- - Das Traumsymbol - -
- gehen -
Gehen im Traum zeigt dem Träumenden, in welche Richtung er sich bewegen soll. Gehen (Gang) kann die
augenblicklichen Absichten, Pläne und Ziele versinnbildlichen;
Psychologisch:
Gehen ist der Schrittzähler auf dem Lebensweg. Wie der Träumende sich in der Traumhandlung fortbewegt, weist
auf den Zustand hin, in dem er sich momentan befindet. - Man geht und geht und geht... der Weg scheint kein
Ende zu nehmen - es ist kein Ziel ist zu erkennen.
- Bei schneller Gangart wird ein anstehendes Vorhaben rasch erledigt.
- Geht man selbst oder ein anderer beschwingt und ohne Anstrengung, bedeutet dies, daß man optimistisch ist
oder es zumindest sein möchte.
- Sieht man sich selbst oder einen anderen langsam gehen, sollte man mit Bedacht vorgehen.
- Ist sein Gang aber mühevoll und schleppend, ist dies ein Zeichen für Probleme und Schwierigkeiten, die die
Persönlichkeitsentwicklung betreffen.
- Ein Spaziergang bedeutet immer Glück und Zufriedenheit, steht also für eine optimistische Grundeinstellung und
kann Entspannung darstellen, und diese Bedeutung nimmt es häufig im Traum an.
- Ist der Träumende auf seinem Spaziergang im Traum allein, kann dieser still und kontemplativ sein.
- Erfolgt er in der Gesellschaft einer oder mehrerer Personen, ist die Gelegenheit zu tiefen Gesprächen geboten.
Spirituell:
Ein spiritueller Spaziergang ist ein Erkundungsgang in dem Träumenden unbekannte Bereiche seines Selbst.
Siehe Spaziergang
Volkstümliche Deutung:
- Mit Entschlossenheit zu gehen, zeigt, daß er sein Ziel kennt.
- Orientierungsloses gehen hingegen bedeutet, daß er sich seine Ziele erst suchen muß.
- Freude am Gehen versinnbildlicht die Rückkehr zur Unschuld des Kindes.
- Der Gebrauch eines Spazierstocks zeigt das Wissen des Träumenden, daß er Hilfe und Unterstützung braucht.
- Vorwärts gehen weist in die Zukunft, wobei man zur individuellen Deutung weitere Symbole (zum Beispiel die
Umgebung, andere Personen und Ereignisse) mit berücksichtigen muß.
- Bergauf gehen zeigt viel Mühe an, ehe man zum Ziel gelangt.
- Bergab gehen deutet oft an, daß man sich mehr Erholung gönnen muß, oder kann vor einer Verschlechterung
der Lebensverhältnisse warnen.
- Rückwärts gehen ermahnt, sich nicht so stark von der Vergangenheit beeinflussen zu lassen.
- Langsam gehen verspricht oft gute Erfolge, wenn man das Vorhaben gründlich plant und Schritt für Schritt
verwirklicht.
- Schnell gehen bedeutet eine Warnung vor unüberlegten, überstürztem Handeln.
- Stolpernd oder schlurfend gehen weist auf Hindernisse und Probleme oder auf mangelnde Energie und
Eigeninitiative hin.
- kleinere Sorgen, die verschwinden, wenn sie tapfer angegangen werden;
- schwerfällig: bringt Sorgen und Mühe, die eine Weile haften bleiben werden;
- rasch: man wird Irrtümer begehen;
- mutigen Schrittes: die innere Zuversicht und gute Vitalität machen große Fortschritte möglich;
- selbst rückwärts gehen: frühere Erfahrungen und vergangene Erlebnisse hemmen den jetzigen Fortgang im
Leben.
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