschließlich die eigene Persönlichkeit darstellen, allerdings auch die öffentliche Meinung. Träumt man, daß man gelyncht wird, muß man überlegen, ob man sich im Wachleben unsozial verhält. Man kann auch selbst das Strafinstrument sein, also Galgen, Stock, Guillotine oder Rute; dann ist nachzuforschen, wer damit bestraft wird und warum. Körperliche Züchtigung, z.B. Auspeitschen mit der Rute oder Prügel mit dem Schlag-Stock, muß überhaupt nicht Strafe bedeuten. Geschieht sie im Traum und wird sogar angenehm empfunden, liegt die Deutung masochistischer Neigungen nahe.
 
Psychologisch: Wenn ein Kind merkt, daß es den Erwartungen der Erwachsenen nicht entspricht, hat es oft Angst vor Bestrafung. Im späteren Leben träumt man davon, bestraft zu werden, wenn man fürchtet, den Leistungsanforderungen nicht gewachsen zu sein oder einen Konflikt nicht selbst lösen kann. Zu Selbstbestrafung kommt es, wenn der Träumende die an sich selbst gestellten Anforderungen nicht erfüllt. Dies mag der einzige Ausweg aus seinem Dilemma sein. Es erscheint ihm leichter, den Schmerz zu ertragen, als das Problem zu lösen. Vielleicht aber verdrängt man erfolgreich, daß man eigentlich "Strafe verdient", hört aber wider besseres Wissen nicht damit auf, jemanden (oder auch sich selbst) zu schaden. Wer sich nach einem Bestrafungstraum erleichtert und befreit fühlt, mag vielleicht ein schlechtes Gewissen haben - aber sicher einen Hang zum Masochismus.
 
Spirituell: Die schlimmste spirituelle Bestrafung ist das Wissen, daß ein angestrebter Entwicklungsschritt nicht vollendet wurde.
 
Siehe Strafe Urteil Todesurteil Gericht Gerechtigkeit Verteidigung Vertreibung Prozeß Richter Anwalt Gesetz Prügel Stock Peitsche Pranger Masochismus Folter Verbrechen
Volkstümliche Deutung:
(europ.):
  • bestraft werden: bedeutet unerwartetes Vergnügen.
(arab.):
  • Lasse dir nicht alles bieten. Die kleinen Nörgeleien und Hinterhältigkeiten deiner Mitmenschen entspringen nur dem Neid. Deine Ruhe aber imponiert und führt zu deinem Sieg und Erfolg.
bestrafen
Traumdeutung BESTRAFEN
1. Anteil männlich: 84.2% Anteil weiblich: 15.8%
tortendiagrammtortendiagrammtortendiagramm2. Anteil in Alpträumen: 16.7%
2. in erotischen Träuen: 16.7%
2. in spirituellen Träumen: 0%
3. Altersstufe 7- 28 Jahre: 76.6%
3. Altersstufe 28-49 Jahre: 8%
3. Altersstufe 49-78 Jahre: 15.4%
Prozentstatistik der Traumsymbole berechnet aus den Daten aller Träume seit 2014

 
Träume mit dem Traumsymbol BESTRAFEN:commentstar Datum
 Der Schmerzstar17.12.15
 tornadostar02.11.15
 Ruhende Kräfte erwecktstar22.03.15
 Mord mit Kettensäge an Mann und Babystar24.10.14
 Verfolgungstar20.08.14
 Bestrafungstar11.05.14
 Hund und Katerstar10.12.13
 Angst vor Hinrichtungstar20.09.13
 Ärgerstar10.04.11

 
Traum deuten und im Tagebuch speichern:

 
Achten Sie darauf, welche Eigenschaften die geträumten Objekte haben (Farbe, Anzahl, Grösse), wo sie sich befinden (oben, rechts, nördlich), was sie aussagen, wie sie sich anfühlen. Ist es Tag, Nacht, Sommer, Winter? Wie haben Sie sich gefühlt? Je mehr Details Sie eingeben, umso genauer kann die Deutung ausfallen.

comment1.gif Kommentare: von besonderer Bedeutung sind reale Begebenheiten, die sich in zeitlicher Nähe des Traumes ereigneten (Gewinn, Brief, Anruf, Besuch, Abschied, Unfall, Beleidigung, Ärgernis...). Auch die ersten Gedanken nach dem Aufwachen sind meist sehr bedeutsam.

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