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Stein am Rhein - 2015.07 - Dreamcatcher
Assoziation: Erschaffen; Erwachen für die innere Wirklichkeit.
Fragestellung: Was ist für mich real?
 
Traum im Traum (verschachteltes Träumen) kann vor Tagträumerei mit Flucht vor der Realität warnen.
 
Psychologisch: Das gibt es, Luzides Träumen auch Klartraum genannt: Man träumt zu träumen, oder man weiß, daß man träumt: das Unbewußte übertönt die bewußte Wahrnehmung. Ein Signaltraum: Jetzt ist ein besonders "wacher Verstand" gefordert.
 
Das Traum-Ich ist die Person im Traum, mit der sich der Träumer oder die Träumerin identifiziert. Es ist die Person, die man im Traum als sich selbst empfindet und mit deren Augen man schaut. Beim Traum-Ich ist zunächst zu betrachten, ob es sich aktiv oder passiv verhält:
  • Ein aktives Traum-Ich ist oft ein Zeichen dafür, daß man selbst aktiv sein Leben gestaltet.
  • Ein passives Traum-Ich zeigt an, daß der Träumer unbewußt oder bewußt-gläubig durch sein Leben geht und als schicksalhaft empfindet, was ihm geschieht;
  • Agiert das Traum-Ich im Traum völlig ohne Angst, dann ist damit ein idealer Freiheitszustand bezeichnet, den es anzustreben gilt. Angstfreiheit bedeutet immer, aus einer Enge in die Weite zu gelangen, denn Angst macht eng, Freiheit macht weit.
  • Wovor das Traum-Ich flieht, dem sollte sich der Träumende annähern.
  • Ist das Traum-Ich derjenige, der andere quält, dann weist das auf tief verdrängte Aggressionen hin.
  • Schlampige Kleidung des Traum-Ich will dem Träumer sagen, daß er mehr Sorgfalt auf sein Ansehen und Aussehen legen sollte.
  • Handelt das Traum-Ich im Traum zielgerichtet, ist das meistens als ein Hinweis für den Träumer zu sehen, selbst auch zielgerichtet zu handeln.
Je mehr sich das Traum-Ich vom realen Ich unterscheidet, desto weiter entfernt ist auch der Trauminhalt von eurem Wachbewußtsein.
 
Siehe Alptraum Aufwachen Erwachen Wachzustand Schlafen Ausruhen Lähmung Planet Traumich

Volkstümliche Deutung:
(europ.):
  • Luzider Traum: Signaltraum! Jetzt ist ein besonders "wacher Verstand" gefordert.
  • Traum: Bald von jemandem große Geschenke erhalten.
(arab.):
  • einen Traum im Traum haben: lasse dich nicht täuschen, es ist alles eitel in der Welt; auch: du wehrst dich gegen eine Wahrheit; Man sagt im Traum: "Das ist ja nur ein Traum" und glaubt, aufzuwachen, aber auch dies träumt man nur.
(persisch):
  • träumen, daß man träumt, heißt, daß man ein wichtiges Ziel nicht erreichen wird. Die Schuld daran sollte man bei sich selbst suchen. Das Bild empfiehlt, genügsamer, also mit wenigem zufrieden zu sein, um zu erkennen, daß die eigene Sache so schlecht nicht steht. Man sollte den Hinweis zum Anlaß nehmen, aktiver an der Verwirklichung seiner Ziele zu arbeiten, statt zu träumen.
(indisch):
  • Traum: du wirst genarrt.